Männer:  HC-SV Auerbach II 19:24 /  HCII–SC Uttenreuth 28:25

Männer: HC-SV Auerbach II 19:24 / HCII–SC Uttenreuth 28:25

24.03.2018: „Für Auerbach war das ein Endspiel, das hat man gemerkt!“, konstatierte Phil Kellner treffend die Niederlage des HC Hersbruck im Heimspiel gegen die Reserve des SV Auerbach. Hatte man das Hinspiel noch sicher mit sechs Toren für sich entscheiden können, war dieses Mal gegen die bärenstark aufspielenden Oberpfälzer gerade gegen Ende des Spiels schlichtweg nichts mehr drin. Betrachtet man alle Ergebnisse des letzten Spieltags dieser Runde, beweist sich der Bezirk Ostbayern erneut als nicht vorhersehbar. Jede gegen den Abstieg spielende Reserve besetzte den Kader mit Wiedereinsteigern, Aussetzern oder gerade nicht festgespielten Könnern aus der jeweiligen Vollmannschaft. So auch Auerbach, die mit Florian Kolb und Korbinian Edtbauer zwei Handballästheten aufboten, die es im Verlauf den Schwarzweißen sehr schwer machten. Die Mannen um Axel Dannhäuser mussten ihrerseits nun auch noch auf den zuletzt stark aufspielenden Tobias Raum verzichten, der die Liste der derzeitig Rekonvaleszenten um eine weitere Personalie ergänzt.

Das ausgesprochen faire Spiel begann aus Sicht der Gäste geradezu perfekt. Schnell führten sie mit vier Toren, ehe die Heimmannschaft in Angriff und Abwehr mehr Zugriff bekam. Allerdings gelang es Auerbach clever, den Vorsprung bis in die Halbzeitpause zu verwalten.

Dank einer starken Willens- und Energieleistung der Hausherren konnte das Spiel nach der Halbzeitpause offen gestaltet werden. Hersbruck knabberte Tor um Tor vom Vorsprung ab, bis in der 45. Minute tatsächlich der Treffer zur ersten Führung zum Zwischenstand von 18-17 gelang. Erneut schienen sich die Schwarzweißen als Angstgegner der Auerbacher zu entpuppen, zudem war Marco Schmidt wie in all seinen letzten Einsätzen in Tor- und Spiellaune. Dieses Mal jedoch wechselten die Oberpfälzer mit Maximilian Hofmann, Trainer der ersten Mannschaft des SV Auerbach, den Sieg ein. Er verstärkte den Mittelblock der Gäste dermaßen, dass dem HC fünfzehn Minuten lang kein Tor mehr gelang. Auerbach traf seinerseits siebenmal in Folge und gewann logischerweise das von den Unparteiischen übrigens glänzend geleitete Spiel. Die Oberpfälzer schoben sich mit diesem Sieg auf den rettenden 8. Platz nach vorne. Hersbruck hält den erfreulichen 5. Rang, da Erlangen/Baiersdorf gleichzeitig das letzte Spiel ebenfalls verlor.

Unterm Strich: Eine schwierige Saison geht zu Ende. Erneut ist ein Platz im vermeintlich gesicherten Mittelfeld erreicht worden. Betrachtet man die die Punkteverteilung der Aufsteiger und des Rests in der Liga, ist es eine Zwei-Klassen-Gesellschaft. Den HC trennen gerade einmal drei Punkte von einem Abstiegsplatz, umso bedeutender waren die vom HC Erlangen hergeschenkten zwei Punkte in der Vorwoche. Der Bezirk Ostbayern ist ein vergleichsweise hartes Pflaster. Punkte müssen gegen die Reserven hochklassigerer Vereine schwer erkämpft werden. Der HC hat eine unglückliche Hinrunde mit vielen knappen Niederlagen und eine akkurat gespiegelte Rückrunde gespielt. Prunkstück dieser Runde war die Abwehr, dies belegt das gute Torverhältnis. Es bleibt in jedem Fall die Freude über das Erreichte.

Es spielten: Stein, Weiher, Dannhäuser O. (1), Fabry (3), Thiel (1), Utz, Meyer M. (1), Farr (3), Schmidt (9), Beygang, Braun (1), Benaburger

 

HC Hersbruck II – SC Uttenreuth 28-25 (12-13)

Etwas müde wirkten die Akteure im letzten Spiel der Reserve gegen den SC Uttenreuth. Man ließ ungewohnt viele einfache Gegentore zu und traf seinerseits aus aussichtsreichsten Situationen nicht. Die sich durch den gesamten Männerbereich von der A-Jugend bis zur Vollmannschaft ziehende Schwäche bei Strafwürfen sorgte für einen unnötig spannenden Spielverlauf. Letztlich siegte man auch verdient, aber etwas zu knapp gegen die Mannschaft aus Uttenreuth. Dabei ist die Leistung des A-Jugendlichen Moritz Meyer hervorzuheben, der gerade zu Beginn der zweiten Halbzeit die robust agierenden Gäste ein ums andere Mal düpierte.

Das Ergebnis nach Abschluss der Saison lässt sich sehen. Nur zwei Niederlagen, davon eine denkbar knappe, stehen acht Siegen und zwei Unentschieden gegenüber. Belohnt hat sich die Mannschaft, die in der nächsten Runde von Jochen Gast betreut werden wird, mit einem dritten Platz. Jeder der Spieler hatte Freude und vor allem Einsatzzeiten, was angesichts der Anzahl an Spielern im Männerbereich von großem Vorteil ist. Axel Dannhäuser und Jörg Eckert ist zu danken – sie hatten mit der Entscheidung, eine Reserve zu melden, vollkommen Recht. Verzichten will in jedem Fall jetzt keiner mehr auf „Hersbrucks Handballwundertüte“.

Es spielten: Stein, Weiher (1), Beygang (2), Braun (6), Donhauser (6), Thiel (1), Meyer (8), Benaburger (4), Ullherr, Hörner

 

TV Erlangen-Bruck III – HC  36:32

18.03.2018: Buchstäblich mit dem „letzen Hemd“ traten die Männer des HC beim ungeschlagenen Tabellenführer der Bezirksliga an. Da es für die Erlanger im vorletzten Spiel der Saison um die vorzeitige Meisterschaft und damit den sicheren Aufstieg in die Bezirksoberliga ging, traten sie mit maximalem Kader an, sowohl zahlenmäßig als auch qualitativ. Dem gegenüber standen nur 9 Hersbrucker Akteure, darunter der langzeitverletzte Victor Vogel, der sich als „Notnagel“ dem Team zur Verfügung stellte, was sich später rächen sollte, sowie die beiden A-Jugendlichen Moritz Meyer und Lars Beygang, die ihr Debut in der Vollmannschaft gaben.

So begann das Spiel dann auch. Die Hausherren begannen mit druckvollem Angriffsspiel, die Abwehr des HC bekam keinen Zugriff und bekam so Tor um Tor.  Die Angriffsleistung der ersatzgeschwächten Hersbrucker war zwar durchaus ansehnlich, vor allem Elias Thiel und Johnny Fabry waren zu Beginn durchschlagsstark, dennoch war nach 24 Minuten beim Spielstand von 18:10 für Erlangen bereits die Vorentscheidung gefallen war. Zu allem Überfluß verletzte sich nun zuerst Victor Vogel, kurze Zeit später dann noch der bis dahin sehr zupackend spielende Phillip Zinner. Somit musste Trainer Dannhäuser in der zweiten Hälfte mangels Auswechselspielern alleine auf der Bank Platz nehmen. Die Moral, mit der die Restmannschaft nun ans Werk ging, war jedoch bewundernswert. Zwar verwaltete der TV zunächst seinen Vorsprung, doch nun kam die Halbzeit von Tobi Raum, der ein ums andere Mal in die Zweikämpfe ging, und Tor um Tor erzielte. So wurde zunächst der Rückstand einigermaßen gehalten bis zum 31:20 in der 44. Minute. In einer Auszeit konnten die Jungs Luft schöpfen, und Dannhäuser stellte die Abwehr etwas defensiver ein. Von da an vereitelten Fabry, Braun und Co. Angriff um Angriff des HC und verkürzten Tor um Tor. Vom Selbstbewusstsein Raum’s angesteckt, nahmen sich nun auch Jonathan Fabry und Norbert Braun im Sturm ein Herz und trafen ein ums andere Mal. Ohne die Erlanger wirklich ernsthaft zu gefährden, gewannen die Gäste die zweite Hälfte deutlich und stellten mit 36:32 einen sehr versöhnlichen Endstand her.

Im letzten Heimspiel gegen Auerbach kann sich die Erste nun respektvoll aus der Saison verabschieden.

HC: Stein, Thiel (7/2), Fabry (6), Zinner (2), Meyer (1), Beygang (1), Braun (3), Vogel, Raum (12/2).


13.03.2018: Nach Intervention bei der Spielleitung wurde das Spiel zugunsten des HC Hersbruck gewertet, da der HC Erlangen III zumindest einen Spieler eingesetzt hat, der durch regelmäßige Einsätze in der Drittligamannschaft  und Überschreiten der Altersgrenze festgespielt war und damit nicht hätte eingesetzt werden dürfen.

 

HC Erlangen III – HC 36:29

10.03.2018: „Sehr achtbar aus der Affäre gezogen“, kommentierte Trainer Axel Dannhäuser kurz und treffend die Niederlage beim Tabellenzweiten HC Erlangen III. Dies ist mehr als zutreffend, da der HC Hersbruck auf Grund der anhaltenden Verletztenmisere mit gerade einmal acht Spielern anreiste, davon drei Spieler aus der diesjährigen A-Jugend. Der Gastgeber hatte unter der Woche angefragt, ob das Spiel auf Sonntag verlegt werden könnte: Den Verantwortlichen in Erlangen war wohl aufgefallen, dass ihre Bundesliga A-Jugend, die im Wesentlichen den Kader dieser dritten Mannschaft stellt, zur selben Zeit ein Spiel in Wallau Massenheim hatte. Umso erfreulicher für die ganz in schwarz spielenden Erlangener, dass sich zum Spiel die dünne Personaldecke auf zwölf Spieler überraschend erholt hatte: Erlangen brachte vier Spieler aus dem derzeitigen Drittligakader, ergänzt um den Trainer derselben Mannschaft, namentlich Ex-Zweitligaprofi Tobias Wannenmacher.

Nichtsdestotrotz begannen die Schwarzweißen um Spielgestalter Oscar Dannhäuser beherzt und konnten das Spiel bis zum Stand von 8-8 in der 17. Spielminute offen gestalten. Dann erhöhte Erlangen mit ihren Verstärkungen Schlagzahl und Robustheitsgrad. Bis zum Halbzeitpfiff gelangen den Hersbruckern jetzt nur noch zwei Treffer, Erlangen derer neun. Damit war das Spiel angesichts der Tatsache, dass die Erlangener auf Grund der höheren Qualität im Kader das Tempo jederzeit nach Belieben verschärfen konnten, im Grunde entschieden. Auszeichnen konnte sich ein ums andere Mal Torwart Konstantin Stein, der neben zwei Strafwürfen ebenfalls Würfe aus kürzester Distanz entschärfen konnte.

„Kopf oben behalten und bis zum Ende alles geben“, gab Trainer Dannhäuser als Devise für die zweiten 30 Minuten aus. Und auch in der zweiten Halbzeit kämpften die Gäste um Ergebnis und Anerkennung. Marco Schmidt unterstrich seine derzeit bestechende Form und traf in Summe zwölfmal aus dem Spiel, Johnny Fabry gelangen sieben Treffer. Allerdings war Thomas Halota auf Seiten der Erlangener in seiner Effizienz gnadenlos: er traf fünfmal in Folge von Linksaußen nach einem Diagonalpass von Tobias Wannenmacher. Diese Nachlässigkeit im Abwehrverbund war wenn überhaupt die einzige Schwäche der Gastmannschaft, allerdings darf man auch unterstellen, dass die Halbprofis aus Erlangen im Ernstfall eine ganz andere Schlagzahl anlegen können.

Somit konnte die zweite Halbzeit aus Sicht der Hersbrucker ausgeglichen gestaltet werden, es blieb damit auch beim Sieben-Tore Abstand. Damit hat sich Erlangen die Möglichkeit offen gehalten, noch Erster in dieser Gruppe zu werden und damit den direkten Aufstieg zu erreichen. Die Schwarzweißen haben nun das schwere Auswärtsspiel bei der Reserve von Erlangen Bruck III, ehe es zum abschließenden Heimspiel gegen den SV Auerbach kommt.

Es spielten: Stein, Dannhäuser O. (2), Thiel, Fabry (7), Kohl (2), Schmidt (12), Braun (4), Raum T. (2/1),


HC II – HC Forchheim II 25:25

Einen etwas unrühmlichen Abend erlebten die Zuschauer beim nachgeholten Spitzenspiel der Bezirksklasse West zwischen dem HC Hersbruck II und der Reserve des HC Forchheim. Die Gäste mussten unbedingt gewinnen, um Röthenbach vom ersten Tabellenplatz zu verdrängen und den direkten Aufstieg klar zu machen. Allerdings trat Hersbruck in starker Besetzung an. Dies merkten die Spieler von Trainer Daniel Sauer früh und lagen ab Mitte der ersten Halbzeit stets zurück. Bei Halbzeitpfiff war es ein Drei-Tore-Vorsprung für Hersbruck, wobei anzumerken ist, dass die erste Hälfte ausgesucht fair verlief. Dies änderte sich in den zweiten 30 Minuten – die zunehmende Frustration der Forchheimer äußerte sich in ansteigender Robustheit. Anfangs ließ sich die Heimmannschaft noch nicht anstecken, es eskalierte allerdings in den letzten Minuten, in denen der allein pfeifende und wirklich zu bedauernde Schiedsrichter gar nicht alles erfassen konnte, was nun vorm Kampfrichtertisch passierte.

Am Ende stand ein für Forchheim glückliches Unentschieden, das diesen allerdings überhaupt nicht weiterhilft. Der Punktverlust für Hersbruck ist schade, aber verschmerzbar. Daher freut sich das Team von Holger Hense auf das abschließende Heimspiel gegen den SC Uttenreuth am 24.3., um einer tollen Saison den entsprechenden Abschluss zu verleihen.

Es spielten: Stein, Weiher (1), Dannhäuser (7/2), Braun (1), Kohl (2), Thiel (3), Beygang (1), Donhauser (4/2), Meyer (2), Benaburger (3), Hörner

 

HC – TS Herzogenaurach II 30:26

03.03.2018: „Nichts für schwache Nerven!“ kommentierte Rekonvaleszent Moritz Kellner den Sieg im Rückspiel gegen die Reserve des TS Herzogenaurach. Überaus spannend war der Verlauf und erfreulich das Ergebnis für den HC, der sich mit diesem Sieg fast endgültig aus der Abstiegszone verabschieden konnte und sogar Tuchfühlung bis zu Platz 4 aufgenommen hat.

Erneut musste Trainer Axel Dannhäuser auf den noch länger ausfallenden Spielmacher Chris Farr verzichten. Moritz Kellner ist ebenfalls verletzt, also übernahm Oscar Dannhäuser hauptamtlich die Mitteposition im Angriff. Weiterhin fehlte Jonathan Fabry, einer der stärksten Hersbrucker Spieler der Rückrunde. Doch trotz dieser Umstellungen kamen die Schwarzweißen gut ins Spiel. Die Gastmannschaft mit einem Durchschnittsalter von fast 32 Jahren glänzte mit routinierter Härte und der höheren Gewichtsklasse. So blieb es über die erste Halbzeit eine ausgeglichene und intensive Partie, in der sich die Turngemeinschaft erst kurz vor der Halbzeitpause etwas glücklich mit zwei Toren absetzen konnte. Es waren nur wenige Fehler, die beide Mannschaften machten, überdies konnten sich beide Torhüter noch nicht nennenswert auszeichnen.

Ebenso eng begann die zweite Halbzeit, wobei es der Heimmannschaft früh gelang, den Ausgleich herzustellen. Danach entwickelte sich ein echter Krimi. Zwar lag der HC im weiteren Verlauf die meiste Zeit knapp vorn und hatte diverse Chancen, sich frühzeitig deutlicher abzusetzen, doch der Torwart aus Herzogenaurach verhinderte dies mit etlichen spektakulären Paraden. Im Gegenzug trafen die Herzogenauracher unverändert routiniert aus einfachen Eins zu Eins Situationen. Allerdings wurden mit zunehmender Spieldauer einige ihrer intensiven Abwehraktionen mit Strafzeiten belegt. Eine schwierige Phase mussten die Hersbrucker Mannschaft Mitte der zweiten Halbzeit überstehen: der stark aufspielende Marco Schmidt ging nach einer robusten Abwehraktion der Herzogenauracher zu Boden und wurde einige Minuten außerhalb des Spielfelds behandelt. Doch die Mannschaft überstand diese Phase, nicht zuletzt durch ein beherztes und mutiges Auftreten aller Spieler, die ins Spielgeschehen eingriffen. Als Marco Schmidt wieder eingewechselt werden konnte, explodierte er förmlich: Jedes Tor der Herzogenauracher wurde nun postwendend mit einem Gegentor beantwortet. Die bessere Kondition und Athletik der Schwarzweißen zahlte sich ebenfalls aus. Es gelang, freie Wege zu nutzen und zu einfachen Treffern zu gelangen. So trafen auch Philipp Kellner und der dieses Mal hauptsächlich auf Halbrechts spielende Tobias Raum in der wichtigen Schlussphase. Konstantin Stein entschärfte in den letzten fünf Minuten zwei freie Würfe der Gäste, die zu leichten Gegenstoßtreffern genutzt wurden.

Am Ende gewann der HC Hersbruck dieses so wichtige Heimspiel mit 30-26 zur großen Freude aller Beteiligten. Es stehen allerdings zwei schwere Auswärtsspiele in Erlangen und Erlangen-Bruck an. Beide Hinspiele wurden jeweils verloren. Es gilt, das gewonnene Selbstvertrauen zu konservieren und vielleicht für die eine oder andere Überraschung in fremder Halle zu sorgen.

Es spielten: Stein, Dannhäuser O. (2), Beygang, Zinner (3), Utz (3), Thiel, Schmidt (13/2), Kellner P. (2), Braun, Rauh, Raum T. (7/3), Vogel

 

HG Amberg – HC 24:22

24.02.2018: Die zuletzt immer erfolgreicher aufspielende Erste des HC musste am vergangenen Samstag einen kleinen Dämpfer gegen starke Amberger hinnehmen. Leicht ersatzgeschwächt fuhr die Truppe in die Vilsstadt, verletzt fehlten Spielmacher Chris Farr ebenso wie Ulli Meyer und Moritz Kellner. Die Amberger waren im Gegensatz mehr als vollzählig, und vor allem ihre beiden tschechischen „Legionäre“ Nachtmann und Zilak sollten den Hersbruckern das Leben noch schwer machen. Das Spiel begann mit einem munteren Schlagabtausch und war bis zum 6:6 in der elften Minute völlig offen, in dieser Phase überzeugte Zinner mit 2 Treffern von Rechtsaußen ebenso wie der Rückraum mit Treffern von Fabry, Marco Schmidt und Tobi Raum, die sich gut durchsetzen konnten. Dann stellten die Gastgeber ihre Abwehr defensiver ein, wodurch sich die Hersbrucker wesentlich schwerer taten, sich Chancen zu erarbeiten. In dieser Phase leisteten sich die Männer um Leon Utz im Abwehrzentrum auch einige Nachlässigkeiten, und Amberg zog auf 14:9 davon. Eine Auszeit der Gastgeber nutzte Trainer Dannhäuser dann, um seine Männer wachzurütteln, ein verkürzen zur Halbzeit mit immerhin knapp 7 Minuten ohne Gegentor zum 14:12 war der Lohn.

Doch der Beginn von Halbzeit 2 war ernüchternd, innerhalb von 4 Minuten trafen die Gastgeber 3 mal, und setzten sich auf 17:12 ab. Nach einer Auszeit kämpften die HC – Jungs von da an aufopferungsvoll, und kamen immer wieder an die HG heran. Die Abwehrleistung war toll, und auch Torwart Stein hielt, was zu halten war, doch im Angriff lief es nicht wirklich rund. Zu viele Ballverluste und vergebene Chancen auf der einen Seite, und die starke Routine der beiden Amberger Legionäre auf der anderen Seite sorgten am Ende für eine knappe Niederlage, mit der die Mannschaft aber dennoch leben kann.

Hersbruck spielte mit: Stein, Vogel, Dannhäuser, Fabry (6/2), Zinner (4), Utz (1), Gast, Thiel, Schmidt (5/2), Ph. Kellner (2/1), Braun, Rauh (2), Raum (2)


TS H’aurach III – HC II 22:27

Erneut gelang der Reserve des HC ein doppelter Punktgewinn beim Auswärtsspiel gegen die dritte Mannschaft des TS Herzogenaurach. In einer fairen Partie waren die Schwarzweißen von Anbeginn spielbestimmend, in der Abwehr jedoch nicht konsequent genug. Angereist mit drei starken A-Jugendlichen, die allerdings bereits 120 Minuten vom Vortag in den Knochen hatten, und ergänzt um gestandene Herrenspieler war vor allem Spielwitz und Geduld im Angriff gefragt. Der Rückraum der Herzogenauracher blieb weitestgehend wirkungslos, dafür traf man hauptsächlich über die Rechtsaußenposition und nach eins zu eins Situationen. Nichtsdestotrotz konnte der HC in wichtigen Phasen die Schlagzahl erhöhen, hatte das Spiel über die gesamten 60 Minuten im Griff und hätte durchaus deutlicher gewinnen können.

Am kommenden Donnerstag (8.3., 20:00 Uhr, Dreifachsporthalle) kommt es zum Rückspiel gegen den HC Forchheim. Wir erinnern uns – im Hinspiel glich der HC mit der Schlußsirene aus, das gefallene Tor konnte nicht mehr gewertet werden. Entsprechend heiß sind die Akteure, dem Aufstiegsaspiranten in heimischer Halle seine Grenzen aufzuweisen.

Es spielten: Stein, Trescher (2), Gast (5), Dannhäuser O. (5), Thiel (5), Hausicke (1), Donhauser (3), Benaburger (2), Braun (4)

 

HC – HG Eckental 26:25

03.02.2018: „Zwei ganz wichtige Punkte“, freute sich Trainer Dannhäuser nach dem Sieg gegen den Tabellendritten HG Eckental. Damit hat die Erste des HC Hersbruck weiter Boden gut gemacht im Kampf um den Klassenerhalt. Dabei lieferten beide Teams den zahlreichen Besuchern überaus spannende und kurzweilige Unterhaltung.

Dass die Mannschaft aus Eckental ein heißer Tanz erwartete, war deren Trainer Kreißig bewusst. Entsprechend eingestellt präsentierte sich seine Mannschaft: Intensiv in der Abwehr und spielfreudig im Angriff. Hersbruck muss immer noch auf den verletzten Spielmacher und Abwehrchef Chris Farr verzichten, dafür ist seit zwei Spielen Ulli Meyer wieder mit an Bord und verstärkt für ihn den Innenblock der Schwarzweißen. Mit Markus Heubeck haben die Gäste einen Ausnahmekönner auf der Mitteposition, der im Laufe der Saison schon so manche Abwehrreihe in Verlegenheit gebracht hat. Das wusste die Heimmannschaft, hatte sich hierauf in den Trainingseinheiten eingestellt und es gelang zudem, den kongenialen Partner auf der Halblinksposition weitestgehend auszuschalten.

Eng war der Verlauf der ersten Halbzeit. Es gelang keiner Mannschaft, sich bedeutend abzusetzen. Dabei stach auf Seiten der Heimmannschaft eine Personalie hervor: Leon Utz, der sein erstes Jahr bei den Herren spielt, machte dank seiner bestechenden Athletik vier der ersten fünf Treffer. Es war zudem ein weitestgehend faires Spiel, das der alleinpfeifende Schiedsrichter bei aller Intensität im Großen und Ganzen im Griff hatte. Mitte der ersten Halbzeit gelang es Hersbruck, einen zwei Tore Vorsprung herauszuarbeiten, noch schaffte man es aber nicht, diesen festzuhalten. Eckental glich wieder aus, ging seinerseits in Führung. Erst in den letzten Minuten und nach einer starken Torwartparade drehte die Heimmannschaft das Spiel wieder und man durfte mit einem knappen Ein Tore Vorsprung in die Halbzeitpause.

„Nur nicht nachlassen“, war die Devise für die zweite Halbzeit. Wir erinnern uns: Im Hinspiel hatte man Eckental zwar teilweise dominiert und deutlich geführt, allerdings die Kampfkraft des starken Aufsteigers unterschätzt und das Spiel letztlich doch noch verloren. Allerdings hatte Tobias Raum, der zu Beginn der zweiten Halbzeit auf Halblinks begann, an diesem Spiel nicht teilgenommen. Und nun begannen seine zehn Minuten – mit seiner Durchschlagskraft in Eins zu Eins Situationen machte er drei Tore am Stück und entlastete damit seine Nebenleute. Marco Schmidt, der den während des Spiels leider eine Verletzung an der Hand davongetragen habende Moritz Kellner auf der Mitteposition vertrat, sowie Johnny Fabry beschäftigten im Angriff die Gäste ohne Unterlass. In der Abwehr packte man unverändert konsequent zu. Dem bereits angesprochenen Heubeck gelang kein Feldtor mehr, allerdings nutzten andere nun frei werdenden Lücken im Hersbrucker Deckungsverband. Doch letztlich war die Heimmannschaft nicht aufzuhalten. Zwischenzeitlich war der Vorsprung auf vier Tore angewachsen (22-18). Allerdings hielt Eckental unverändert dagegen und kämpfte sich erneut auf Schlagweite heran. Wäre die unnötige 7m Schwäche der Hersbrucker nicht (man traf nur 4 von 7 Strafwürfen), wäre das Spiel früher entschieden gewesen. Den letzten Fehlwurf leistete man sich 10 Sekunden vor der Endsirene und brachte Eckental nochmals in Ballbesitz. Jedoch konnte das Spiel unterbrochen werden, den abschließenden Freiwurf donnerte Heubeck zum Glück nur noch an den Außenpfosten.

Unverändert ungeschlagen bleibt der HC im Jahr 2018. Als nächstes steht das schwere Auswärtsspiel bei der HG Amberg auf dem Programm. Das ist allerdings ein Gegner, der den Schwarzweißen liegt, im Hinspiel verlor man ebenfalls nur sehr knapp und in den letzten Sekunden. Mit dem Aufwind aus den letzten Partien scheint hier ebenfalls etwas möglich zu sein.

Es spielten: Stein, Lorenz, M. Kellner (1), Meyer (1), Fabry (4/2), Zinner (2), Utz (5), Vogel, Schmidt (6/2), Braun (1), Rauh (1), T. Raum (3), F. Raum (2)

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HC II – TSV Röthenbach 26:26

„Hätte er den Ball unter Kontrolle gehabt, hätte ich den Strafwurf gegeben“, kommentierte der Schiedsrichter seinen ausgebliebenen Pfiff für einen Strafwurf für Hersbruck zwei Sekunden vor Schluss. Und er lag damit richtig. Eine faustdicke Überraschung gelang der Reserve der Schwarzweißen dennoch mit dem Unentschieden gegen einen der Hauptaufstiegsaspiranten. Damit bewies das Team von Holger Hense einmal mehr – egal in welcher Aufstellung, es ist völlig unberechenbar.

Die Vorzeichen deuteten nicht auf Punktgewinn, zu deutlich war die Niederlage im Hinspiel ausgefallen. Das Match nahm auch einen entsprechenden Verlauf. Zwar konnte das Team um Spielgestalter Henry Trescher den Rückstand zur Halbzeit noch auf erträgliche zwei Tore begrenzen (10-12), in den ersten zehn Minuten der zweiten Halbzeit jedoch drehte Röthenbach auf, dazu kamen unnötige Ballverluste der Heimmannschaft. Auf fünf Tore wuchs der Rückstand (13-18), ehe Hersbruck mit einigen schönen Treffern und vor allem sehr sicheren Strafwürfen von Henry Trescher nach Fouls wieder auf ein Tor herankamen. Die Gästetrainerin nahm in der 48. Minute eine Auszeit, danach lief das Spiel der Gäste wieder etwas runder. Es gelang, den Vorsprung erneut auf vier Tore zu stellen, die Röthenbacher jubelten bereits, es war ihnen viel abverlangt worden.

Vielleicht war es nachlassende Kraft und die damit eingehenden Schwäche der Konzentration auf Seiten der Gäste – auf einen Schlag reihten sich bei den Gästen Fehler an Fehler. Der vier Tore Vorsprung wurde in den letzten Minuten völlig verspielt, mehrfach gelang es Philipp Hörner dank seiner Schnelligkeit den Ball heraus zu fangen. Dazu bewies David Benaburger, was er zu leisten imstande ist: Fünf blitzsaubere und unhaltbare Tore aus dem linken Rückraum brachte die Heimmannschaft wieder heran. Am Ende hatte man sogar noch oben angesprochenen Angriff, doch leider blieb Philipp Hörner die Krönung seiner starken Leistung verwehrt.

Damit hat Hersbruck dem aufstiegsambitionierten Team aus Forchheim eine bessere Position geschenkt, da Röthenbach nun einen Punkt verloren hat. Allerdings – die Forchheimer müssen ebenfalls noch nach Hersbruck. Es wird spannend sein, zu sehen, ob diese Mannschaft auch Federn lassen muss.

Es spielten: Stein, Schiller, Pötsch (1), S. Kohl, Hörner, Trescher (7/6), Utz (4), Benaburger (7), Braun (2), Rauh (1), F. Raum (4)

 

HG SGS Erl./N.-lind.II – HC 21:27   –   HG SGS Erl./N.-lind. III – HC II 19:45

28.01.2018: „Der Fluch ist vorbei“, freute sich Phil Kellner, selbst dreifacher Torschütze, nach dem wichtigen und auch in der Höhe verdienten Auswärtssieg bei der HSG Erlangen Niederlindach II. Erneut gelang eine Revanche nach einer Hinspielniederlage gegen einen direkten Tabellennachbarn. Seit dem 26. November ist die Erste des HC Hersbruck jetzt ungeschlagen. Umso größer war die Freude nach dem dritten Sieg der Saison.

Das alles, obwohl die Rahmenbedingungen zumindest erschwert schienen: Mit Johnny Fabry fehlte der etatmäßige und brandgefährliche Halblinks, Toptorschütze der letzten Wochen. Dazu hatte Chris Farr, seit Wochen in bestechender Form und Chef des Innenblocks, im letzten Spiel eine schmerzhafte Knieblessur davongetragen. Zwar war er im Kader, hätte sich im Ernstfall sicherlich ins Spiel geworfen, doch Trainer Axel Dannhäuser schonte ihn angesichts seines topmotivierten und vollen Kaders. Ein weiterer kreativer Spieler – Robert Lorenz – hatte zur selben Zeit ein wichtiges Spiel mit seiner Damenmannschaft. So übernahm zu Beginn Moritz Kellner die verwaiste Mitteposition im Aufbau und löste diese Aufgabe über das gesamte Spiel mit Elan und Spielwitz.

Es ging um viel: Kann Hersbruck den klar zu erkennenden Aufwärtstrend fortsetzen oder gelingt es der Reserve von Erlangen Niederlindach, die Schwarzweißen wieder tief in die Abstiegsregion zu stürzen? Zum ersten Mal in dieser Saison war Tobias Raum, selbst Trainer der in der Berzirksoberliga sehr erfolgreichen C-Jugend des HC, mit im Kader. Er ersetze zu Beginn den abwesenden Johnny Fabry auf Halblinks und um es kurz zu machen – er spielte eine großartige Rolle, gerade in den ersten 30 Minuten.

Beide Mannschaften starteten engagiert in die Partie. Dabei hatte die Heimmannschaft den etwas besseren Beginn, wobei beide Abwehrreihen sicher standen und nicht viel zuließen. Tobias Raum zeigte Mut und ging tief in die Abwehr. So konnte sich Erlangen auf nie mehr als zwei Tore absetzen. Raum zur Seite und in nichts nach stand Marco Schmidt. Von den elf Treffern der ersten Halbzeit verzeichneten beide Spieler gemeinsam sieben Tore. Allerdings kann man zu zweit kein Spiel bestreiten. Hier kommt wenn nicht der wichtigste Aspekt zum Tragen – der Hersbrucker Kader zog an einem Strang. Vom Torwart bis zu allen Ersatzspielern feuerten sich die Recken über die gesamten 60 Minuten an. Zu keinem Zeitpunkt ließ man locker und so gelang zur Halbzeit der verdiente Ausgleich zum Zwischenstand von 11:11.

Die Devise von Trainer Dannhäuser ist eine alte Binsenweisheit: „Das Spiel wird in den letzten zehn Minuten gewonnen!“ Entsprechend eingestellt war das Team, jetzt diese zwei Punkte für sich zu verbuchen. Kleinere Umstellungen erlaubten der Heimmannschaft keine Gewöhnung an die direkten Gegenspieler: Marco Schmidt und Tobias Raum wechselten die Positionen im Rückraum und mit seiner gleichfalls enormen Stärke in eins zu eins Situationen zwang Schmidt die HSG Abwehr häufig in Unterzahlsituation. Damit schuf er die Lücken für die Mitspieler, die diese vortrefflich ausnutzten. Wenn es einen Siebenmeter gab, wurde dieser sicher verwandelt. So traf fast jeder eingesetzte Spieler der Hersbrucker mindestens einmal. Eine alles in allem und über den gesamten Kader bärenstarke Partie in den zweiten 30 Minuten. Bis zur 47. Minute konnte stets ein Zwei-Tore Vorsprung gehalten werden. Jetzt folgten die Minuten der Torhüter, die einige wichtige Bälle der Erlangener entschärfen konnten und dem an diesem Tag abschlusssicheren Angriff ermöglichten, das Ergebnis Tor um Tor nach oben zu schrauben. Der Deckel wurde am Ende mit zwei Treffern in Folge draufgemacht und das Ende war reine Freude.

Damit hat Hersbruck vorläufig Kontakt bis Tabellenplatz 5 aufgenommen. Am kommenden Wochenende kommt der Tabellendritte HG Eckental ins Sportzentrum nach Hersbruck (Samstag, 3.2., 17:30 Uhr). Zur Erinnerung – im Hinspiel führte man bereits mit 6 Toren, ehe das Spiel sich noch drehte. Mit der gefundenen Stärke der letzten zehn Minuten erscheint in dieser Partie einiges möglich. Die Mannschaft brennt, dies wiederum zu beweisen.

Es spielten: Stein, Kellner P. (3), Kellner M. (3), Meyer (2), Zinner (1), Utz (2), Farr (ohne Einsatz), Vogel, Schmidt (9/1), Raum (6/3), Braun (1), Benaburger

 

HC – SV Buckenhofen II 24:20 (12:10)

20.01.2018: „Vielleicht um das eine oder andere Tor zu niedrig“, merkte Trainer Axel Dannhäuser nach der geglückten Revanche aus dem Hinspiel gegen die Reserve des Bezirksoberligisten aus Buckenhofen an. In der Tat hatte man zu fast keinem Zeitpunkt des Spiels den Eindruck, dass diese zwei Punkte nicht im Sportzentrum bleiben würden. Es war ein aus Trainersicht alles in allem sehr erfreulicher Abend. Hatte man in der Vorrunde häufig noch in den letzten zehn Minuten des Spiels sicher geglaubte Siege hergeschenkt, war dieses Spiel bereits in der 51. Minute nach einem Treffer von Elias Thiel zum Zwischenstand von 22:15 entschieden.

Beide Mannschaften wussten, um was es ging. Demzufolge begannen sie die intensive Partie bis in die Haarspitzen motiviert. Die Abwehrreihen standen kompakt und bis zur 16. Minute war es ein ausgeglichenes Hin und Her, ehe sich die Schwarzweißen nach einem kurzen Zwischensprint auf 10-7 absetzen konnten. Erneut war es Elias Thiel vom Kreis, dem die 60 Minuten aus seinem A-Jugend-Spiel zuvor nicht anzumerken waren. Zwar konnte Hersbruck den Drei-Tore-Vorsprung nicht ganz halten, jedoch ging die Heimmannschaft mit 12-10 in die Kabine.

Intensität hochhalten, geduldig vorbereiten und dahin gehen, wo es weh tut – so die Devise für die zweite Halbzeit. Allerdings war an diesem Abend die Abwehr das Prunkstück des HC. Dank einer glänzenden Innenblockarbeit unter Führung von Spielmacher Chris Farr kam der Rückraum der Buckenhofener weitestgehend nicht zur Entfaltung. Zudem erwischten die Torhüter Konstantin Stein und Alex Vogel gerade in der zweiten Halbzeit überdurchschnittliche Tage, etliche sichere Torchancen der Gäste konnten entschärft werden. Im Angriff hingegen schlich sich ein leichter Schlendrian ein – etliche freie Chancen aus Gegenstößen wurden durch die Heimmannschaft ausgelassen. Allerdings war der Torwart der Buckenhofener zweifelsfrei der stärkste Mann auf der Platte. Bemerkenswert war die Fairness im Spiel des HC: es gelang das Kunststück, während des gesamten Spiels keine einzige Zwei-Minuten-Strafe zu ziehen, trotz dem man ständig intensiv am Mann arbeitete. Schnell waren die Füße, Lücken konnten zugeschoben werden, den Rest erledigten die Torhüter. So war es für die beiden souverän pfeifenden Schiedsrichter ein weitestgehend ruhiger Abend. Nicht mehr wegzudenken auf Halblinks ist Jonathan Fabry: Wieder warf er sieben Tore, davon fünf aus dem Spiel und war mit seinen kompromisslosen Stößen in die Lücken ständiger Gefahrenherd für die Buckenhofener Abwehr.

Die Wochen der Wahrheit sind für die Schützlinge von Axel Dannhäuser angebrochen. Diese erste Aufgabe wurde gelöst, man konnte sich vom Tabellenende lösen. Es folgt am kommenden Wochenende das schwere Auswärtsspiel gegen den Tabellennachbarn Erlangen Niederlindach. Die Schwarzweißen erwartet eine Mannschaft auf Augenhöhe, die ihren Tabellenplatz verteidigen will. Es gilt, das Momentum mitzunehmen und den Aufwärtstrend zu festigen.

Es spielten: Lorenz (2/1), Dannhäuser O., Fabry (7/2), Utz (3), Rauh (2), Zinner, Thiel (2), Donhauser, Farr (2/2), Vogel, Schmidt (4), Kellner P. (1), Raum F. (1)

 

SG DJK Erlangen/Baiersdorf – HC 25:25

10.12.2017: Zum Haare raufen war der Ausgang des ersten Rückrundenspiels gegen die SG DJK Erlangen/Baiersdorf für die Spieler des HC am vergangenen Sonntag. Hoch motiviert, glänzend eingestellt, mit den richtigen Antworten auf viele Herausforderungen – dennoch sprang wie im Hinspiel nur ein Punkt aus dieser intensiven und guten Partie heraus.

Wie zwei Wochen zuvor begannen die Schwarzweißen, die leider ohne den derzeit in bestechender Form spielenden Fabry antraten, wie die Feuerwehr. Fünf Tore in Folge zu Beginn, eine mitreißende Abwehrleistung und ein glänzend aufgelegter Alex Vogel im Tor zwangen den Baiersdorfer Trainer nach nur sieben Minuten, eine Auszeit zu nehmen, um seine Mannschaft neu einzustellen. Doch bis zur 21. Minute konnten die Hausherren dem Sturmlauf der Hersbrucker nur wenig entgegensetzen, in der Spitze führte die Gastmannschaft mit sechs Toren. Erst in den letzten neun Minuten der ersten Halbzeit bekamen die Baiersdorfer Zugriff auf den Angriff und konnten nun ihrerseits eine Serie von fünf Toren in Folge setzen. In dieser Phase erhielt Torwart Vogel eine unglückliche Zweiminutenstrafe durch den bemühten, aber mit der Intensität des Spiels mitunter überforderten alleinpfeifenden Schiedsrichter. Chris Farr und Ulli Meyer unterbrachen diese Serie und dem wiedergenesenen Maximilian Rauh war es vergönnt, mit dem Halbzeitpfiff auf einen verdienten Drei-Tore-Vorsprung zur Halbzeit zu erhöhen.

Entsprechend fiel die Kabinenansprache aus. Konzentriert bleiben, weiterhin starke Abwehrleistung und vor dem Tor sicher abschließen – das waren die wesentlichen Botschaften des Trainergespanns Axel Dannhäuser und Jürgen Schmidt.

Allerdings hatte sich Erlangen/Baiersdorf mit ihrem Lauf kurz vor der Pause das Quäntchen Zuversicht geholt, das Spiel eventuell doch noch drehen zu können. So entwickelte sich in der zweiten Halbzeit eine hochintensive Partie auf Augenhöhe. Dabei hatte Hersbruck meistens die Nase vorn, tatsächlich konnte die Heimmannschaft während der ganzen Partie nicht einmal in Führung gehen. Immer, wenn die SG auf ein Tor herankam, vielleicht sogar ausglich, fanden die Männer um den gut aufgelegten Spielmacher Farr eine Antwort. In der 52. Minute war es Moritz Kellner vergönnt, auf den obligatorischen Drei-Tore-Vorsprung zu stellen. Doch im Gegenzug erhielt er eine Zweiminutenstrafe und die Heimmannschaft verkürzte. Trainer Dannhäuser nahm nun eine Auszeit, um dem Gegner sofort den Schwung zu nehmen und seiner Mannschaft ein kurzes Durchatmen zu gönnen. Doch scheinbar half diese Pause der Heimmannschaft etwas mehr, denn mit den nächsten beiden Toren in Folge war der Spielstand ausgeglichen. Moritz Kellner konnte noch einmal schlitzohrig dagegenhalten, als er den abwerfenden Torwart aus Erlangen überraschte und den Ball herausfangen konnte. Keine 90 Sekunden mehr auf der Uhr, ein Tor vorne, selbst wenn die Heimmannschaft noch einmal traf, wäre noch Zeit für eine Reaktion. Tatsächlich kam Hersbruck noch einmal in Ballbesitz, ohne den Ausgleich bekommen zu haben. Doch dann nahm das Spiel den dem Geschehen angemessenen dramatischen Lauf – Hersbruck verlor 30 Sekunden vor Schluss im Angriff den Ball, Moritz Kellner versuchte, an der Mittellinie taktisch den Gegenstoß zu unterbinden. Zwar gelang dies, doch zieht dies, da in der letzten Minute stattgefunden, mittlerweile automatisch eine Disqualifikation mit Bericht und einen Strafwurf nach sich. Dieser wurde verwandelt, das für die Heimmannschaft glückliche Unentschieden war perfekt und Moritz Kellner darf mindestens ein Spiel aussetzen (Strafe anhängig), was angesichts der wichtigen anstehenden Spielen nach der Weihnachtspause noch schwerer wiegen dürfte.

Zusammenfassend – es wurde ein Punkt verloren. Allerdings hat man drei der letzten vier möglichen Punkte geholt. Dazu ist die Einstellung der gesamten Mannschaft vom ersten bis zum letzten Spieler vorbildlich. Unverändert hält man Anschluss bis zu Tabellenplatz 6, also ist in der Rückrunde noch genügend möglich.

Es spielten: Lorenz (1), Dannhäuser O. (2), Kellner M. (5), Meyer (4), Rauh (1), Zinner, Thiel, Kellner P. (3), Farr (7/4), Vogel, Gast, Braun, Raum, (2), Stein

 

SG DJK Erlangen/Baiersdorf II – HC Hersbruck II 27-28 (15-14)

Eine hochspannende Partie lieferte die Reserve des HC Hersbruck bei der Reserve der SG DJK Erlangen/Baiersdorf ab. Wieder einmal spielte man in einer neuen Aufstellung, nichtsdestotrotz gelang es Spielmacher Victor Vogel gekonnt, seine Mannschaft zu einem knappen, aber durchaus verdienten Sieg zu führen.

Hierbei stachen besonders zwei Personalien ins Auge – A-Jugend-Spieler Eric Gast, der am Vortag noch mit seinem Team gegen JSG Amberg/Sulzbach das Nachsehen hatte, machte sage und schreibe zehn Tore und strotzte vor Spielfreude und Einsatzwillen. Und als zweitem Henry Trescher, dem die vielen Einsatzzeiten in der Reserve sehr gut tun. Ihm war es vergönnt, mit der Schlusssirene aus dem Rückraum den Siegtreffer zu erzielen.

Das Spiel gegen Spitzenreiter HC Forchheim II wurde verlegt, daher steht dieses Kräftemessen noch aus. Allerdings braucht einem nach den letzten vier Siegen in Serie nicht bange zu sein.

Es spielten: Braun, Vogel V. (1), Weiher (4), Braun (3), Pötzsch (3), Schmidt J., Thiel, Trescher (7/1), Gast (10), Hausicke, Stein

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SV 08 Auerbach II – HC 27:33

26.11.2017: „Am Wochenende wird gepunktet,“ legten sich Moritz und Phil Kellner, seit einigen Wochen in den Stammkader zurückgekehrte Allzweckwaffen des HC, für den Ausgang des Spiels in Auerbach fest. Und die Mannschaft um Spielmacher Farr gelang im letzten Spiel der Hinrunde tatsächlich der erste „Zweier“ der Saison. Immer knapper wurden zuletzt die Niederlagen gegen zumeist sehr starke Gegner. Trotz vieler Nackenschläge und zur Freude von Trainer und Vorstandschaft hat sich das Team jedoch nicht unterkriegen lassen.

Dabei begann das Spiel mit einem für den HC, der ohne seine starken A-Jugendlichen (gewannen parallel in Oberviechtach) auskommen musste, eher untypischen Verlauf. Lag es an der ungewohnten Zeit, dem dadurch versäumten Braten oder dem Wissen um die Bedeutung des Ausgangs – der HC begann lethargisch. Über eine 3:0 Führung zu Beginn blieb die Heimmannschaft die gesamte erste Halbzeit in Front. Das Abwehrzentrum der Schwarzweißen war zwar geschlossen, allerdings fiel ein Großteil der Gegentore über die Außenpositionen, teilweise auch aus für die Torhüter etwas „unglücklichen Winkeln“, wie Trainer Axel Dannhäuser nach dem Spiel feststellte.

Erneut war es Spielmacher Chris Farr, der ab der 18. Minute seine in den letzten fünf Spielen gewonnene Dominanz im Angriffsspiel einbrachte. Er erzielte fünf Tore der Hersbrucker in Folge, hielt die Mannschaft im Spiel und den Abstand zu den Hausherren erträglich. Als der HC gegen Ende der Halbzeit das Tempo endlich etwas anziehen konnte, schlug auch zweimal bereits genannter Moritz Kellner zu. Zur Pause wurde damit der permanente Zwei- oder Drei-Tore Abstand auf nur eines verkürzt. Ohnehin sahen die Besucher ein turbulentes Ende der ersten Halbzeit: der bereits verwarnte Robert Lorenz holte sich eine 2 Minuten Strafe ab, Auerbach konnte den fälligen Strafwurf allerdings nicht nutzen. Mit dem Abpfiff erhielten die Oberpfälzer ebenfalls die erste von insgesamt sieben Zeitstrafen der auf beiden Seiten konsequent und durchaus streng pfeifenden Schiedsrichter.

Die Kabinenansprache des Coachs fiel deutlich aus. Die Schwarzweißen hatten sich einlullen lassen, es galt, das Tempo weiter anzuziehen, die Zweikämpfe zu suchen und die in den letzten Wochen erarbeitete Sicherheit im Tempospiel umzusetzen. Es dauerte 1 Minute und 31 Sekunden der zweiten Halbzeit, ehe Robert Lorenz mit seinem dritten von insgesamt vier erfolgreichen Strafwürfen ausgleichen konnte. Die so eminent wichtige Phase nach der Halbzeitpause gehörte ohnehin dem Hersbrucker Team. Zudem brillierte jetzt ein weiterer starker Spieler der letzten Zeit: Sechs Tore warf Halblinks Jonathan Fabry im Lauf der zweiten 30 Minuten, spielte Geschwindigkeit und Zweikampfstärke aus und hatte einen großen Anteil an der starken zweiten Hälfte seiner Mannschaft. Allen war jetzt der Wille anzumerken, dieses Mal den Lohn für ein gutes Spiel einzufahren. Zudem kamen auch die Torhüter besser ins Spiel, die Kellner-Brüder peitschten die Abwehr nach vorne, jedoch wurde manche Aktion von den Schiedsrichtern mit (insgesamt sechs) Zeitstrafen gewürdigt. Zweimal war der HC dabei doppelt in Unterzahl, kämpfte sich dabei beherzt durch diese schwierigen Situationen. Im Gegenzug nahm man sich die Ansage des Trainers zu Herzen, suchte weiterhin Zweikämpfe und es gelang, den SV gleichermaßen zu Fouls zu zwingen. In der 49. Minuten war der Vorsprung des HC auf sechs Tore angewachsen, die Zuversicht wuchs, dass es klappen würde. Fünf Minuten vor dem Ende wurde schließlich ein Auerbacher Spieler von den Schiedsrichtern nach drei Zeitstrafen vorzeitig zum Duschen geschickt. Zwar kam der SV in dieser Phase noch einmal auf drei Tore heran, allerdings beerdigten die Hersbrucker mit einem 5-2 Lauf in den letzten drei Minuten alle Hoffnungen der Heimmannschaft auf etwas zählbares. Mit dem Schlusspfiff stellte Norbert Braun mit seinem dritten Treffer auf den verdienten 27-33 Endstand.

Der Beginn einer Serie? Es wird sich zeigen. Bemerkenswert ist, dass fast alle Feldspieler mindestens einmal trafen. Es spricht auch für die mannschaftliche Geschlossenheit. Nach etlichen knappen und zum Teil unglücklichen Spielausgängen hat man nun bewiesen, „den Deckel draufmachen“ zu können.

Es spielten: Stein, Lorenz (6/4), Kellner M. (3), Meyer (1), Fabry (6), Zinner (2), Donhauser (2), Farr (6), Vogel, Kellner P. (4), Braun (3), Benaburger

 

SC Uttenreuth – HC Hersbruck II 24-29 (9-8)

Grund zum Jubel hatte erneut die Reserve des HC bei ihrem Auswärtsspiel in Uttenreuth. In einem wahren 7m Festival (in Summe gab der Schiedsrichter 15 Strafwürfe) gewannen die Jungs um Spielmacher Victor Vogel am Ende verdient und abgeklärt mit fünf Toren Vorsprung. Ein zwischenzeitlicher Drei-Tore-Rückstand tut dem Erfolg dabei nicht den geringsten Abbruch, Spielfreude und Einsatz sprachen durchweg für die Schwarzweißen, der Wille erledigte den Rest. Torwart Konstantin Stein nutzte die Möglichkeit zur Spielpraxis und zeigte erneut eine starke Partie. Erstmalig in der Reserve eingesetzt wurde Marco Schmidt, der treffsicher achtmal brillierte, ebenso wie Leon Utz, dem sechs Treffer gelangen. Zwei Mitglieder der „Jugend forscht“-Abteilung (A-Jugend), namentlich Elias Thiel und Eric Gast, verstärkten ebenfalls die Reserve, da ein Einsatz in der Ersten am Sonntag durch das parallel stattfindende A-Jugend Spiel nicht möglich war.

Als nächstes steht am 9.12. das schwere Auswärtsspiel bei Forchheim II an, bislang verlustpunktfrei und vermutlich erster Aufstiegskandidat. Mal sehen, was der Hersbrucker Handball-Wundertüte dort gelingt. Leicht wird es für Forchheim in jedem Fall nicht werden.

Es spielten: Vogel V. (2), Schmidt M. (8/2), Trescher (3), Braun (2), Thiel (7), Utz (6), Gast (1), Zinner, Stein


HC – TV Erl.-Bruck III 27:30

18.11.2017: „Es ist frustrierend“, fasste Spielmacher Chris Farr, erneut stärkster Mann der Hersbrucker an diesem Abend, das Ergebnis gegen den starken TV Erlangen-Bruck zusammen. Selbst steuerte er elf Treffer bei, war wiederum nahezu fehlerfrei und Antreiber der Einheimischen. Obwohl der HC zum Ende der zweiten Halbzeit diesmal nicht einbrach und ein in dieser Phase starkes Spiel zeigte, langte es wieder nur zur fairen Gratulation zum Sieg des TV.

Es waren ähnliche Vorzeichen wie acht Tage zuvor – zu Besuch ein starkes Team, verlustpunktfrei, dritte Mannschaft des ebenfalls verlustpunktfreien Tabellenführers der Bayernliga. Doch eben nur ähnlich: Spielten bei Erlangen III vor Wochenfrist vom Alter her größtenteils A-Jugendliche, standen dieses Mal gestandene Handball Recken im Gardemaß und mit einem Altersdurchschnitt von knapp 34 Jahren am Feld. Kreisläufer Dmytro Degtyrarov befindet sich im 45. Lebensjahr – was ihn allerdings nicht davon abhielt, sechs Treffer beizusteuern, hellwach zu agieren und selbst bei guten Aktionen der Hersbrucker Torleute „da“ zu sein und abzustauben. Solche Mannschaften machen eben nur wenige Fehler.

Die Heimmannschaft eröffnete motiviert und intensiv. Jonathan Fabry begann wiederum auf Halblinks, insgesamt sechs Treffer gelangen ihm bei einem getroffenen Siebenmeter. Die ersten fünfzehn Minuten gehörten auch den Schwarzweißen. Beziehungsweise – so lange dauerte es, bis sich die Gastmannschaft auf das Angriffsspiel der Hersbrucker endgültig eingestellt hatte. Hier kam insbesondere der Innenblock der Erlangener zum Tragen. Bei einer Durchschnittsgröße von knapp 2m ist ein zu aktives Heraustreten gerade im reiferen Handballalter nicht zwingend notwendig. Zudem wird für den Angreifer das Spiel über den Kreis schwierig bis unmöglich, was sich an diesem Abend auch in der Ausbeute bemerkbar machte. Nur ein Tor gelang in den Anfangsminuten Peter Donhauser von der Kreisposition. Ansonsten wurde früh klar, dass ein Erfolg nur über den steinigen Weg ständiger Zweikämpfe mit dem robusten Gegner möglich sein würde.

Und der HC nahm diese Herausforderung an. Im ersten Viertel war es ein Wechselspiel. Die Gäste trafen meist über einen ihrer gefährlichen Rückraumschützen, die Einheimischen gingen tief in die Lücken, trafen oder zogen Strafwürfe. Konstantin Stein und später Alex Vogel nahmen im Tor den einen oder anderen Wurf weg und der HC konnte sich kurzzeitig sogar eine Zwei Tore-Führung erarbeiten. Doch nun begann die stärkste Phase der in gelben Leibchen (ein Auswärtstrikotsatz war nicht verfügbar) spielenden Mannen aus Bruck. Mit den nun notwendigen Wechseln auf Seiten der Männer von Coach Axel Dannhäuser stellten sich auch einige unnötige technische Fehler ein. Fünf unnötige Ballverluste, drei davon aus „unforced errors“, bestraften die Gäste mit einem 9-4 Lauf bis zum Halbzeitpfiff des weitestgehend fairen Spiels. Das bedeutete ein Fünftore-Führung der Routiniers. Ein Berg Arbeit lag vor der Heimmannschaft. Eine der schönsten Aktionen gelang in dieser Phase allerdings den Brüdern Philip und Moritz Kellner – einen Wurf von Philip aus einem schlechten Winkel ließen die Brucker von Linksaußen zu, doch dieser passte durch den Wurfkreis zu seinem Bruder Moritz auf Rechtsaußen, dem so ein sicheres Tor gelang.

Die zweite Halbzeit begann ausgeglichen – der Abstand blieb stabil bei vier bis fünf Toren zu Gunsten des TV, mehr ließ dieser nicht zu. Zumeist traf Bruck von Halbrechts oder Halblinks. Der geringste Stellungs- oder Absprachefehler in der Abwehr wurde von den wurfgewaltigen Rückraumschützen effizient bestraft. Bei allem ernsthaften Bemühen der Schwarzweißen stellte man sich auf der Tribüne auf eine von den Gästen kontrolliert heruntergespielte Niederlage für den HC ein. Beim Stande von 21-25 nahm Dannhäuser in der 52. Minute dann eine Auszeit. Es gelang im Anschluss, den laufenden Angriff sofort in ein Tor umzumünzen, im Gegenzug traf Bruck von Halblinks. Dazu erhielt Elias Thiel leider eine Zweiminuten-Zeitstrafe, doch wie aus dem Nichts geriet die Angriffsroutine der Brucker ins Stocken. Chris Farr wühlte sich in Unterzahl in der 55. Minute durch – noch 3 Tore – , Hersbruck erkämpfte erneut den Ball in der Abwehr, Moritz Kellner verwandelte den Gegenstoß – noch 2 Tore. Erfreut rieb man sich die Augen, als Moritz Kellner direkt im Anschluss mustergültig von Linksaußen traf. Ein 3-0 Lauf zum ersten Mal im Spiel, 25-26 in der 56. Minute, Hersbruck war auf ein Tor heran. Es roch nach einer möglichen Überraschung.

Allerdings erkennt man starke Teams an der Fähigkeit, im richtigen Moment zurückzukommen. Leider so auch Erlangen-Bruck: Der dritte Siebenmeter kurz danach wurde wenn auch nur knapp verwandelt und der folgende Angriff des HC konnte abgefangen werden. Wieder schlug der Halbrechts zu, jetzt waren es wieder drei Tore Abstand und das sehr kurz vor Schluss. Die beiden abschließenden Tore auf beiden Seiten änderten nichts mehr, ebenso wenig die rote Karte des mit 10 Toren stärksten Brucker Schützen Sven Eskofier in der 60. Minute, als er völlig unnötigerweise den zum Abwurf bereiten Alex Vogel zu Fall brachte.

Somit ist dem HC letztlich „die Zeit ausgegangen“. Der TV nutzte zehn schwache Minuten und einige wenige technische Fehler der Einheimischen in der ersten Halbzeit zum Sieg. Also wieder verloren, aber stark gekämpft – so das Fazit. Zwar ist Hersbruck unverändert Tabellenletzter, gelingt es aber, diesen Einsatz über die nächsten Wochen zu konservieren und die technischen Fehler weitestgehend zu eliminieren, ist sowohl in Auerbach am kommenden Sonntag als auch in den anstehenden Spielen der Rückrunde noch einiges möglich.

Es spielten: Stein, Lorenz (3/2), Dannhäuser, Kellner M. (4/1), Utz (1), Fabry (6/1), Zinner, Thiel, Donhauser (1), Farr (11/4), Vogel, Kellner P. (1), Braun, Benaburger

 

HC – HC Erlangen III  24:30 (12:11)

11.11.2017: Kein Geringerer als der verlustpunktfreie Tabellenführer der Bezirksliga West HC Erlangen III war am Samstagabend im Sportzentrum zu Gast. Und entführte in einer sehr ansprechenden und gleichermaßen fairen Partie beide Punkte. Die junge Truppe aus Erlangen (Altersdurchschnitt: 19,3 Jahre) bestach dabei mit zwei Personalien – Marwin Wunder und Yannick Mai. Gemeinsam waren sie für 20 Tore direkt verantwortlich, durch ihre individuelle Stärke gelang es ihnen gerade im späteren Spielverlauf zudem, die Mitspieler effizient einzusetzen.

Wer dabei denkt, Hersbruck war chancenlos, irrt. Die heimische Mannschaft trat geschlossen und motiviert auf und forderte ihrem Gegner über den gesamten Spielverlauf einiges ab. Der in dieser Saison zum ersten Mal auf Halblinks spielende Jonathan Fabry glänzte in den Anfangsminuten und traf 3-mal in Folge zum Zwischenstand von 3-0. Es dauerte 20 Minuten, ehe Erlangen überhaupt zum ersten Mal in Führung gehen konnte. Doch die Schwarzweißen ließen sich nicht aus der Ruhe bringen, glichen aus und drehten das Blatt erneut. Dabei konnte sich Neuzugang und Linkshänder Max Rauh einführen – kaum 40 Sekunden auf dem Feld donnerte sein erster Wurf noch an den Pfosten, den zweiten Versuch versenkte er souverän zum 11-10 im Netz des sehr guten Erlangener Torhüters. Ohnehin waren auf beiden Seiten gut aufgelegte Keeper am Werk. Alex Vogel gelang es gleichermaßen, den Erlangenern die eine oder andere 100%ige Chance wegzunehmen. Und gerade, weil Hersbruck (wie in allen sechs Spielen zuvor) mit einer Führung in die Halbzeitpause ging, war klar, dass sich der Tabellenführer in der zweiten Halbzeit nicht vom derzeitigen Tabellenstand der Hersbrucker zu Nachlässigkeiten verleiten lassen würde. Zudem holte sich Hersbruck noch kurz vor der Halbzeit eine Zweiminutenstrafe bei den beiden glänzend pfeifenden Schiedsrichtern aus Helmbrechts ab. Also musste Hersbruck die ersten 40 Sekunden in der zweiten Halbzeit in Unterzahl angehen.

Doch diesmal blieb die der Mut nicht in der Kabine. Der Heimmannschaft gelang es, direkt den ersten Angriff abzuwehren und selbst in Unterzahl einen Treffer zu setzen. Jedoch hatte der Erlangener Coach Jonas Schletterer (am darauffolgenden Sonntag im Bundesliga-Kader der Erlangener) seine 8 Männer in der Kabine scheinbar wachgeküsst – und der Primus der Liga lieferte. Durch eine gnadenlose Effizienz vorm Tor glichen sie in der 38. Minute aus und gingen zum zweiten Mal in Führung. Hersbruck kämpfte bravourös und setzte der individuellen Klasse der Erlangener mannschaftliche Geschlossenheit und unbedingten Einsatz entgegen. So war es bis in die „Crunchtime“ ab der 45. Minute eine völlig ausgeglichene, spannende und enge Partie. Selbst eine doppelte Unterzahl überstand Hersbruck weitestgehend unbeschadet. Nur ganz wenige Nachlässigkeiten auf Seiten der Heimmannschaft brachten Erlangen endgültig auf die Siegesstraße. Die Gastmannschaft konnte sich dank ihrer Toreffizienz ab der 50. Minute etwas absetzen und ließ nun nicht mehr locker. Klare Chancen, noch einmal heranzukommen, waren da, doch jetzt kam die Zeit des Erlangener Torwarts. Er vereitelte einige 100%ige Chancen zum Anschluss.

So gewannen die Gäste am Ende zwar verdient, aber um das eine oder andere Tor zu hoch. Erlangen bleibt Spitzenreiter, Hersbruck Letzter, doch sind noch etliche Spiele auszufechten. Mit der Leistung und Einstellung vom Samstag und aus dem Spiel gegen Amberg zwei Wochen zuvor darf man zuversichtlich sein.

Es spielten: Stein, Lorenz, Dannhäuser, Kellner M. (3/2), Rauh (2), Fabry (5/1), Thiel (1), Utz (2), Donhauser (1), Farr (5/2), Vogel, Kellner P. (3), Braun (2), Benaburger

 

HC Hersbruck II – TV Altdorf II 23:11 (14:4)

Mehr Grund zur Freude hatte wieder einmal die Reserve des HC in ihrem anschließenden Spiel gegen die Reserve des TV Altdorf. Dreizehn (!) Spieler konnte Jürgen Schmidt (vertrat Holger Hense) dabei auf die Bank setzen. Die Idee der Vereinsführung, mit einer Reserve auch junge Spieler an die Luft im Herrenbereich heranzuführen, wird von diesen angenommen. Zudem –Spieler und Zuschauer haben dabei viel Spaß.

Früh war klar, dass Hersbruck das Spiel gewinnen würde. Die Abwehr langte hin und vorne setzte man Treffer um Treffer zum Pausenstand von 14-4. Verständlicherweise ging es nicht mehr ganz so dominant weiter, jedoch konnten so auch alle Spieler zum Zuge kommen und sich auch fast alle als Torschützen auszeichnen. Dass er von seiner Pfeilschnelligkeit nichts eingebüßt hat, bewies wieder einmal Florian Pötsch, der zwei Treffer setzte. Eine ansprechende Leistung zeigte auch Rekonvaleszent Philip Zinner, der auf 5 Tore kam und damit bester Schütze auf Seiten der Hersbrucker war. Zur großen Freude aller ist Fabian Raum von seinem USA-Aufenthalt zurück, glänzte gleich mit bestechenden Athletik und schlug viermal zu. Einen Sahnetag hatte Wolfgang Röhrl im Tor, der bewies, dass Erfahrung des Torwarts wichtigstes Merkmal ist.

So zeigte alle Spieler mit Einsatz und Spielfreude -auf weitere Spiele darf man sich freuen.

Es spielten: Braun H., Raum F. (4), Beygang, Vogel (4), Schiller (2), Zinner (5/1), Utz (3), Kohl (1), Trescher (1), Hörner (1), Röhrl, Pötsch (2), Braun N.

 

TS Herzogenaurach II – HC 29:26

04.11.2017: Die „Mission Punktgewinn“ bei TS Herzogenaurach II ist für die Männer I des HC Hersbruck mit 29:26 gescheitert. Soweit der offizielle Teil. Damit ist absolut nichts ausgesagt über die Leistung der Mannschaft und von Interimsbetreuer Betreuer Alex Vogel. Dabei hatte es vor dem Match gar nicht gut ausgesehen für den HC: Absagen bewährter Kräfte mussten hingenommen werden und es standen eigentlich nur sieben Spieler zur Verfügung, die spät von Michael Braun und Philipp Kellner ergänzt wurden. Vogel stellte dann überraschend nicht sich selbst, sondern Konstantin Stein ins Tor und dieser dankte das Vertrauen mit einer exzellenten Leistung über das gesamte Spiel. Dieses begann mit einer überlegen geführten Matchgestaltung des HC und einer fortwährenden Führung bei 1:4, 4:8, 7:10 zum Halbzeitstand 12:15, auch durch eine „Doublette“ von Nachwuchsmann Norbert Braun. Die Gastgeber stellten eine voll besetzte Truppe aus 14 Spielern, die zwischen 18 und 44 Jahren alt sind. Gerade die fünf „betagten“ Kämpfer über vierzig bestimmten aber deren Spiel. Immer noch mit einer unbezahlbaren Routine, z.B. im heraus fangen von haarigen HC-Abspielen ausgestattet und mit einem sehr feinen „Händchen“ für den Ball, aber auch mit einer sehr harten Hand in der Defensive. Das musste besonders Marco Schmidt, abermals der erfolgreichste aber auch einzig „echte“ Rückraumschütze des HC, Mitte der ersten Halbzeit erfahren, als er mit einem ungeahndeten Schlag in die Magengrube zu Boden ging. Schiedsrichter Müller aus Sulzbach- Rosenberg ist kein Vorwurf zu machen, denn, alleine pfeifend, sind sicherlich nicht alle Schauplätze von Zweikämpfen in solch kampfbetonten  schnellen Begegnungen gleichzeitig zu beobachten.

Die Pausenansprache von Alex Vogel stellte noch einmal den weiteren Spielverlauf klar. Die Führung wurde verteidigt bis hin zum 20:20 Unentschieden (41. Spielminute), doch das brachte die Hersbrucker nicht aus der Ruhe, sie konterten  relativ locker durch zwei Tore von David Benaburger (großer Einsatz!), einem von Moritz Kellner zum 24:21 (49. Minute) und noch einmal mit dem 25:22 von Chris Farr (50.). Der HC beschritt unbeirrt seinen Weg mit großem Einsatz. Eine nochmalige Führung bei 26:25 durch Marco Schmidt sollte dann aber tatsächlich der letzte Treffer für den HC gewesen sein. Die letzten fünf Minuten der Begegnung gehörten den Einheimischen, die völlig unaufgeregt ihren Spielaufbau beibehielten. Nicht umsonst gelangen ihnen gegen Spitzenreiter HC Erlangen III 35 Tore. Zudem hatten die Hersbrucker in kurzer Zeit  nun verworfene Bälle, einen Innenpfosten- und einen Lattentreffer, ein nicht gegebenes reguläres Tor und eine Rote Karte zu verdauen. Die letzte Maßnahme der doppelten Manndeckung erbrachte keinen nennenswerten Vorteil mehr für den HC, der damit die letzten vier, in Folge erzielten, Tore der TS  nicht mehr, trotz großem Willens aller, verhindern konnte. Mit 29:26 blieben die Punkte in Herzogenaurach und stürzten damit den so hoffnungsvoll in die Saison gestarteten HC Hersbruck I auf den derzeit letzten Tabellenplatz der Bezirksliga West. Für die an den nächsten Wochenenden anstehenden beiden Heimspiele gegen die Tabellenersten Erlangen III und Bruck III werden die Zähler wohl auch – naturgemäß-  sehr hoch hängen. Der Einsatz und Wille der HC Akteure aus den  letzten zwei Spielen stimmt aber positiv.

HC I spielte mit: Stein, Vogel (bei einem Siebenmeter); Ph. Kellner (1), Mo. Kellner (4), M. Braun (1), Donhauser (2), Farr (6/1), M. Schmidt (7), N. Braun (2), Trescher, Benaburger (3),

FRANZ SCHMIDT

 

HC – HG im TV 1861 Amberg  22:23

28.10.2017: Der Bezirksoberliga-Absteiger HG im TV 1881 Amberg  holt bei den zuletzt schwächelnden HC Hersbruck Herren I beide Punkte, das war vor dem Spiel als normal angesehen worden. Mit 22:23 ging der Sieg zwar dann doch an die Oberpfälzer, aber was war das für eine Begegnung! Der engagiert mitgehende Interimsbetreuer Axel Dannhäuser hatte ein Team der Schwarzweißen auf die Platte geschickt, das bedingungslos von Anfang an kämpfte und rackerte, was nicht nur den Gegner, sondern auch die zahleichen Zuschauer auf der Tribüne und vielleicht auch die Mannschaft selbst überraschte. So war es auch nicht verwunderlich, dass die Hersbrucker das Heft vom Anpfiff des Schiedsrichters Lippmann (Nürnberg) weg in die Hand nahmen. Besonders glänzte Marco Schmidt mit großem Einsatz und teilweise spektakulären fünf Toren in der ersten Hälfte. Ihm am nächsten kam Torhüter Alex Vogel, der während des gesamten Matches an den legendären „Hexer“ Andreas Thiel erinnerte und über sich hinauswuchs. Während der ersten Halbzeit blieb die Führung teilweise deutlich bei den Einheimischen (4:2, 9:6, 11:8, 13:9), bei denen einer den anderen unterstützte und für ihn fightete. Moritz Kellner war in seiner unnachahmlichen Art dreimal erfolgreich und Robert Lorenz versenkte zwei Strafwürfe sicher. Die Gäste kamen nicht in  ihr gewohntes „Power-Spiel“, was der HC grandios zu verhindern wusste, obwohl die Hersbrucker auch noch zusätzlich das eine oder andere Mal am Amberger Hüter scheiterten.

Nach dem Seitenwechsel blieben die Einheimischen „dran“. Chris Farr trat nun mehr in Erscheinung und erzielte im zweiten Durchgang fünf Tore (ein Siebenmeter). Bis zur 33. Spielminute hieß es verheißungsvoll 16:12 für die „Zebras“, doch die Gäste ließen sich nicht so leicht abservieren. In der 42. Minute dieses hochspannenden Matches erreichten sie erstmals das Unentschieden bei 17:17. Doch der HC hielt (noch) dagegen, auch mit einem schulmäßigen Sprungwurf von David Benaburger (20:18). Amberg warf nun aber seine ganze Routine aus der vergangenen Oberligasaison ins Gefecht und ließ gewohnte Abläufe zu den Außenpositionen folgen mit dem 20:20 Unentschieden in der 42. Minute. Ein Lupfer ihres siebenmaligen Torschützen Kührlings zum 20:21 leitete dann letztendlich die Niederlage des HC ein. Zwar konterte Moritz Kellner auf Anspiel von Marco Schmidt, doch zwei von den Außenpositionen erzielte Treffer bescherten den Gästen ein 21:23, ein verwandelter Strafwurf von Robert Lorenz konnte nur noch Ergebniskosmetik sein, da das Unentschieden partout auch mit einem Freiwurf in den Schluss-Sekunden nicht gelingen wollte. Die Oberpfälzer wehrten sich zum Ende  vehement gegen die anstürmenden HC Männer und erreichten  damit einen nicht unbedingt unverdienten, aber aufgrund der gezeigten Leistung der Schwarzweißen doch glücklichen doppelten Punktgewinn. Gegen ein Remis hätte sicherlich niemand etwas einwenden können. So müssen die Hersbrucker versuchen, am kommenden Samstag in Herzogenaurach (17.15 Uhr, Burgstaller Weg 16) zum einen an den gezeigten Auftritt anzuknüpfen und zum anderen den ersten doppelten Punktgewinn einzufahren, was dort durchaus im Bereich des Möglichen liegen sollte.

Hersbruck spielte mit: A.Vogel, Stein; Lorenz (3/3), O. Dannhäuser, Mo. Kellner (5), Thiel, Fabry (1), Trescher, Utz (1), Donhauser, Farr (5/1) M. Schmidt (5), N. Braun, Benaburger (2).

Die HC Hersbruck Männer II gewannen ihr Spiel gegen TS Herzogenaurach III klar mit 32:25. Nach einer durchwachsenen ersten Hälfte mit wechselnder Führung, zogen die Hersbrucker im zweiten Durchgang das Tempo deutlich an und mit schönen Ballstafetten und auffallend sicherem Pass-Spiel war es möglich, das Ergebnis eindeutig zu gestalten, mit dem schönen Nebeneffekt, dass sich alle Feldspieler in die Torschützenliste eintragen konnten. Die jungen Gäste waren schon bei 31:19 deutlich besiegt, ehe sie in den Schlussminuten durch allzu sorglos gestattete Konter  noch zu sechs Treffern kamen.

Hersbruck spielte mit: H. Braun, Stein; Weiher (3), V. Vogel (5), Hörner (1), Schiller (3), M. Braun (3/2), E. Gast (5), M. Meyer (4/1), N. Braun (3), M. Raum (1), Trescher (4).

FRANZ SCHMIDT

 

HG Eckental – HC   28:25

21.10.2017: Die Männer I des Handballclubs Hersbruck haben das wichtige Spiel bei Aufsteiger HG Eckental mit 28:25 verloren und mit nunmehr 1:7 Punkten in der Tabelle weiter an Boden eingebüßt.

Trainer Oliver Poeschel war in die Offensive gegangen und überraschte mit mehreren ungewöhnlichen Varianten in der Anfangsbesetzung: Er beorderte Moritz Kellner vom linken auf den rechten Flügel (mit für ihn wenigen zwei Toren), dafür brachte er den länger nicht spielenden Johnny Fabry auf links. Die Matchführung übertrug er Chris Farr, dem er die Rückraumakteure Norbert Braun und Leon Utz zur Seite stellte. Am Kreis schuf Ulli Meyer die Lücken. Der Erfolg gab ihm zunächst recht. Farr war der Antreiber, Gestalter und Schütze in einer Person und mit fünf Treffern in der ersten Halbzeit der überragende Mann. Ihm am nächsten war der schnelle Fabry mit vier Erfolgen, hauptsächlich von außen. Der lange verletzte Torwart Alex Vogel kam für Konstantin Stein zum Zuge und hatte besonders in der 2. Hälfte gute Szenen. Die Hersbrucker blieben im 1. Durchgang  immer mit zwei oder drei Treffern in Front und mussten lediglich maximal das Unentschieden hinnehmen, was aber nicht stark ins Gewicht fiel, da immer sofort darauf die Führung des HC kam, der bis zum Seitenwechsel auf 11:14 und 12:15 davonzog. Doch es war schon eine leichte Abnutzung der Anfangsbesetzung zu bemerken, die Poeschel allerdings abfing durch Auswechslungen. Er konnte es sich auch leisten, keine Auszeit zu nehmen, da es gut lief.

So ging es auch in der zweiten Hälfte zunächst weiter. Robert Lorenz war erfolgreich mit insgesamt vier Treffern, Fabry blieb dran und Farr setzte seine gute Spielgestaltung fort. Plötzlich war der HC mit 12:16, 14:18 und 15:19 davongezogen und es hätte sich eigentlich Ruhe und Sicherheit breitmachen müssen und sollen. Doch fast unmerklich kamen die Gastgeber auf und steigerten sich, wie seit eh und je gewohnt und bekannt, zum Ende  zweiten Hälfte in einen regelrechten Spielrausch. Der Torabstand wurde Stück für Stück abgeknabbert und bei 22:21 ging die Führung erstmals an die HG über, die nunmehr immer schlechter zu bremsen war. Mit jeweils 8 Erfolgen waren ihre Spieler Westphal und Zetsche die maßgeblichen Akteure. Unverständlich schlichen sich kleine und große Ungenauigkeiten in das Spiel der Schwarzweißen ein, Bälle sprangen an den Fuß, wurden verstolpert oder verworfen. Der Spielfluss ging verloren. Poeschel zog mit einer Auszeit (49.Minute) die Notbremse, konnte damit aber die Mannschaft nicht mehr einstimmen auf die nun wie entfesselt agierenden Eckentaler, die sich immer wieder selbst nach vorne puschten. Farr bekam in den Schlussminuten nicht mehr diesen  Zugriff wie in der ersten Hälfte, die Abwehr war nicht mehr konsequent genug, so dass die HG über 24:22, 27:23 zum Erfolg bei 28:25 kam. Somit verloren die Hersbrucker nach der 15:12 Halbzeitführung den zweiten Durchgang mit 10:16 (nach Fünf-Tore-Führung) gegen einen Gegner, der teilweise nur durchschnittliches Bezirksklassen- Niveau aufwies, aber durch seinen enormen Kampfgeist  überzeugte.

Am kommenden Samstag gastiert der Oberliga- Absteiger Amberg beim HC, zu einem Match, das wohl (noch) viel schwerer werden wird.

HC spielte mit: Stein,Vogel; Lorenz (4), O. Dannhäuser (1), Mo. Kellner (2), U. Meyer (2), Fabry (5), Thiel, Utz (1), Donhauser, Farr (8/1), Braun (1), Benaburger (1), M. Schmidt n. e.

FRANZ SCHMIDT

Spielverlauf im Detail: Eckental-HC

 

HC – HSG Erl./N’lindach II  19:21

14.10.2017: Wieder einmal gab es ratlose Gesichter nach der Heimniederlage der Handball-Club Hersbruck  Herren I gegen den Angstgegner HSG SGS Erlangen/HC Niederlindach II. Mit 21:19 (9:7) nahmen die Gäste die Punkte mit und deckten mit gewiss nicht immer hochklassigen Aktionen die Schwächen der Einheimischen auf und hinterließen mehr, intern zu klärende,  Fragen als Antworten. Wie hätte sich wohl der Spielverlauf entwickelt, wenn in den Anfangsminuten die drei Großchancen bei Tempogegenstößen nicht am HSG-Torwart gescheitert wären? So konnten die Schwarzweißen ihr Spiel nicht durchdrücken und mussten in der 10.Minute das magere 2:2 hinnehmen. Die Gäste spielten ihre Angriffe geschickt oft minutenlang aus, während beim HC der Ball zu schnell verloren wurde. Der wie immer engagiert und temperamentvoll an der Außenlinie agierende HC-Trainer Oliver Poeschel hätte wahrscheinlich sogar mehr als die übliche Zahl von Auszeiten gebraucht, so oft hätte er sein Team neu justieren und aufrichten können. Junggastronom Moritz Kellner rettete trotz enormen Trainingsrückstandes  mit insgesamt sechs Toren die Hersbrucker einigermaßen mit sichtlich Spaß am Spiel. Mit einer später angesetzten Manndeckung tat er zusätzlich viel für die Abwehr. Trotzdem reichte es nicht. Auch Abwehrstratege Ulli Meyer hatte oftmals keine Eingreifmöglichkeit mehr gegen die Würfe der beiden Gästespieler Boolzen und Mehl. Eine einzige –gerechtfertigte- Strafzeit zeigt eindrücklich die milde Gangart der einheimischen Abwehr.

Nicht vergessen werden darf allerdings auch, dass verschiedene Aktionen des HC wunderschön waren und zeigten, dass man es kann, wie etwa Anspiele an den Kreis zu Elias Thiel. Aber eben zu wenig. Die erste Hälfte war langweilig. Die langatmigen Angriffe der HSG kosteten den Einheimischen  viel Kraft in der Abwehr und anschließend förderte der schnelle Verlust des Spielgerätes im Gegenzug den Frust. Ein 6:6 (24. Spielminute) wandelten die Gäste in einen 7:9 Vorsprung zur Pause um. Sie wurden immer wieder in Front gebracht durch die bereits erwähnten HSG-Akteure (zusammen 15 Tore), die das Match beherrschten und den HC düpierten. Trotz guter Leistung blieben die beiden HC-Torhüter Stein und Vogel fallweise machtlos gegen die „Granaten“ der Gäste-Shooter. Die rechte Seite des HC blieb stumpf.  Zudem ließen die objektiv zu einseitig und schwach pfeifenden Referees die HSG viel zu lange gewähren, ohne deren offensichtliches Zeitspiel zu ahnden. Ohne wirklich zu überzeugen oder besser zu sein, blieben die Erlanger während der gesamten zweiten Halbzeit in Führung, lediglich bei 17:18 (52. Spielminute) konnte eine kämpferische  HC-Mannschaft noch einmal „heran schmecken“, doch zweimal wurden dann Chancen von außen vergeben. Trotz einer Roten Karte brachte die Zweite des Bezirksoberligisten das Ergebnis über die Runden mit 19:21.

Am kommenden Samstag (15.15h) beim Aufsteiger in Eckental muss sich das Blatt für den HC endgültig wenden, um sich nicht nach unten in der Tabelle orientieren zu müssen.

HC spielte mit, Stein, Vogel; Lorenz (2), Dannhäuser (2), Kellner (6), U.Meyer, Utz, Donhauser (1), Farr, Trescher, M.Schmidt (2), Thiel (2), Braun (1), Eber (3)

 

SV Buckenhofen II – HC I   29:26

08.10.2017: Kein Schäufele, kein Sauerbraten und erst recht nicht zwei Punkte war die magere Ausbeute der Handball- Club Hersbruck Herren I bei ihrem Sonntagmittag- Ausflug zum SV Buckenhofen II. Das Match musste laut Spielberichtsbogen mit 29:26 verloren gegeben werden und löste maßlose Enttäuschung aus bei den Schwarzweißen. Dabei hatte es gut begonnen: Nach dem 2:2 legten die Schützlinge von Oli Poeschel  eine Fünferserie bis zum 7:2 hin und hatten das Spiel im Griff. Es lief wie am Schnürchen mit Abspielen zum überragenden Kreisläufer Ulli Meyer, der wurde gefoult und der sensationell gute Marco Schmidt verwandelte die gegebenen Siebenmeter sicher. Die Buckenhofener Gastgeber hatten sich aber scheinbar noch nicht richtig warmgespielt mit ihrem über vierzig Jahren Altersdurchschnitt. Die Hersbrucker Abwehr bekam nicht richtig Zugriff auf die Aktionen der Einheimischen und sah bereits bis zur 14. Spielminute zwei Zeitstrafen für Axel Eber. Sehr routiniert legten die „Buckis“ teilweise die schwarzweiße Abwehr regelrecht auseinander, jedoch wurden (noch) nicht alle Treffer vom allein pfeifenden Schiedsrichter Karl anerkannt. Doch zunächst konnte der HC vermeintlich sicher den Vorsprung bis 12:7 für sich gestalten, auch durch vier Treffer von Oscar Dannhäuser. Doch es deutete sich bereits vor dem Pausenpfiff ein katastrophales Nachlassen der Hersbrucker an, was den SV Spielern einen Anschluss zum Pausenpfiff bei 13:12 erlaubte.

Die zweite Hälfte war jedoch zum Haareraufen. Die vorher vorhandene Zuversicht des HC auf einen Sieg zerplatzte wie Seifenblasen. Teilweise haarsträubende Fehler wurden von allen Beteiligten gemacht, ein Hühnerhaufen kann noch als geordnet bezeichnet werden. Nicht nachvollziehbare Maßnahmen ergaben ein oftmals wild durcheinanderlaufendes Team des HC, das nun von den Routiniers der Buckenhofener am Nerv, sprich in der Abwehr, getroffen wurde. Schnelle Kurzpässe ergaben immer wieder Lücken in der HC Abwehr, steigerte nur noch die Spielfreude des SV, wogegen alle Hersbrucker überfordert waren. Lediglich und einzig Marco Schmidt hielt, obwohl selbst nicht ganz fehlerfrei, mit insgesamt 13 Treffern dagegen. Eine kleine Erklärung mag sein, dass eine zweistellige Anzahl von Latten- und Pfostenwürfen als etwas Pech bezeichnet werden kann, jedoch nicht die Zahl von 5 nicht verwerteten Siebenmetern durch verschiedene Akteure. Auch das Fehlen von Lorenz und Zinner gilt nicht als Ausrede. Verunsichert wirkende Schwarzweiße ließen besonders eine unbedingt notwendige Spiel- Freude vermissen, es wirkte alles gequält und unkoordiniert. Es gelang nicht mehr, die gute Trainingsarbeit ins Spiel umzusetzen und es stellte sich heraus, dass nicht alle Spieler untereinander  harmonieren und doch auch andere Schwerpunkte im Training mit eingebaut werden könnten. Die Lehre aus dem Buckenhofen- Spiel kann und muss sein: Mehr mit- und füreinander spielen wird auch wieder den Erfolg zurückbringen!

HC spielte mit Stein; Thiel (1), O. Dannhäuser (5), U.Meyer, Utz (3), Donhauser (1), Farr, M. Schmidt (13), Gast, Braun, Trescher, Benaburger, Eber (2).           FRANZ SCHMIDT

 

HC-SG DJK Erl. Baiersdorf  25:25  / HC II – SG DJK Erl. Baiersdorf II  24:18

30.09.2017: Das allererste Punktspiel einer zweiten Mannschaft in seiner Vereinsgeschichte  gewann der Handballclub Hersbruck gegen SG DJK Erlangen  Baiersdorf II in der Bezirksklasse mit 24:18. Coach Holger Hense hatte ein Team zusammengestellt, das einen Altersunterschied von 53 (!) Jahren aufwies, das sich aber nach Rückstand ab der 20. Spielminute gefangen und „synchronisiert“ hatte. Alle Feldspieler, außer dem früh verletzten Joe Schmidt, trugen sich teilweise tollen Treffern in die Torschützenliste ein, drehten ein 7:9 bis zur Pause in ein 14:9 und spielten in der zweiten Hälfte den Vorsprung in einer sehr ansehnlichen Begegnung sicher mit 24:18 nach Hause.

HC II spielte mit Braun, Röhrl; O. Dannhäuser (2), A. Dannhäuser (2), Thiel (2), Mo. Kellner (4), Mo. Meyer (2), J. Schmidt, Fl. Pötzsch (5), Hausicke (6), S. Kohl (1).

Das anschließende Match zwischen den beiden ersten Mannschaften sah mit dem 25:25 Remis ein allgemein anerkanntes, für gerecht gehaltenes  Ergebnis. Für die Männer von Oliver Poeschel war es aber ein hartes, vielleicht auch so nicht erwartetes, Auftaktspiel, stellte sich doch mit dem Aufsteiger ein über die Maßen motivierter und sich selbst immer wieder  motivierender Gegner im Sportzentrum vor. Mit dem wuchtigen  Hünen Jan Göbel (10 Tore) und dem Linkshänder Pascal Müller (5) hatten sie zudem zwei Ausnahmekönner dabei, einer als fast nicht haltbarer Rückraumschütze, der andere als Spielmacher und Lenker. Der HC selbst konnte nicht ganz an die Leistungen der Vorbereitung, z.B. gegen Altenfurt anknüpfen, hatte  mit David Benaburger (5), Axel Eber (5) und Oscar Dannhäuser (4) erfolgreiche Torschützen, die aber hauptsächlich in der zweiten Hälfte von den Baiersdorfern zunehmend besser „gelesen“ wurden. Bei derartig knappen Spielständen mit jeweils nur ein, zwei Toren Vorsprung für eine Partei (z.B. 5:6, 10:9, 14:12, 17:16, 21:20, 23:24), machen sich natürlich auch 5:1 Zeitstrafen (teilweise unnötig) für die Schwarzweißen negativ bemerkbar. Aus der Vorsaison übernommen wurden dann aber auch kleine Ballverluste und Unkonzentriertheiten  gegen Schluss der Partie, die letztendlich ein „Zumachen des Sackes“ bei 23:21 und 25:24 kurz vor dem Abpfiff des alleine gut leitenden Schiedsrichters Kastner aus Litzendorf verhinderten. Einige Verletzungen dezimierten dann auch noch den Kader, wogegen sich die durchwegs groß gewachsenen Baiersdorfer immer wieder selbst anfeuerten. Lediglich Oscar Dannhäuser erkannte, dass der Mittelblock der Gäste im zweiten Durchgang, auch von der Länge der Spieler her, „verwundbar“ war und hielt nach der Verletzung von Robert Lorenz die Schwarzweißen im Spiel. An diesen Stellen hätten die Werfer des HC öfter den Abschluss suchen können und müssen. Norbert Braun (aus der A-Jgd.) lieferte eine gute Arbeit in der Abwehr und war zweimal erfolgreich. Nach dem Seitenwechsel gelang es den Akteuren von Oli Poeschel nicht mehr häufig, zwischen bestimmten Spielern funktionierende Sperren mit Absetzen anzuwenden, die Gästehüter steigerten sich und auch das Gäste-Gehäuse stand Erfolgen  entgegen. In der 57. Minute dieses absolut emotionsgeladenen elektrisierenden Spiels markierte Axel Eber nach dem ersten   nun den letzten Treffer der Hersbrucker zum 25:24. Die Gäste bäumten sich, fast natürlich und irgendwie erwartbar, noch einmal auf und glichen aus, ehe es dem HC-Schlussmann Konstantin Stein vorbehalten blieb, mit Super- Paraden und Einsatz seines Fußes und des Kopfes  wenigstens das Unentschieden zu sichern vor einem  nochmals vehement anstürmenden Gegner.

Beim nächsten Match (Sonntag 13.00 Uhr) bei SV Buckenhofen II besteht bereits die nächste Möglichkeit für HC I, zu punkten. HC II ist spielfrei.

HEB spielte mit Stein, Ullherr; Lorenz (4), O. Dannhäuser (4), U. Meyer, Zinner (1), Utz,  Donhauser (2), M. Schmidt (2), Gast, Braun (2), Farr, Benaburger (5), A. Eber (5).

FRANZ SCHMIDT

Spielverlauf: HC Spielfilm 2017-18 Bai H

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HSG Erlangen/ N’lindach II – HC  41:37 (17:17)

14.05.2017: Das Achtelfinal-Pokalspiel der Männer des Handball-Clubs Hersbruck bei der HSG Erlangen/ Niederlindach endete mit einer schmerzlichen 41:37 Niederlage für die Gäste, die erstmals in ihren neuen weinroten Trikots antraten.

In der Punkterunde gab es noch insgesamt drei Zähler für den HC gegen diesen Konkurrenten und auch diesmal gingen die Schützlinge von Trainer Oliver Poeschel optimistisch in die Partie. Zwar verzichtete der Trainer auf die in der Jugendaufstiegsrunde beschäftigten Gast und Dannhäuser, hatte aber Thiel dabei. Zudem konnte er auf Robert Lorenz als Comebacker zurückgreifen. Dieser  konnte dem Spiel seines Teams wieder andere Impulse verleihen und selbst drei Tore erzielen. Er musste aber auch mit ansehen, wie die Gastgeber mit 4:2 in Führung gingen, ehe der HC in Tritt kam. Mit Marco Schmidt (insgesamt neun Tore), Moritz Kellner (7) und Peter Donhauser (8) glichen die Hersbrucker aus und gingen selbst bei 6:7 in Front. Es entwickelte sich keine hochklassige, aber eine interessante und vor allem spannende Begegnung, die in ihrem Verlauf zwanzig Mal (!) ein Unentschieden als Ergebnis hatte. Maßgeblich beteiligt waren dabei Chris Farr mit vier Treffern zum Halbzeitstand von 17:17 und eine gut funktionierende Abwehrarbeit mit kleinen Abständen zwischen den einzelnen Akteuren. Trotzdem kamen die HSG- Spieler immer wieder durch ihr Kurzpass- Spiel zu Chancen, auch am Kreis. Mit Stübinger hatten sie zudem einen sicheren Schützen bei insgesamt sieben Strafwürfen in ihren Reihen.

Die Ausgeglichenheit hielt dann auch bis genau zur 45. Minute und zum 28:28 an. Dann brach  das Unheil über den HC herein und die Einheimischen gingen mit einem Dreierpack zum 31:28 entscheidend in Führung. Längst war die Ordnung in der Abwehr des HC zusehends weitgehend verloren gegangen und die HSG kombinierte sich durch die oft offenen  Reihen zu ihren Chancen. Geführt wurden sie dabei von dem 47jährigen Schoof, der auch selbst vier Treffer markierte. Die Hersbrucker antworteten zwar sieben Mal auf einen Treffer der HSG mit einem eigenen Erfolg, liefen aber dem Vorsprung permanent hinterher und konnten den Vorsprung bei 33:30, 35:32, 37:34 und 39:36 lediglich gleich halten, aber nicht mehr entscheidend verkürzen. Der HSG Schlussmann hielt zum Schluss auch mehr als gewohnt und sicherte seinen Farben den Sieg mit 41:37. So viele Auswärtstore sollten normalerweise zu einem Sieg führen können, aber das sichtbare Bemühen reichte diesmal alleine nicht aus, im zugegeben ungeliebten Pokal- Wettbewerb (weil zu lange nach Punktspielschluss) weiterzukommen. Poeschel kann nun seine Langzeit- Vorbereitung auf die nächste Saison fortsetzen.                         

FRANZ SCHMIDT

Der HC spielte mit: Stein; Donhauser (8/1), Thiel (1), Mo. Kellner (7/2), Benaburger (2), Farr (5/1), Lorenz (3), Raum, M. Schmidt (9), Fabry (2)

 

Statistiken:

Nieder3

HC – Torschützen

nieder2

Spielverlauf – Torfolge

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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SAISONENDE 2016/17

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HC – HSG Erlangen/ Niederlindach 35:29 (15:11)

25.03.2017: Im letzten Match der Saison 2016/17 haben die Herren des HandballClubs Hersbruck in eigener Halle die HSG Erlangen/ Niederlindach mit 35:29 bezwungen und belegen in der Abschlusstabelle der Bezirksliga West den fünften Rang mit 16: 20 Punkten und 434:474 Toren.

Ein ungewohntes Bild bot sich den Zuschauern schon beim Warmmachen der Teams, war der HC doch mit vierzehn Spielern auf der Platte, der Gegner nur mit zehn. Üblicherweise war es oft genug umgekehrt. Die Einheimischen hatten sich etwas vorgenommen, das war bereits in den ersten Minuten deutlich spürbar, die man konzentriert und aggressiv anging. Die Gäste waren jedoch keineswegs gewillt, klein beizugeben, mussten jedoch bereits in der 10. Minute letztmalig und endgültig ihre Führung abgeben durch das  6:5 von Tobias Raum. Dreimal hintereinander war Eric Gast erfolgreich, der sich immer besser einfindet, zusammen mit Elias Thiel (1), Marco Schmidt (6) und Moritz Kellner per Siebenmeter. Der Halbzeitstand von 15:11 war aufgrund der größeren Leistungbereitschaft der Hersbrucker verdient. Doch in den Anfangsminuten des zweiten Durchgangs kam der gewaltige Dämpfer: Innerhalb von  acht Minuten hatten die Gäste das Ergebnis auf 16:16 ausgeglichen und Trainer Oliver Poeschel zog die Notbremse- eine Auszeit mit deutlichen Worten an seine Mannen. Er brachte Chris Farr, der mit vier Treffern innerhalb zehn Minuten das Spiel mit bestimmte. Allerdings bekam die Abwehr den über zwei Meter langen Angreifer Marco Jonas nie ganz in den Griff, er markierte acht Feldtore und fünf Siebenmeter. Aber ab der 45. Spielminute war der HC „Chef im Ring“. Der blitzschnelle Peter Donhauser überwand den Gästetorwart vier Mal und Marco Schmidt erzielte in schöner Regelmäßigkeit vier von seinen insgesamt zehn Einschüssen. Zinner mit einem Konter und Philipp Kellner mit einem Lupfer sicherten dann die zwei Punkte mit 35:29, die benötigt  wurden, um den TSV Berching in der Tabelle zu überflügeln, wenn auch nur mit dem besseren Torverhältnis. 35 eigene Treffer in einem Spiel gab es auch noch nicht, ein gutes Omen für die Zukunft? Die meisten Begegnungen der Spielzeit absolvierten Kapitän Alex Vogel und Moritz Kellner mit sechzehn  Partien von achtzehn. Erfolgreichster Werfer war Marco Schmidt (75 Tore in 14 Spielen) vor M. Kellner (73/16). Tatsächlich standen insgesamt  24 (!)HC- Akteure auf den jeweiligen Berichtsbögen, wobei die A- Jugendlichen Dannhäuser, Gast und Thiel in zusammen  20 Einsätzen bereits auf 38 Tore kamen. Trainer Poeschel richtet jetzt schon wieder den Fokus auf die nächste Saison, um Kondition, Spielfreude und Können weiter zu verbessern, um vielleicht doch einmal….

Hersbruck spielte mit Stein, Vogel; P. Kellner (2), Gast (4), M. Kellner (4/1), Benaburger, Thiel (3), Zinner (2), Farr (4), Trescher, Fabry, M. Schmidt (10/1), Donhauser (4), Raum (3).

FRANZ SCHMIDT

Das Spiel kompakt:

HC - Niederlindach Stat

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 TV Altdorf – HC  34:19

23.03.17: Keinen Auftrag für zwei Punkte hatten die Männer des HandballClubs Hersbruck in ihrem Auswärtsspiel beim TV 1881 Altdorf und verloren glatt mit 34:19. Die Gastgeber eroberten sich damit wieder die Tabellenspitze und haben nunmehr nur noch das Match in Auerbach vor der Brust. Die Schwarzweißen konnten zu keiner Spielminute an die Leistung vom  Vorsonntag in Hemau anknüpfen und wurden Mal um Mal regelrecht zum Spielball der „Roten Teufel“. Nur in den Anfangsminuten konnte der HC überzeugen und lag folgerichtig mit 1:3 in Führung, ehe die Altdorfer den Spieß gewaltig umdrehten und den Gästen acht Treffer am Stück servierten zum Zwischenstand 9:3, ehe sich der redlich am Kreis ackernde Elias Thiel zweimal durchsetzte. Die Retourkutsche des TV bestand aus 6 weiteren Toren hintereinander, hauptsächlich erzielt durch blitzschnelles Umschalten von Abwehr zum Angriff. Oftmals waren die HC Mannen schon auch gedanklich langsamer als die Gastgeber. Zudem entdeckten die Wallensteinstädter immer wieder Lücken in der HC Abwehr, die sie wuchtig nutzten, besonders durch Simon Sturm (9 Tore). Trainer Oliver Poeschel war nicht zu beneiden und stellte in der zweiten Hälfte mit Dannhäuser, Gast und Thiel drei A- Jugendliche in die Verantwortung, die trotz aller Schwierigkeiten ihre Talente andeuteten. Marco Schmidt hatte immer wieder gute Szenen, war aber auf Halblinks oft auch alleine gelassen. 5 Tore gingen auf sein Konto. Eric Gast auf der anderen Halbposition besorgte die beiden Treffer in den Anfangsminuten der zweiten Hälfte, hätte sich aber wahrscheinlich auch einmal eine Chance als Werfer auf der Königsposition Halblinks verdient. Elias Thiel holte mehrere Siebenmeter heraus, die aber nicht alle (ein großes Manko) verwertet wurden durch verschiedene Schützen. Relativ entnervt machte Alex Vogel seinen Platz im Tor frei für Konstantin Stein, doch auch der war machtlos gegen vielfach freistehende Altdorfer, die mit zweimal vier Toren hintereinander dem HC die letzten Hoffnungen nahmen. Bereits in der 45. Minute hatte das Ergebnis mit 28:13 klare Formen angenommen, was in der 50. Minute mit dem 31:15 gefestigt wurde. Die letzten zehn Spielminuten konnten die Hersbrucker dann sogar mit 5:3 für sich gestalten, Endstand 34:19.

Hersbruck spielte mit Vogel, Stein; Dannhäuser (2/1), Gast (2), Kellner (2/1), Thiel (3), Zinner (1/1), Fabry (2), M. Schmidt (5/4), Donhauser (1), Raum (1).

FRANZ SCHMIDT

Das Spiel kompakt:

altstat

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

HG Hemau/Beratzhausen – HC  41:31

19.03.2017: Ihre fällige Begegnung bei der nun als Aufsteiger feststehenden HG Hemau/ Beratzhausen verloren die Männer des HandballClubs Hersbruck mit 41:31.

Soweit vielleicht normal. Wenn da nicht Vieles geschehen wäre, was nicht normal ist. Trainer Oliver Poeschel hatte gerade mal 8 Feldspieler und 2 Torhüter beisammen, um in der bekannten Tangrintl- Halle bzw. der sog. „Hölle“ zu bestehen. Zahlreiche Zuschauer, mit Pauken und Trommeln ausgestattet, untermauerten dann diesen Ruf. Doch schon beim Warmmachen musste Poeschel einen Rückschlag einstecken: Marco Schmidt, im letzten Match in Erlangen Bruck mit 9 Toren noch bester Torschütze, musste gesundheitlich bedingt, für die Partie passen. Und gleich nach dem Anpfiff (bei 2.35 min) kam mit der Roten Karte für Philipp Zinner (undurchsichtige Hakelei bei einem Hemauer Konter) der vermeintlich  frühzeitige K.o. für den HC. Doch es geschah das überraschende Gegenteil: Die verbliebenen sechs Feldspieler (darunter zwei A- Jugendliche) fanden zusehends Gefallen daran, den selbsternannten und auf den Trikots propagierten „HG Express“  immer wieder zu bremsen. Der 18-jährige Oscar Dannhäuser zeigte sein Talent in der Spielmacherrolle, die er von Moritz Kellner übernahm. Dieser zeigte sich in der ersten Hälfte hervorragend disponiert und erzielte sechs Treffer, vor allem von Linksaußen sehenswert. Mit Elias Thiel (erst in seinem zweiten Einsatz bei den Herren) war ein sehr spielverständiger Kreisläufer im Team, der mit seinem häufigen Gegenkreuzen viel Unruhe in die HG Abwehr brachte. Sechs Tore waren der verdiente Lohn. Tobias Raum „erwühlte“ sich vier Feldtore und war mit 4 Siebenmetern erfolgreich. Kaltschnäuzig zeigte sich Peter Donhauser von Rechtsaußen mit sechs Treffern ins kurze Eck. Jonathan Fabry war dreimal treffsicher und zeigte ein paar schöne Anspiele. Die beiden Torhüter Konstantin Stein und Jakob Ullherr hatten leider nicht so viel Gelegenheiten, sich auszuzeichnen, dafür waren die Würfe der Gastgeber zu stark und präzise. Die Hersbrucker zeigten einen unglaublichen Einsatzwillen und stemmten sich vehement gegen die überlegenen Hemauer, konnten aber natürlich nicht verhindern, dass die HG die Hoheit über das Ergebnis jederzeit behielt. Trotzdem schnupperte man immer wieder auf zwei Tore Abstand heran, so auch beim 24:22  oder 26:24. Es war aber nicht weiter verwunderlich, dass die HG ihre bekannte Endspurtstärke ab der 50. Spielminute gegen verständlich etwas nachlassende Hersbrucker ausspielten und 8 Treffer hintereinander erzielten zu ihrem 41:31 Sieg, den selbst ihr Trainer Mario Mößl danach mit „fünf Toren zu hoch“ bezeichnete. Endstand 41:31. Der HC muss bereits am Donnerstag, 20.15 Uhr,  bei einem weiteren Aufstiegsaspiranten, dem TV Altdorf, antreten und wird dabei abermals eine starke Leistung brauchen, um zumindest gut mitzuhalten.

Hersbruck spielte mit Stein, Ullherr; Dannhäuser (2), Kellner (6/2), Thiel (6), Zinner, Fabry (3), Donhauser (6), Raum (8/4), M. Schmidt, n.e.

FRANZ SCHMIDT

Das Spiel kompakt:

hemau Stat

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TV Erl.-Bruck III – HC  32:29 (16:14)

12.03.2017: Das sonntägliche Spiel zwischen Tabellennachbarn mussten die Männer des HandballClubs Hersbruck beim TV Erlangen Bruck III mit 32:29 verloren geben. Ähnlich dem Vorspiel stellten die Gastgeber ein Team mit Routine (Altersdurchschnitt über 35 Jahre), Spielfreude, nicht verlerntem Können und einer gut funktionierenden 6:0 Abwehr. Dabei hatte sich Interimscoach Axel Dannhäuser vor dem Anpfiff sehr optimistisch gezeigt: „Die Mannschaft hat unter der Woche gut trainiert und ist fähig zu gewinnen“. Er hatte aber, ähnlich wie sein bekannter Gegenüber Eldridge Herzberger, nur zwei Feld- Auswechselspieler zur Verfügung, wobei Eric Gast sein Debüt gab, ausgerechnet gegen diese „alten Füchse“. Er zeigte aber sein Talent und war auch einmal erfolgreich. Bei Bruck waren Andreas Ottle (10) und „Franky“ Wölfel (7/3) die überragenden Werfer, wogegen beim HC nur Marco Schmidt (9) in der Lage war, die am Kreis klebenden Brucker per Sprungwurf zu überwinden, während die anderen Akteure versuchten und auch versuchen mussten, zum Kreis durchzustoßen. Das gelang am besten Moritz Kellner (6/1) und Tobias Raum (4/1). David Benaburger und Philipp Zinner waren je dreimal erfolgreich. Selten gesehen war, dass sich alle Feldspieler beider Mannschaften in die Torschützenliste eintragen konnten und mit 3:2 Strafzeiten eine milde Gangart der Teams zu verzeichnen war. Anfangs konnte der HC das Match ausgeglichen gestalten und hielt bis zum 5:5 Unentschieden gut mit, ehe der TV durch drei Treffer in Folge auf 9:6 davonzog. Dann folgten wechselweise Tore bis zum Halbzeitstand von 16:14 für die Gastgeber.  Der zweite Durchgang begann verheißungsvoll für den HC: Durch Tore von Marco Schmidt und Tobi Raum erreichte man überraschend ein Unentschieden bei 18:18 und dann sogar die Führung bei 19:20. Doch anschließend wurden die Hersbrucker entscheidend angeknockt, denn zwischen der  37. und 43. Minute zogen die Brucker das Tempo an und stellten das Ergebnis mit sieben Toren in Folge  auf 26:20. Irgendwie hatten die Mannen von Axel Dannhäuser kurz den Bezug zum Spiel verloren und konnten in der Folgezeit nur noch bedingt überzeugen. Das Wechselspiel der Torerfolge fand wohl bald wieder statt, aber es blieb natürlich der Abstand. Durch eine Zweier- und eine Dreierkombination des HC um die 50. Spielminute keimte noch einmal zarte Hoffnung auf bis zum 31:28, doch die Brucker waren routiniert genug, sich den Vorsprung nicht mehr nehmen zu lassen und hatten dann auch mit dem durchspielenden Wölfel den richtigen Mann an den richtigen Stellen, sprich auch am Siebenmeterpunkt. Oscar Dannhäuser setzte mit seinem Strafwurf den Schlusspunkt unter eine Begegnung, die man bei besseren Voraussetzungen nicht unbedingt hätte verlieren müssen. Am kommenden Sonntag wird es aber in Hemau beim Tabellendritten nicht einfacher  werden  für den HC.

HEB spielte mit Stein, Vogel; Dannhäuser (1), Mo. Kellner (6), Benaburger (3), Gast (1), Zinner (3), Raum (4/1), M. Schmidt (9), Donhauser (2).

FRANZ SCHMIDT

Das Spiel kompakt:

bruck 2

 

 

 

 

 

 

 

 

 

HC – SV Auerbach II  27:26 (11:12)

18.02.2017: Durch eine nicht mehr für möglich gehaltene Energieleistung in den letzten Spielsekunden behielt die Männermannschaft des HandballClubs Hersbruck mit 27:26 die beiden Punkte gegen SV 08 Auerbach II im heimischen Sportzentrum.

Bei den Voraussetzungen (Tabellensechster gegen Tabellensiebter) war von Haus aus wenig spielerischer Glanz zu erwarten. Doch es wurde ein Spitzenspiel- in puncto Spannung! Oftmaliger Wechsel in der Führung, mehrmals nur ein oder zwei Treffer Vorsprung für eine der Mannschaften, eine denkwürdige Aufholjagd  in der Schlussphase und das Happy End für den HC, aber auch ein Übertreiben der bekannten oberpfälzischen Härte bis hin zu zwei üblen Fouls an Marco Schmidt oder einer massiven Schiedsrichterbeleidigung durch den Gästespieler Findeiß mit anschließender Blauen Karte kurz vor Seitenwechsel. Bis zu diesem Zeitpunkt war durchweg der SV Auerbach in Führung, wobei der HC die Anfangsphase dominierte, aber bald bei 3:4 die Gästeführung hinnehmen musste. Schon ab der 13. Minute mit der Verletzung von Marco Schmidt mussten andere Akteure der Schwarzweißen mehr Verantwortung übernehmen sowohl für den Spielaufbau als auch den Torabschluss. Das gelang anfangs nur bedingt, was Trainer Oliver Poeschel nach einer Viertelstunde zu dem lauten Ausruf veranlasste: „Was wir heute wieder liegen lassen!“ Doch mit Chris Farr (6 Tore), David Benaburger (5), Phlipp (5) und Moritz Kellner (3) sprangen 4 Spieler in die Bresche und rissen das Match an sich, unterstützt von dem abermals hervorragenden Torwart Konstantin Stein, der die Gäste doch mehrmals verzweifeln ließ.  Der Halbzeitstand von 11:12 wurde von den Schwarzweißen bald in ein 15:13 umgewandelt, aber bei 15:15, 17:17 und 20:20 wieder ausgeglichen von den lautstark kämpfenden Auerbachern., die ihrerseits dann wieder bei 21:23, 22:24 und 23:25 in Front gingen. In der 43. Minute kam Marco Schmidt wieder zurück aufs Parkett und versuchte auch gleich wieder sein Bestes, musste aber 5 Minuten später einen Schlag ins Gesicht von dem 47jährigen Spielmacher des SV, Folkenborn, hinnehmen. Das schien aber die Einheimischen eher noch zu beflügeln in ihrem Kampf gegen die kantigen Oberpfälzer. In der Spielminute 56:50 nahm sich Oscar Dannhäuser ein Herz und tauchte in die Abwehr ein zum Unentschieden 25:25 und der listige Philipp Kellner überwand Auerbachs Hüter zum 26:25 (58:39), das jedoch postwendend durch einen Sprungwurf von Wiesent egalisiert wurde. Es waren noch 28 Sekunden zu gehen, als Philipp Kellner abermals von Linksaußen erfolgreich war. Mit der Schlusssirene gab es noch einen Freiwurf für die Gäste,  zwei Strafzeiten für Farr und Benaburger und die Ausführung von Folkenborn, doch Stein zeigte sich auf dem Posten und entschärfte diese letzte Möglichkeit zu einem Remis, das wohl Minuten vorher beide Teams auch gerne akzeptiert hätten.

Für den HC stehen harte Wochen an, denn bei den Auswärtsspielen in Altdorf, Bruck und Hemau hängen die Trauben eher sehr  hoch, bis Niederlindach zum letzten Saisonmatch im Sportzentrum aufkreuzt.

HEB spielte mit Stein, Ullherr; Dannhäuser (1), M. Kellner (3/1), Benaburger (5), P. Kellner (5), Zinner (2/2), Farr (6/1), M. Schmidt (4), Donhauser (1), Trescher, Poeschel.

FRANZ SCHMIDT

 

TSV Berching – HC 17:17 (11:9)

12.02.2017: HandballClub- Akteur David Benaburger hatte bereits nach dem Aufwärmen eine dunkle Vorahnung für das anstehende Spiel beim TSV Berching: Wie schon in den letzten Jahren war der Linoleumbelag in der Halle am Kanal extrem glatt und auch nicht penibel gereinigt worden, was teilweise kleine  groteske Hätscheleinlagen ergab. Diesen „Heimvorteil“ nutzten die TSV Mannen auch leidlich aus durch ein spezielles Angriffssystem, das ihnen zum 17:17 Unentschieden gereichte: Nach einem Hin und Her in herkömmlichen Schlagwurfpässen stellten sie plötzlich um auf die schnelleren Druckpässe mit gleichzeitigem Einkreuzen eines Spielers zum Kreis. Der Hersbrucker Trainer Oliver Poeschel dagegen hatte wiederum nur eingeschränkte Möglichkeiten bei der Aufstellung, mit der er jedoch selbst Insider überraschte: Er beorderte den aufstrebenden Konstantin Stein (zusammen mit Jakob Ullherr) ins Gehäuse, stellte den etatmäßigen Hüter Alex Vogel als Kreisläufer auf und gab selbst – zumindest auf dem Spielberichtsbogen – sein Debüt im HC Dress. Zunächst hatte der heimische TSV Vorteile auf seiner Seite. Über 3:1 und 5:3 legte er vor, wogegen bei den Schwarzweißen Marco Schmidt fast nur alleine eine Gefahr darstellte. Die HC- Mannschaft versäumte es hier bereits, ihren Werfer öfter in aussichtsreiche Wurfposition zu spielen, so dass er sich selbst kräfteraubend ins Spiel bringen musste. Unterstützung erhielt er anfangs durch Tore  von Moritz Kellner, Johnny Fabry, Philipp Zinner, Chris Farr und Peter Donhauser. Der Halbzeitstand 11:9 entsprach etwa dem Kräfteverhältnis. Die zweite Hälfte begann mit drei Toren für die Gastgeber, nur unterbrochen von einem von Marco Schmidt zum 14:10. Was keiner der vier mitgereisten Hersbrucker Zuschauer zu hoffen gewagt hatte, trat tatsächlich ein: Der HC erzielte vier Erfolge hintereinander (Farr, Kellner, zweimal Schmidt) und glich aus bei 14:14 in der 42. Minute. Zum Zungenschnalzen war die Partie sicher nicht, aber es wurde spannend. Bis zum Schluss legten die Gastgeber unter der Leitung der, teilweise mit dem entfesselt protestierenden  und beleidigenden TSV Trainer völlig überforderten, Schiedsrichter jeweils ein Tor vor, das dann von Marco Schmidt, Moritz Kellner und Johnny Fabry bis zum 17:17 Endstand immer wieder ausgeglichen wurde, zuletzt in der 57. Spielminute. Die letzten 3 Minuten waren dann geprägt von verschiedenen Unzulänglichkeiten beider Mannschaften und der HC entführte einen Punkt, ohne ein einziges Mal selbst in Führung gewesen zu sein.

Der HC spielte mit Stein, Ullherr; Vogel, Kellner (4/1), Benaburger, Zinner (1), Farr (2), Poeschel, Fabry (2), Schmidt (7), Donhauser (1), Trescher.

FRANZ SCHMIDT

 

HC – HC Forchheim 2011 e.V. II  23:17 (13:11)

04.02.2017: Der Kapitän der Herrenmannschaft des HandballClubs Hersbruck zeigte sich vor dem Match gegen HC Forchheim II fest entschlossen: „Heute zählen nur die zwei Punkte“ und war dann auch gleich das Vorbild für seine Mitspieler mit seinem Kampfgeist und Einsatzwillen. Letztlich blieben die beiden Zähler im Sportzentrum mit einem doch etwas überraschenden 23:17 Sieg, besonders nach dem letzten enttäuschenden Auftritt in Herzogenaurach. Die Voraussetzungen dafür mochten Trainer Oliver Poeschel wohl wieder gar nicht gefallen haben, denn mit Tobias Raum wird wohl ein wichtiger Rückraumspieler einige Zeit ausfallen. Trotzdem war es ihm wieder einmal gelungen, das Team in voller Stärke auf das Feld zu bringen. Mit Marco Schmidt, Moritz Kellner und Jonathan Fabry waren bekannte Torschützen zur Stelle und alle eingesetzten Feldspieler konnten wenigstens einmal erfolgreich sein. Nach dem Anpfiff schien die Begegnung einen negativen Verlauf zu nehmen, denn die Gäste gingen hauptsächlich durch ihren bekannten Scharfschützen Stefan Endrizzi mit ungewöhnlich genauen Würfen in die „Gambel“ zunächst mit 4:2 und 6:4 in Front. U.a. Moritz Kellner und Marco Schmidt hielten dagegen und erreichten ein 6:6 und kurze Zeit später mit dem 8:8 das Unentschieden. Fast unmerklich wechselte dann die Führung zu den Gastgebern, die sie nicht mehr abgaben. David Benaburger überzeugte mit schönen Anspielen, Chris Farr zeigte sein Talent und Philipp Zinner war mit „Raketen“ zweimal erfolgreich. Mit einem 13:11 für den einheimischen HC wurden die Seiten gewechselt. Den zweiten Durchgang entschieden dann die Schwarzweißen mit einem 10:6 zu ihren Gunsten, wobei hier hauptsächlich Jonathan Fabry verantwortlich war: Neben der von Trainer Poeschel klugerweise angeordneten Manndeckung für Endrizzi sorgte Fabry für 4 wichtige Tore, der die Gäste auch bei einem kurzfristigen Erstarken auf Abstand hielt. Alex Vogel zeigte im Gehäuse seine gute Leistung, an die später Konstantin Stein nahtlos anschloss. Das oftmals beobachtete Nachlassen der Hersbrucker gab es diesmal nicht und ab der 50. Minute gab der Vier- Tore- Vorsprung die entsprechende Sicherheit für diesen wertvollen Heimsieg. Oscar Dannhäuser deutete an, wie wertvoll er für die Mannschaft werden kann, Henry Trescher ist ein schlitzohriger Außen, Paul Huning und der selten abkömmliche Philipp Kellner waren jeweils einmal erfolgreich. Die Forchheimer hatten erstaunlicherweise nichts mehr zuzusetzen, ihnen war lediglich der letzte Treffer der Begegnung zum 23:17 Erfolg der Einheimischen vergönnt, der sicher Auftrieb gibt für die kommende Auswärtsaufgabe in Berching.

HEB spielte mit: Vogel, Stein; M. Schmidt (6/1), M. Kellner (4/1), Benaburger (1), Trescher (1), Zinner (2), Farr (2), Hörner, Donhauser, Huning (1), Fabry (4), P. Kellner (1), Dannhäuser (1).

FRANZ SCHMIDT

 

 

TS Herzogenaurach II – HC 29:27 (12:14)

28.01.2017: „Das passt ins Bild“: Dies war der kurze, enttäuschte und frustrierte Kommentar von Betreuer Oliver Poeschel gleich nach dem Spiel bei TS Herzogenaurach II, das der HandballClub Hersbruck doch etwas überraschend mit 29:27 verlor. Die „Leiden des jungen Trainers“ hatten sich vor und in diesem Match wieder einmal summiert mit Verletzten, Rekonvaleszenten, Ausfällen und anderen kleinen Problemen  und einem abermals in der zweiten Hälfte stark nachlassenden Team, das eine 14:12 Führung zur Halbzeit und einen teilweise bis zu vier Tore betragenden Vorsprung (9:5) oder dann ein auch 18:16 aus der Hand gab. Zwar zeigte sich Rückraumwerfer Tobias Raum wiedererstarkt mit sechs Feldtoren und zwei Siebenmetererfolgen und auch Marco Schmidt war wieder bei der Musik mit 6 Einschüssen, doch ließen diesmal Andere etwas „aus“. Moritz Kellner konnte mit ebenfalls 6 Treffern immer wieder das Ergebnis positiv gestalten und der erst spät eingewechselte Chris Farr überraschte mit drei schönen Aktionen und Erfolgen.

Das Match begann aus Hersbrucker Sicht erwartungsgemäß mit einem 4:2 Vorsprung und erbrachte über 10:7 und 13:10 einen doch „normalen“ Pausenstand von 14:12, den der erfahrene Hersbrucker Kampfrichter Bernd Vogel so beurteilte: Der Zweitorevorsprung wird wohl bleiben bis zum Schluss. Dabei hat er aber seine Rechnung ohne den erst Mitte der ersten Hälfte eingesetzten, 40jährigen Linkshänder mit seiner „Riesen- Keule“, Kundmüller, und seinen Linksaußen Wayand gemacht, die die HC Abwehr mehrmals hintereinander nach demselben Muster düpierten und zusammen 15 Tore erzielten. Die Schwarzweißen fanden lange kein Gegenmittel gegen diesen Mann. Ihrerseits ließen die Hersbrucker erstmals bei 20:20 ein Unentschieden zu und konnten ab diesem Zeitpunkt selbst nicht mehr in Führung gehen. Das gemeinsame geistig- körperlich- spielerische Synchronisieren von Spielzügen und Abläufen war nicht mehr zu sehen, Tobi Raum verletzte sich und die Wurfqualität ließ zu wünschen übrig. Die Einheimischen steigerten sich stark und wurden von ihrem Spielmacher Reichelsdorfer (5) immer wieder in Stellung und erfolgversprechende Positionen gebracht. „Zuerst hatten wir kein Glück, dann kam auch noch Pech dazu“ bewahrheitete sich dann auch in diesem Spiel, so als der Pfosten einen vielversprechenden Angriff durch Benaburger, wenigstens auf das Unentschieden, bei 26:27 zunichtemachte. Der Tabellenletzte kämpfte mit seinen Routiniers den Sieg mit 29:27 auf sein Konto, verabschiedete sich aber mit einem unschönen  Foul von Kundmüller an Zinner drei Sekunden vor Schluss und direkt vor den Augen der drei HC Anhänger unangemessen.

Bereits am kommenden Samstag (17.30 Uhr !!) haben die Schwarzweißen die nächste Gelegenheit, gegen Forchheim die Scharte zu Hause auszuwetzen.

Hersbruck spielte mit Stein, A. Vogel; Schmidt 6, Kellner 6/1, Benaburger, V. Vogel, Zinner 1, Farr 3, Huning 1, Fabry 2/1, Raum 8/2.

FRANZ SCHMIDT

 

HC – SV Buckenhofen 20:29 (12:11)

21.01.2017: Zwei Halbzeiten gegen den Tabellenführer SV Buckenhofen haben sie  in dieser Saison gewonnen und trotzdem bleibt für  die Männer des HandballClubs Hersbruck e.V. nichts Zählbares übrig: Im Vorspiel bei den „Buckis“ lag man damals  zur Pause völlig überraschend mit 10:9 in Front, verlor aber mit 17:29. Vor über 80 Zuschauern nun am vergangenen Samstag war der Zwischenstand 12:11 und der Endstand 20:29.

Beim HC fehlten in diesem Match u. A. Marco Schmidt und Oscar Dannhäuser, aber der vielversprechende Jugendliche Elias Thiel, Sohn des früheren Clubhandballers Norbert Thiel, gab sein Debüt in der Ersten Mannschaft. „Es hat großen Spaß gemacht, war aber auch sehr hart“ war sein Fazit nach den 60 Minuten. Dabei meinte er seinen Einsatz als Kreisläufer und die beherzte und „gut“ spürbare Abwehrarbeit des Mittelblocks der Gäste, die besonders in der zweiten Hälfte keinen Zweifel am Siegeswillen des SV aufkommen ließ. Hätte der HC in seinen Reihen einen Spielmacher wie die Buckenhofener mit dem 25jährigen Rost, wären für die Kreisläufer wie Thiel, Kellner, Donhauser sicher viel mehr Treffer möglich. Mit 7 Treffern ebnete Rost seinem Team den Weg zum Sieg und zeigte wunderschöne Wackler, sichere Siebenmeter und war auch am fast schon obligatorischen Doppel- Kempa- Trick des SV beteiligt. Doch auch er konnte die gute erste Halbzeit der Hersbrucker nicht verhindern. Über 2:0 und 4:2 musste der HC allerdings das Unentschieden bei 4:4 hinnehmen und dann sogar einen 5:6 Rückstand. Doch Kraft, Kondition, Konzentration und Wille waren da noch ausreichend vorhanden bei den Einheimischen und reichten noch gut aus, um zu kontern und das 9:6 vorzulegen. Live miterleben konnten die Fans dabei, wie der SV bei Unterzahl  das „Empty Goal“ demonstrierte, aber dabei einen Treffer durch Jonathan Fabry kassierte. Ganz davoneilen lassen wollten die Tabellenführer den HC dann doch nicht und blieben bei 10:10 und 11:11 dran bis zum Pausenstand 12:11.

Nach dem Seitenwechsel zeigte der SV seine Vorzüge deutlicher und spielte wesentlich konzentrierter und erfolgsbezogener. Gestützt auf die besagte Deckung liefen plötzlich auch die Konter und Spielzüge, wobei der Torabstand zum HC lange Zeit nur drei Tore betrug, aber etwa ab der 45. Minute doch kontinuierlich anwuchs. Bis zu dieser Zeit hielt man seitens der Einheimischen eigentlich gut mit, musste aber immer wieder durch eigene kleine Unzulänglichkeiten Ballverluste hinnehmen, was gleichbedeutend mit Kontertoren war. Fast war es zum Schluss ein „fröhliches Scheibenschießen“ beiderseits mit einem Zauberanspiel von Zinner zu Mo. Kellner am Kreis zum Endstand 20:29.

Dem HC war es nicht gelungen, die Gästeverteidigung auszuhebeln mit dem Spiel auf die Flügel, wo speziell Fabry immer wieder erfolgreich war, in der Mitte bohrte man sich Mal für Mal fest. Auch muss von einem Rückraum-Shooter mehr erwartet werden  als ein einziges  Feldtor. Zufriedenstellend waren auf alle Fälle die Leistungen der beiden Torhüter Vogel und Stein, was Hoffnung macht, dass beim kommenden Auswärtsspiel bei TS Herzogenaurach der Vorrundenerfolg des HC wiederholt werden kann. FRANZ SCHMIDT

HEB: Vogel, Stein; Mo. Kellner (4), Benaburger (2), Thiel (2), Zinner (3), Huning (1), Fabry (4), Raum (4/3), Donhauser, Trescher

 

HSG Erl./N’lindach – HC  22:22 (10:8)

11.12.2016: Handball- Ästheten hatten keine Freude am Bezirksligaspiel zwischen der HSG Siemens Erlangen/ Niederlindach II und der Männer des HandballClubs Hersbruck am Sonntagnachmittag, das mit einem 22:22 Unentschieden endete. Trainer Oliver Poeschel beschlich eine dunkle Vorahnung, als sich die Gastgeber warmmachten: „Das ist eine ganz andere Mannschaft, als die, die letzte Woche in Auerbach verlor“, spielte er auf die Armada von 15 Aktiven in der gegnerischen Hälfte an, die sich akribisch vorbereiteten. Der HC konnte dagegen gerade mal 8 Feldspieler und 2 Torhüter aufbieten, wobei in den 9 Vorrundenspielen nie die gleiche Formation antreten konnte. Lediglich der auch diesmal überragende Torwart Alex Vogel war immer dabei, zweimal notgedrungen als Feldspieler.

Das Match begann entsprechend: Die Hausherren trumpften in den ersten Minuten im Stile einer Oberligamannschaft auf und nutzten den Heimvorteil in ihrer sehr engen Halle leidlich aus. Es hieß bereits 3:0, ehe in der 14. Minute(!) Moritz Kellner erstmals einen Siebenmeter durch die Beine des Hüters versenkte. Der Elan und die Spielkunst der HSG ließ jedoch spürbar nach, reichten aber immerhin noch aus, um über 6:3, 8:5 und 9:6 den HC auf Abstand zu halten. Der Zwischenstand bei Halbzeit war 10:8.

Der zweite Durchgang begann mit einer überraschenden Umstellung von Poeschel: Er beorderte Marco Schmidt auf die Königs- Angreifer- Position Halblinks und lag damit goldrichtig. Zusammen mit dem abermals blitzschnell konternden Jonathan Fabry (9 Tore) wurde er zum mitentscheidenden Faktor durch seine eigenen Tore und die Kreisanspiele zu David Benaburger oder Moritz Kellner. Die mitgereisten Anhänger des HC rieben sich verwundert ebenso die Augen wie die Einheimischen , als es plötzlich in der 47. Minute zum 17:17 Remis reichte (Fabry) und kurz darauf zum 17:18 durch Marco Schmidt, zumal Tobias Raum eine objektiv nicht gerechtfertigte glatt Rote Karte erhalten hatte. Die beiderseits unrunde, teils holprige  Spielweise blieb, wurde aber nun durch große Spannung ergänzt: Die HSG schlug zurück und versetzte dem HC mit dem 22:18 den vermeintlich entscheidenden Nackenschlag (57. Spielminute). Doch der nun erfolgreiche HC – Dreiklang Torwart, Konter und Glück brachte die Hersbrucker zurück und bei Spielzeit 59:48 den nicht mehr für möglich gehaltenen  Treffer durch einen Sprungwurf von Marco Schmidt zum 22:22. Ein abschließender Gewaltwurf der Gastgeber ging über das Gehäuse.

Nach der Hinserie steht der HC mit 9:9 Punkten – wohl leistungsgerecht – auf dem 5. Tabellenplatz und hat nun 5 Wochen Winterpause.  FRANZ SCHMIDT

Der HC spielte mit: Vogel, Ullherr;  Schmidt (5), M. Kellner (5/3), Benaburger (2), Zinner, Huning, Fabry (9), Raum (1), Trescher.

 

HC – HG Hemau/Beratzhausen 22:32

03.12.2016: Nach vier Siegen hintereinander folgte am Samstag die zweite Heimspielniederlage der Männer des HandballClubs Hersbruck binnen Wochenfrist, diesmal gegen die HG Hemau/ Beratzhausen mit 22:32. Damit haben die Hersbrucker gegen die vier in der Tabelle vor ihnen  stehenden Teams verloren und nehmen nun als „Best oft the Rest“ den fünften Rang ein, mit der Chance, am kommenden Sonntag bei HSG Erlangen/ Niederlindach II (Tabellenachter) durch einen Erfolg zum Abschluss der Vorrunde das Punktekonto positiv zu gestalten.                 Der im Spiel zuvor erfolgreiche Damen- Coach Robert Lorenz konstatierte kurz nach dem Match wohl richtig: “Zu viele Chancen, auch unglücklich, ausgelassen beim HC, Gäste waren eine Klasse besser“. Diese waren mit 10 Akteuren unter 20 Jahren angetreten, wobei der HC auch nicht gerade überaltert ist. Aber diese HG- Jungs spielten letztendlich ballsicherer, strukturierter, gefährlicher und hatten zwischen der 36. und der 50. Minute einen unglaublichen Lauf von 11 Toren, der nur von Newcomer Oscar Dannhäuser mit einem Treffer nach Wackler (45. Min.) unterbrochen wurde. Dabei hatte die Begegnung gar nicht so schlecht für die Einheimischen begonnen: Zwar lag man nur bei 1:0 einmal in Führung, doch man ließ den Tabellenzweiten ergebnismäßig nicht zu weit enteilen und war bei 8:9 (Benaburger) auch wieder knapp dran. Von der Tribüne sah es fast so aus, als spielten die Schwarzweißen zu siebt, so engagiert feuerte Trainer Oliver Poeschel seine Mannen, besonders in der Abwehr, an. Im Sturmspiel war jedoch Marco Schmidt oftmals auf sich alleine gestellt, aber mit 6 Erfolgen bester Schütze. Halbzeitstand war dann aber schon 12:9 für die Gäste.

Der zweite Durchgang begann dann mit einer eher seltenen, skurrilen Situation: Hemau/ Beratzhausen kassierte 3 Zweiminuten hintereinander und stand 52(!) Sekunden lang nur mit drei Akteuren auf der Platte. Das verwirrte allerdings die Hersbrucker fast noch mehr, denn sie erzielten in dieser Zeit nur ein Tor durch Paul Huning, mussten aber gar selbst den 15. Erfolg der HG hinnehmen. Dann fielen besagte 11 Tore von 14:16 bis zum 15:27 (50. Minute). Trainer Poeschel versuchte noch verschiedene Personal- und Positionsrochaden in seiner Mannschaft, die diesmal nicht als Team auftrat. Unverständliche Aktionen wie einhändiges Fangenwollen des Spielgerätes, Pässe ins Leere oder sinnfreie Wurfversuche machten eine Aufholjagd unmöglich. Positiv fiel  Peter Donhauser auf, der zwei Strafwürfe sicher verwandelte. Die Hersbrucker Treffer waren nur noch Ergebniskosmetik und auch die beiden Torhüter Vogel und Ullherr konnten Schlimmeres nicht verhindern. Sehenswert allenfalls noch ein Steilpass von TW Ullherr auf den schnellen Fabry, ein Tor aus dem Stemmschritt von Marco Schmidt und ein  schönes Anspiel desselben Spielers  auf Benaburger zu einem Tor vom Kreis. Endstand somit 22:32 für die Gäste.

Der HC muss und kann bereits am Sonntag bei Erlangen/ Niederlindach II– auch objektiv gesehen-  Wiedergutmachung betreiben.

FRANZ SCHMIDT

HC spielte mit: Vogel, Ullherr; Dannhäuser (1), Schmidt (6), Kellner (3/2), Benaburger (3), Donhauser (3/2), Zinner (1), Farr, Hörner, Huning (1), Fabry (1), Raum (3).

 

HC – TV Erl./Bruck III  19:22 (9:15)

26.11.2016: Frank Wölfel,  Spielmacher von TV Erlangen-Bruck III und Sohn des ehemaligen Trainers der Clubhandballer, Herbert Wölfel, nannte nach dem Spiel einen der Gründe für den 22:19 Sieg seines Teams beim HandballClub Hersbruck: „Wir waren körperlich überlegen und robuster!“ Das war aber bei Weitem nicht alles, was für die Schwarzweißen nicht ganz passte. Mor. Kellner, mit 9 Toren im letzten Match erfolgreich, musste krankheitshalber passen, Linkshänder Smolka, Benaburger und Hörner waren nicht dabei und der eine oder andere Leistungsträger erreichte nicht schon gezeigtes  Niveau. Der wohl entscheidende Faktor war aber, dass zwischen der 19. Minute und der 37. Minute absolute Torflaute bei den Einheimischen herrschte, während die Gäste in dieser Zeit zu ihrem Spiel fanden, aufdrehten und 9 (in Worten: neun) Tore am Stück erzielten. Bis zu jenem 9:9 hatte der HC gut mitgehalten und war auch in Führung gegangen, geriet aber bei 8:9 erstmals in Rückstand. Die Brucker hatten mehr Struktur in ihren Aktionen, der HC wirkte fahriger und musste immer wieder einmal improvisieren. Die Hersbrucker Werfer wurden ausrechenbar für die Gäste, die mit ehemaligen Landesligaspielern ein deutliches Plus an Routine vorzuweisen hatten. Bei 15:9 für den TV wurden die Seiten gewechselt. Der zweite Durchgang ließ dann doch die Vorzüge des HC aufblitzen und brachte die vier Treffer 11 bis 14 in Serie. Einen spektakulären Erfolg erzielte dabei Philipp Zinner mit einem Riesensatz in den Kreis mit anschließendem „Diver“. Johnny Fabry zeigte seine Vorzüge als Gegenstoßspieler. Das Bemühen der Einheimischen war förmlich greifbar, prallte aber an den Bruckern regelrecht ab. Hierzu kamen eigene Fehler, die den spürbaren Elan und Auftrieb einbremsten. Gar nicht auszudenken, wären die – über die gesamte Spielzeit – fünf Tempogegenstöße, zwei Siebenmeter und einige Latten- und Pfostentreffer erfolgreich gewesen, denn die Gäste mussten ebenso sichtbar später doch dem Tempo Tribut zollen. Sie waren aber andererseits routiniert genug, das Heft nicht mehr aus der Hand zu geben und streuten (auch in Unterzahl) immer wieder erfolgreiche Abläufe ein. Alex Vogel im Hersbrucker Tor hielt, was zu halten war, konnte aber den immer fast gleichbleibenden Vorsprung des TV bei 19:14, 20:15 und 22:18 nicht verhindern. Ein Siebenmeter- Pfostenknaller und ein schönes Tor von Peter Donhauser auf Zuspiel des starken Jonathan Fabry beendeten mit 22:19 für Erlangen-Bruck eine Partie, die HC Trainer Poeschel bereits vor Spielbeginn als eine der ganz schweren Mannschaften eingestuft hatte. Dies gilt auch für das nächste Heimspiel (bereits am kommenden Wochenende) gegen den Tabellenzweiten HC Hemau/Beratzhausen (19.30h). Bereits um 17:30h empfängt der neue Tabellenführer bei den  Damen, HC Hersbruck, den DJK SV Berg.

FRANZ SCHMIDT                                      

Hersbruck spielte mit: Vogel, Stein; Schmidt (2), Dannhäuser (1), Zinner (3), Farr, Donhauser (4), Huning, Fabry (6), Raum (3/1), Trescher

 

SV 08 Auerbach II – HC  21:27 (12:14)

20.11.2016: (fs) Die Männermannschaft des HandballClubs Hersbruck hat ihrer kleinen Siegesserie einen weiteren Erfolg angefügt: mit 27:21 gewann sie das sonntägliche Match bei SV 08 Auerbach II deutlich und rückte damit auf den 4. Platz in der Tabelle vor mit nunmehr 8:4 Punkten.

Seit einiger Zeit ist Trainer Oliver Poeschel in der lange nicht mehr gekannten Lage, personell aus dem Vollen schöpfen zu können. Das nützt er leidlich aus und überrascht immer wieder auch  mit ungewohnten Maßnahmen. So begann er in Auerbach mit Jakob Ullherr zwischen den Pfosten, brachte dann Marco Schmidt für den bisher überzeugenden Johnny Fabry auf Linksaußen und Phillip Zinner auf der Halbposition rechts  gegen eine typische 2. Mannschaft, die sich aus ganz Jungen und bewährten Kämpen zusammensetzte mit einer Altersliste von 18 bis 47 Jahren und einer teilweise  entsprechenden körperlichen Verfassung. Die HC Akteure wiesen einen Altersdurchschnitt von 23 Jahren auf, was sich besonders in der Schlussphase des teilweise sehr ruppigen Matches positiv auswirkte. Zunächst lief die Partie sehr zähflüssig an bis zum 3:3, ehe der Gastgeber mit 5:3 in Front ging. Doch egalisierte der HC bald den Vorsprung und es war ihm in der Folgezeit die Führung nicht mehr zu nehmen, auch durch erfolgreich ausgeführte Spielabläufe. Geführt von dem überragenden, durchspielenden Mor. Kellner (Mor = Rufname), der mit neun  Treffern (davon 3 Siebenmeter) überragender Schütze war und der zwei technische Leckerbissen vorführte mit einem im Sprung gefangenen und sofort direkt  verwandelten Abwurf von Alex Vogel und einem Handgelenksdreher um den Torwart. Marco Schmidt nutzte seine Chancen mit 5 Erfolgen und einem  Strafwurf. Ansonsten trugen sich alle  Feldspieler in die Torschützenliste ein,  außer Henry Trescher, der allerdings in  der Abwehr eine sehr „giftige“ Partie  lieferte. Die Auerbacher Tore resultierten auch aus 7 verwandelten Strafwürfen von Schwemmer, was doch auf ein aufopferungsvolles Entgegenstemmen der Schwarzweißen hindeutet. Den Halbzeitstand von 14:12 bauten die Hersbrucker zunächst auf 17:14 und 20:16 aus, wobei sich die Begegnung längst zu einem Kampfspiel gewandelt hatte, das die Schiedsrichter aus Amberg (sie pfiffen ihr viertes (!) Match an diesem Wochenende) so gut es, ging laufen ließen. So war es nicht verwunderlich, dass der Abstand des HC zu den Einheimischen, trotz starker Anfeuerung durch deren Zuschauer, gleich blieb bis zum 24:20. Trainer Poeschel musste während der gesamten Partie nicht auf seine möglichen Auszeiten zurück-greifen, ihm genügten die beiden der Gastgeber, um sein Team erfolgreich mit 27:21 zu den zwei Punkten zu bringen, was ihm bei der geschlossenen Mannschafts-leistung und dem großen Einsatz seiner Akteure relativ leicht gemacht wurde. Mit Erlangen-Bruck (6:6 Punkte) gastiert am kommenden Samstag ein wohl weit unangenehmerer Gegner in Hersbruck.

Hersbruck spielte mit Vogel, Ullherr; Smolka (1), Schmidt (6/1), Kellner (9/3), Dannhäuser (2), Zinner (3), Donhauser (1), Huning (1), Fabry (1), Raum (3), Trescher.

 

HC – TSV Berching   23:20

29.10.2016: (fs) Bürgermeister Robert Ilg, dereinst selbst Handball- und Basketballspieler, war in der Halle, als die Männermannschaft des HC Hersbruck ihren Überraschungscoup landete, den Tabellenzweiten TSV Berching mit 23:20 schlug und damit ihren dritten Sieg hintereinander in dieser Saison errang. Die Gäste traten dabei keineswegs wie eine Spitzenmannschaft auf und zeigten nichts mehr von dem, was sie z.B. im letzten Jahr für den HC gefährlich machte. Andererseits stimmte bei den Einheimischen offensichtlich die Symbiose zwischen Team und Trainer, was sich in der Umsetzung der Übungsinhalte und der Einstellung sowie in der akribischen Vorbereitung des Matches durch Oliver Poeschel zeigte. Zwar war nicht alles Gold, was glänzte, dafür taten oder konnten die Berchinger auch zu wenig, aber solche Spiele müssen erst gewonnen werden. Herausragend aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung waren abermals die beiden Torhüter Alex Vogel und Konstantin Stein, die mit teilweise extremen Reflexen dem Team halfen. Überraschen konnte Peter Donhauser, der eine ansprechende Partie sowohl in Abwehr als auch Angriff spielte. Insgesamt konnte es sich Trainer Poeschel sogar leisten, einzelne Akteure des vollen Kaders gar nicht einzusetzen. Nach dem fast schon obligatorischen Anfangsrückstand ging es ab dem 2:2 aufwärts bis zum 10:5, was jedoch den Schwarzweißen selbst unheimlich erschien. Sie verspielten den schönen Vorsprung, hauptsächlich durch den quirligen Linksaußen des TSV, und kleineren aber wirkungsvollen Fehlern der HC Spieler selbst, wie Stürmerfoul oder Fehlpass. Der TSV hatte plötzlich bei 11:11 wieder aufgeschlossen, als ihn eine Rote Karte doch mitentscheidend dezimierte. In der zweiten Hälfte ließen sich dann die Einheimischen ihren Vorsprung, war er auch noch so klein, nicht mehr nehmen. Der sonst so gefürchtete P.Hoyer blieb blass, so dass als letzte Möglichkeit ihr 41jähriger Betreuer auf die Platte kam. Hersbruck war gefestigt genug, trotz einiger unnötiger Trickwurfversuche, sich den Vorsprung nicht mehr nehmen zu lassen, wobei Tobias Raum insgesamt sechs Tore erzielte ebenso wie Moritz Kellner. Der wiedererstarkte Marco Schmidt war viermal erfolgreich und Johnny Fabry dreimal. Eine doppelte Überzahl konnten die Berchinger nicht entscheidend nützen und auch ihr Schlussspurt kam zu spät, Endergebnis 23:20 für den HC, der abermals zeigte, was Teamgeist ausmachen kann und gar nicht so chancenlos zum nächsten Auswärtsmatch (20.11.2016, 17.00 Uhr) beim unteren Tabellennachbarn SV 08 Auerbach II fährt, ohne jetzt gleich überheblich zu werden.

Hersbruck spielte mit: Vogel, Stein; Donhauser (1), M. Schmidt (4), Mo. Kellner (6), Benaburger (1), O. Dannhäuser, Farr (2), Hörner, Huning, Fabry (2), Raum (6), Hofmann (1), Zinner,

 

HC Forchheim II – HC  20:29 (11:13)

22.10.2016: (fs) „Gemeinsam sind wir stark“ ist das neu proklamierte Motto auf der Internet- Homepage des HC Hersbruck. Diesem Wort ließ die Männermannschaft Taten folgen im Auswärtsmatch bei HC Forchheim II, das mit 29:20 überraschend und auch  deutlich gewonnen wurde, hatte man doch in der Vorsaison noch klar mit 34:27 verloren.

Gestützt auf eine selten gesehene Einheit in der Abwehrarbeit, die Torverteilung auf alle Feldspieler und  außergewöhnliche Torhüterleistungen, besonders von Konstantin Stein in der zweiten Hälfte, war es fast zwangsläufig, dass die Punkte an die Gäste gingen. Trainer Oliver Poeschel, der, wie gewohnt, etliche Meter an der Außenlinie zurücklegte, konnte wiederum auf eine volle Bank zurückgreifen und sah einen weiteren Fortschritt aufgrund seiner intensiven Trainingsarbeit.

Bereits in der Anfangsphase deuteten die Schwarzweißen  durch eine vielarmige und geschlossene Defensive auf schnellen Beinen an, dass man gut drauf ist und gestattete den Einheimischen nur bei 3:2 und 8:7 ein Plus. Ansonsten hieß es Unentschieden oder schon ab der 10. Minute Vorteil für die Hersbrucker, die bei 4:6, 9:11 und 11:13 (Halbzeitstand) mit zwei Toren Vorsprung führten. Auffällig dabei Linksaußen Jonathan („Johnny“) Fabry, der von seiner Position fast nach Belieben traf, auch auf Anspiele von Tobias Raum, der seinerseits insgesamt auch drei Siebenmeter verwandelte.

Nach dem Seitenwechsel blieb der Vorsprung erhalten, die Forchheimer konnten gut bekämpft werden und der hochgelobte Torhüter der Gastgeber bekam wenig zu fassen. Nur noch einmal wurde es kritisch, als Forchheim durch einen Siebenmeter hätte ausgleichen können, doch Stein krönte seine Leistung mit einem Super- Reflex, hielt damit den Vorteil und seine Mannschaft im Spiel.  Als großes Kompliment kann gewertet werden, dass die beiden einheimischen Betreuer schier verzweifelten bis hin zu einer Zweiminutenstrafe angesichts des stets größer werdenden Abstandes im Ergebnis, der sich bei 16:20, 18:22, 19:25 und 20:27 ausdrückte. Eine Rote Karte für den Gästespielmacher konnte die nun spürbare Spielfreude  nicht mehr bremsen. Erfrischend das Auftreten von Henry Trescher, wuchtig der Einsatz von Marco Schmidt, die Treffsicherheit weiter von Fabry und das Kämpfen von „Tobi“ Raum. Oscar Dannhäuser überlupfte den Torwart und die Abwehr wurde nicht mehr wie erwartet geprüft. Die Krönung wurde aber versagt, als ein Kempa- Trick zum Schluss nicht gelang und wohl auch ein wenig zu viel gewesen wäre. Peter Donhauser blieb es vorbehalten, mit zwei Treffern den Endstand von 20:29 herzustellen.

Eine Nagelprobe für die Form des HC steht beim kommenden Heimspiel (Samstag, 17.30h) gegen den Tabellenzweiten Berching an.

HEB spielte mit: Vogel, Stein; Smolka (1), M. Schmidt (3), Mo. Kellner (1), Benaburger (2), Donhauser (2), Dannhäuser (1), Farr (1), Fabry (9), Raum (7), Trescher (2)

 

HC – TS Herzogenaurach II 24:22 (13:7)

16.10.2016: (fs) HC Hersbruck-Edelfan, Experte und Inhaber einer lebenslangen Dauerkarte, Robert Stark, erkannte bereits nach wenigen Spielminuten der Begegnung gegen die TS Herzogenaurach II: „Des is fei a kei Weltmannschaft!“ Er sollte zwar  Recht behalten, aber besonders in der zweiten Hälfte machten es die Gäste dem HC schwer, den stark herbeigesehnten ersten Sieg für den HC festzumachen. Trainer Oliver Poeschel war erstmals in der Lage, personell aus dem Vollen schöpfen zu können, was schon beim Warmmachen ein positives Bild ergab. Zwar führte die Turnerschaft mit o:1 und 1:2, doch das war’s. Ansonsten lag der HC in Front durch einen sehr gut aufgelegten Jonathan Fabry (insgesamt 6 Tore), einem gewohnt „wühlenden“ Tobias Raum, einem Siebenmeter von Oscar Dannhäuser und einem organisierenden Chris Farr. Gestützt auf einen wieder ins Tor zurückgekehrten Alex Vogel, der gewohnt zuverlässig hielt, ergab sich ein glatter 13:7 Vorsprung für die Einheimischen zur Pause.

Damit sollte eigentlich ein  gutes Gefühl entstanden sein, doch erstaunlicherweise kam man mit dem Vorsprung scheinbar mental nicht zurecht. Zwar musste Philipp Kellner verletzt ausscheiden, aber das allein kann es nicht gewesen sein, dass die Mannschaft ihren Vorsprung Stück für Stück immer weiter einbüßte und zum Schluss fast noch verlor. Zwar kam immer wieder auch Wurfpech bei Lattenschüssen dazu, aber man hätte unbedingt mehr ordentliche Wurfversuche bei dem TS Hüter starten sollen, war dieser doch ein regulärer Feldspieler. So verwunderte es auch kaum, dass die Gäste den Vorsprung der Hersbrucker  Tor um Tor abknabber-ten. Absoluter Einsatz- und Kampfeswillen kann den Schwarzweißen nicht abgesprochen werden, doch die Kaltschnäuzigkeit für solche Situationen fehlt noch. Neuling Trescher war ein Lichtblick mit zwei Treffern, Moritz Kellner tat sein Bestes und Victor Vogel feierte nach langer Verletzung sein Comeback. Oliver Poeschel strapazierte seine Stimmbänder unheimlich, um den HC auf der Siegerstraße zu halten und seine Jungs hatten nun auch Glück bei einem Stürmerfoul der Gäste und einem von Vogel gehaltenen Siebenmeter. Dem abschmelzenden Vorsprung setzte der fulminante Schlusspunkt „Rote Karte“ für einen TS Akteur (Foul an Kellner)  ein zwar unrühmliches, aber letztendlich erfolgreiches Ende bei 24:22. Mit diesen zwei Punkten wurde, zwar nicht überwältigend, aber immerhin erfolgreich, der totale Fehlstart in die Saison verhindert, was es am kommenden Samstag (19.30h) beim oberen Tabellennachbarn Forchheim zu bestätigen gilt.

Hersbruck spielte mit: A.Vogel, Stein; Smolka (1), Mo. Kellner (4/3), Benaburger (1), P. Kellner (1), Dannhäuser (1/1), Farr (3), Hörner (1), Fabry (6), Raum (4), V. Vogel, Trescher (2).

 

SV Buckenhofen – HC  29:17 (10:9)

09.10.2016: (fs) Nur ein kleines Häuflein „Aufrechter“, bestehend aus 2 Torhütern, vier etatmäßigen, einem aushelfenden und dem zum Feldspieler „gezwungenen“ Torwart Alex Vogel sowie ein A-Jugendlicher,  stand HC Hersbruck-Trainer Oliver Poeschel für das Auswärtsspiel beim Ligafavoriten SV Buckenhofen zur Verfügung. Dem Ergebnis nach klar verlor man mit 29:17. Besonders die erste Hälfte ließ aber die einheimischen Zuschauer auf der Tribüne verstummen und zeigte ein skurriles Bild: Nichts war von der „Bucki“- Mannschaft der Vorsaison zu sehen, die den  HC seinerzeit fulminant aus der Halle geschossen hatte. Geradezu ängstlich erwartete der SV die Hersbrucker Angriffe, wirkte total überpowert und vergriff sich in den Mitteln. Glück für sie, dass ein grobes Foul an dem in der 1. Hälfte spielbestimmenden Tobias Raum nicht schon frühzeitig „Rot“ herbeigeführt hatte. 3 sicher verwandelte Siebenmeter waren der Lohn für Raum. Der HC spulte sein ihm mögliches Programm ab und war zur Überraschung Aller Mitte der ersten Hälfte bereits mit 4:5 in Führung und hielt diese über 5:8 und 8:9 bis zur Pause bei  9:10.

Dass dieser Spielverlauf nicht der Normalfall sein konnte, war wohl klar. Eine Manndeckung für Raum, das Finden in den gewohnten Rhythmus und das Standard-mittel des Konters brachte den SV schnell auf die Siegerstraße und die durchspielenden HC Akteure an den Rand der körperlichen Fähigkeiten. Trotzdem wurde gut dagegengehalten, Poeschel erkannte oft früh die Spielzüge der Einheimischen und stellte sein Team lautstark und vorausschauend darauf ein. Oscar Dann-häuser verwandelte 4 Siebenmeter sicher und Michael Smolka (4 Tore) zeigte sein Talent. Eine überzogene Dauer- Bestrafung für Paul Huning brachte den HC endgültig an die Grenze des Machbaren. David Benaburger erzielte 3 Treffer und Philipp Hörner deren zwei, was jedoch, trotz manch ungewohnter Fehler, die nun immer mehr in die bekannte Spiellaune kommenden Gastgeber nicht mehr entscheidend  bremsen konnte. Die beiden Torhüter Konstantin Stein und Jakob Ulherr konnten sich bei Kontern auszeichnen, wurden aber auch mehrfach freistehend „überlupft“.

Der letztendliche Sieg der Gastgeber mit 29:17 geht in Ordnung, hat aber auch aufgezeigt, wie das Kirchweihspiel am nächsten Sonntag gegen Herzogenaurach seitens des HC angegangen werden kann und unbedingt auch muss.

Hersbruck spielte mit: Stein, Ulherr; Smolka (4), Vogel, Hörner (2), Benaburger (3), Huning (1), Dannhäuser (4), Raum (3).

 

HC – TV Altdorf   23:32 (13:18)

01.10.2016: (fs) Tief hineingreifen in die personelle und handball- taktische Trickkiste musste HC-Männertrainer Oliver Poeschel zum Auftakt in die neue Hallensaison der Bezirksliga West. Im Heimspiel gegen TV Altdorf 1881 bestätigten sich etliche Ausfälle prominenter Spieler der Schwarzweißen, was schon die Vorbereitung erheblich behindert hatte. Mit 23:32 ging diese Partie verloren gegen den derzeitigen Tabellenführer. Überraschungen gab es genug wie die, dass der jahrelang etatmäßige Kreisläufer David Benaburger auf den beiden Rückraumwerfer- Positionen auftauchte und da 6 Erfolge erzielte. Moritz Kellner bildete mit seinem, leider  allzu oft beruflich verhinderten, Bruder Philipp ein gutes Gespann, erzielte selbst auch sechs Tore (darunter 2 Siebenmeter).  Er wurde  kurzzeitig auf der  Spielmacherposition entlastet von, ja von Axel Dannhäuser, den Poeschel gemeinsam mit Jo Schmidt (beide zusammen etwa 100 Jahre alt) in den Kader genommen hatte und der den eher seltenen Fall genießen konnte, in einem Punktspiel zusammen mit seinem Sohn Oscar auf der Platte zu stehen. Dieser feierte seinen Einstand mit zwei blitzsauberen Einschüssen vom Kreis.

Im Spielverlauf lag der HC bis auf zwei Unentschieden bei 1:1 und 2:2 immer im Hintertreffen. Langsam, aber stetig arbeiteten die Nachbarstädter an ihrem Vorsprung und hatten letztendlich in Tobias (Nr. 4) und Patrick (Nr. 13) Prechtl mit jeweils 7 Toren ihre erfolgreichsten Werfer. Konstantin Stein im Hersbrucker Gehäuse zeigte einige Paraden, musste aber immer wieder gute Konter der ganz in Rot gekleideten TV Spieler hinnehmen. Jakob Ullherr zeigte in der zweiten Hälfte, dass der HC auf dieser Position, zusammen mit dem diesmal – notgedrungen – in der Abwehr eingesetzten Alex Vogel, keine Probleme hat. Ohne Zweifel spielte der Gast gefälliger und auch routinierter, doch der HC konnte, trotz oftmals erkennbar nötiger Improvisation, gefallen und überraschen. Bei dem Halbzeitstand 13:18 zeichnete sich aber  bereits ein klares Ergebnis ab, das sich bei 17:23, 19:26, 21:30 und 23:32 festigte. Nach dem Schlusspfiff der zufriedenstellend leitenden Schiedsrichter aus Großenseebach dankte sympa-thischer und aufmunternder Beifall der zahlreichen Zuschauer der HC Mannschaft für ihren so nicht erwarteten forschen, engagierten  Auftritt.

Bereits im nächsten Match bei SV Buckenhofen (Sonntag, 16.00 Uhr) erwartet man Spieler zurück im Kader. Das wird auch bitter nötig sein, denn in der Vorsaison bezog man beim SV eine fulminante Niederlage, ohne in diesem Jahr falsche Hoffnungen zu hegen.

HC: Stein, Ullherr; Smolka (2), Vogel, Mo Kellner (6), J. Schmidt, P. Kellner (3), O. Dannhäuser (2), Farr(3), Hörner (1), A. Dannhäuser, Benaburger (6).

 

Vorbericht zur Saison 2016/17

(fs) Schwerer hätte es für die Handball- Männer des HC kaum kommen können: In den ersten beiden Begegnungen der neuen Bezirksliga West Hallenrunde treffen sie auf zwei der Topfavoriten, zu Hause gegen TV Altdorf und dann auswärts auf SV Buckenhofen. Trainer Oliver Poeschel rechnet wohl nur insgeheim mit Punktgewinnen, erhofft sich jedoch aus den Matches viele Aufschlüsse, was die Moral, Einsatzwillen und den vielzitierten „Charakter“ seines  Teams anbetrifft. Nach Abgängen muss sich dieses erst neu sortieren und aufbauen. Viele Verletzte erschweren Trainer Poeschel die Arbeit, können seinen Optimismus aber nicht bremsen. Die letzte Möglichkeit, intensiv zu trainieren hatten die Schwarzweißen am vergangenen Wochenende, an dem ein dreitägiger Checkup im Sportzentrum stattgefunden hat. Hauptaugenmerk lag laut Poeschel am Vertiefen der Abwehrarbeit und der Feinabstimmung, um die zahlenmäßig gut besetzten Akteure  vorzubereiten und auch die während der Saison nachrückenden A- Jugendlichen zu integrieren. Allerdings gibt er auch zu bedenken, dass die Spielklasse heuer bedeutend schwieriger zu spielen sein wird als im letzten Jahr, aufgrund der Ab- bzw. Nichtaufsteiger. Ansonsten zeigt sich der Trainer zufrieden mit dem Vereinsleben insgesamt und hofft auf einen Tabellenplatz in der oberen Hälfte. An der Kleidung und Ausstattung des Teams wird es sicher nicht liegen, denn dafür haben die Hauptsponsoren SKI und Bürgerbräu gesorgt. Für einen hübschen Nebenaspekt und Ansporn  können auch die heimischen Handballfreunde sorgen mit dem Erwerb von Dauerkarten (für Damen und Herren gültig), die bei den Spielern oder jeweils an der Abendkasse erhältlich sind.

 

Die ersten Spiele:

01.10.2016   17.00h   HC- TV Altdorf

09.10.2016  16.00h  SV Buckenhofen-  HC

 

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POKAL: SV Grafenwöhr – HC 21:20 (8:5)

01.05.2016: (fs) Eine bittere Pille mussten die HC Hersbruck Herren im „Pokalfieber“ (Vorschau vom Samstag) bei SV TuS/ DJK Grafenwöhr schlucken: Sie verloren knapp mit 21:20 und sind somit im Achtelfinale ausgeschieden gegen einen klassenniedriger spielenden Gegner, der sich ausgeschlafener, einsatzbereiter, überraschend stark, aber auch hart am Rande des Erlaubten agierend, zeigte. Einen mitentscheidenden Anteil am Spiel- Geschehen hatten die beiden Schiedsrichter, die zwar bereits in der 6. Spielminute die erste von insgesamt 10 Zeitstrafen gegen die Gastgeber verhängten, aber über die gesamte Spielzeit hinweg einen unsicheren Eindruck machten, mehrmals sich absprechen mussten und  auf Diskussionen mit den Akteuren einließen, statt mit entsprechenden Strafen für Klarheit zu sorgen.

Der HC zeigte sich zu Beginn vollkommen überrascht von der Körperlichkeit des SV, wie sie in dieser Saison noch nicht erlebt wurde. Zudem stellten sie mit einer unorthodoxen 5:1- Deckung die schwarzweißen Angreifer des HC vor eine unlösbare Aufgabe, und dies während der gesamten Partie. Die probaten Mittel gegen eine solche Formation, wie „Verschwinden des Mittelmanns“, Hinterkreuzen der Halbspieler, Sperre mit Absetzen oder Einlaufen der Außen fielen den Hersbruckern partout nicht ein. Bei diesmal mindestens drei zur Verfügung stehenden Rückraumwerfern (Eber, Raum, Zinner) sah man auch keinen einzigen „ausgeführten“ Freiwurf (Zusatzinfo). Bis zum 3:3 konnte man noch mithalten, doch dann folgten Tore durch die zwei Linkshänder der Gastgeber zur 6:3 und 7:4 Führung, bedingt auch durch Ballverluste des HC. Tobias Raum (4 Feldtore, drei Siebenmeter) war wieder dabei und zeigte seine bekannten Stärken, lief sich aber auch immer wieder mal  fest. Axel Eber (5) hatte Anfangsschwierigkeiten, erzielte aber gegen Schluss seine Tore. Mit vier Treffern war Mor. Kellner erfolgreich, war aber mit der Spielgestaltung für die gesamte Partie von 60 Minuten diesmal überfordert. Mit Alex Vogel stand ein Torwart zwischen den Pfosten, der mögliche und teilweise unmögliche Bälle entschärfte. Alle anderen Spieler bemühten sich wohl redlich, blieben aber mehr oder weniger unauffällig. Der Halbzeitstand von 8:5 für Grafenwöhr spiegelte ein eintönig langweiliges Geschehen und die Harmlosigkeit des HC wider.

Die zweite Halbzeit gewann der HC zwar mit 15:13, lief aber dabei permanent dem Vorsprung der Gastgeber hinterher. Angefeuert von ihrem fanatischen Anhang steigerten die sich noch einmal kämpferisch und zeigten auch eine gewisse Ballsicherheit. Lediglich vier Hinausstellungen für den HC hätten eigentlich einen Vorteil bedeuten müssen, doch man konnte zu wenig Nutzen daraus ziehen. Unaufhaltsam rann die Zeit dahin und der Schlussspurt kam zu spät, zeigte aber letztendlich mit teilweise schönen Anspielen (Eber auf Kellner), nun verwandelten Siebenmetern (Raum) und einem gelungenen Spielzug zu Fabry auf Linksaußen, dass man es „drauf“ hat. In der Abwehr gelang es aber nicht, im entscheidenden Moment die beiden Linkshänder in den Griff zu bekommen. Während sich beim HC noch eine Doppelpfosten- Situation und Lattenwürfe abwechselten, hatte der SV das vermutlich verdiente Glück bei einem Rückhandwurf und einem Fast- Roller ins Tor beim Gegenzug. Benaburger blieb es vorbehalten, mit einem schönen Konter das Ergebnis auf 21:20 zu verkürzen und schloss damit die Saison 2015/16 ab.

Hersbruck spielte mit Vogel, Stein; Smolka, Eber (5), Kellner (4), Zinner (1), Utz, Hörner, Fabry (1), Donhauser (1),Benaburger (1), Raum (7)

 

TSV Berching – HC   30:24 (17:9)

03.04.2016: (fs) Mancher Akteur des HC Hersbruck schien offensichtlich froh, das letzte Punktspiel der Saison absolviert zu haben, der Trainer Oliver Poeschel war mit seinen Gedanken aber bereits  bei der  Vorbereitung der nächsten Spielzeit. Gründe zur Verbesserung der Leistung seiner Mannen dürfte er besonders in der ersten Hälfte der Begegnung beim TSV Berching (30:24) genügend gefunden zu haben.

Die Hersbrucker erwischten einen miserablen Start und lagen im gesamten Match nicht ein einziges Mal in Führung. Einfalls- und ideenlos ließ sich der HC treiben und gab dem TSV immer wieder Gelegenheit, relativ simple Abläufe zu spielen oder mit Einzelaktionen die Abwehr auszumanövrieren. Der HC wirkte kraftlos und lag bis zur 10. Minute bereits mit 6:3 im Rückstand. Der TSV, der im Hinspiel noch durch seine  chaotische Spielanlage auffiel, zeigte sich erstaunlich strukturiert im Angriff, griff in der Abwehr  zu, hatte einen guten Torwart und mit Hoyer einen Aktiven, der die Gäste anfangs alleine vor massive Probleme stellte. Da eine Manndeckung Erfolg zeitigte, übernahm dann Großhauser das Kommando. Beide erzielten zusammen 12 Treffer. Erfolgreichster Goalgetter aufseiten der Schwarzweißen war einmal mehr  Axel Eber mit 9 „Sprungwurfkeulen“, wobei er in der zweiten Hälfte fünfmal in Serie traf, wohl auch mit einer gehörigen Portion Frust aufgrund zweier kurz vorher hintereinander „eingefassten“ Zeitstrafen. Zugegeben, der HC wurde nicht gerade vom Glück gefunden bei Pfosten- und Lattenwürfen, aber ein wenig Unvermögen war denn doch auch dabei. Zudem verletzte sich auch noch Philipp Zinner (bis dahin 2 Treffer), Mitte der ersten Hälfte und konnte nicht mehr eingesetzt werden. So entfielen die  weiteren Erfolge des Poeschel- Teams im ersten Durchgang auf „Mo“ Kellner, Benaburger, Donhauser, Smolka und Eber (3). Demgegenüber standen 17 Treffer der Einheimischen, erzielt durch konsequenteres  Ausnutzen der Chancen, trotz eines guten Torwarts Vogel. In einer Auszeit und vor allem in der Pause versuchte Poeschel seine Mannschaft- deutlich vernehmbar- wachzurütteln, was ihm dann letztendlich auch gelang. Halbzeitstand dennoch aber, fast blamabel aus Sicht des HC, 17:9 für Berching.

Versöhnlich für alle gewann der HC dann aber wenigstens den zweiten Durchgang mit 15:13 durch eine Leistungssteigerung und einem gewissen Sicherheitsnachlassen des heimischen TSV. Zwar wurde wieder keiner der drei gegebenen Siebenmeter verwandelt, doch „Johnny“ Fabry war zweimal erfolgreich und auch Linkshänder Michael Smolka konnte doppelt  „versenken“. Das Bemühen um mehr Spielkultur war bei den HC- Männern deutlich zu spüren und der eingewechselte Torwart Konstantin Stein konnte sich wiederholt auszeichnen. Leon Utz, schlichtweg der Hoffnungsträger für den Hersbrucker Handball in den nächsten Jahren, zeigte sein Talent auch im Angriff mit einem geschickten Manöver und anschließend eingenetzten Linkswurf (als Rechtshänder).

Der Vorsprung der Berchinger  erwies sich aber als zu groß, als dass man auf eine massive Ergebnisverbesserung hätte hoffen können. Über 20:12, 24:13, 28:20 ging es zum Endstand 30:24, wobei die restlichen Tore der Schwarzweißen von Eber (6), Kellner, Donhauser und Benaburger (2) erzielt wurden. Für beide Mannschaften hatte dieses Match keine Auswirkung mehr auf den Tabellenstand. Hersbruck bleibt Sechster, zwei Plätze dahinter Berching. Mit 7 Siegen, einem Unentschieden, aber 10 Niederlagen blieb der HC etwas  hinter den Erwartungen. Ebenfalls leicht negativ ist das durchschnittliche Torverhältnis von  26,5 zu 28 pro Begegnung.

Trainer Poeschel wird nun sein Team auf das noch ausstehende Pokalspiel bei TuS Grafenwöhr (1.Mai, 15.00 Uhr) vorbereiten, wo ein Sieg und ein Weiterkommen möglich scheint, da die Gastgeber eine Klasse niedriger spielen.

Hersbruck spielte mit: Vogel, Stein; Smolka (3), Eber (9), Kellner (2), Zinner (2), Utz (1), Fabry (2), Hörner, Donhauser (2), Benaburger (3)

 

HC – HC Forchheim II   26:18 (10:6)

19.03.2016: (fs) Einen erfolgreichen letzten Heimspielsamstag haben die HC Hersbruck Mannschaften erlebt. Zunächst gewannen die Männer gegen den HC Forchheim II mit 26:18, dann fertigten die Damen die SG DJK Erlangen Baiersdorf mit 22:7 ab und schließlich gewannen auch noch die „Oldies“ das Traditionsmatch gegen den Erzrivalen TV Lauf mit 19:14 (10:6). –

Trainer Oliver Poeschel muss eine Art Zauberer sein: Beim Abschlusstraining am Freitag vor dem Spiel gegen den Tabellenvierten HC Forchheim II standen enttäuschend für ihn gerade mal 6 Aktive auf der Platte – einen Tag später war die Bank des HC so voll wie noch nie in dieser Saison: 14 Spieler (Durchschnittsalter knapp 24 Jahre) wollten die bittere Vorrundenpleite aus der Vorweihnachtszeit (34:27) vergessen machen, was ihnen auch eindrucksvoll gelang.

Basierend auf eine überaus starke Abwehrleistung mit dem überragenden 18jährigen Leon Utz als Mittelmann mit tausend Händen konnte man die Gäste mit 26:18 niederhalten. Die Forchheimer waren augenscheinlich den Schwarzweißen körperlich überlegen, was sie auch immer wieder durch Robustheit auch im Angriff auszunützen versuchten, aber die HC- Kämpen hielten dagegen, was das Zeug hielt. Nur bei 0:1 und 1:2 lagen die Forchheimer in Führung, ansonsten gab es noch ein Unentschieden bei 2:2 und 3:3, ehe der HC Hersbruck langsam aber stetig sich seinen Vorsprung erarbeitete. Dabei halfen in der ersten Halbzeit drei sicher verwandelte Siebenmeter von Moritz Kellner (zwei durch die Beine), der wiederum durch seine lange Einsatzzeit die Hauptlast des Spieles zu tragen hatte. Viermal  erfolgreich war im ersten Durchgang „Shooter“ Axel Eber, der aber auch  einige Male Pech mit Pfosten- und Lattentreffern hatte. Gestützt auf einen hervorragenden Torwart Alex Vogel (ab 50. Minute Konstantin Stein) bauten die Einheimischen ihren Vorsprung über 6:3, 8:5 auf den Halbzeitstand von 10:6 aus, wobei die restlichen Erfolge von den drei Philipps (Zinner, Hörner und Kellner) erzielt wurden. Ein Freiwurf der Gäste nach dem Halbzeitpfiff wurde von der einheimischen Abwehr mutig geblockt.

Konzentration und den Glauben an den möglichen Sieg hochhalten, hieß die Devise für die zweite Hälfte. Doch der HC ließ sich, auch ein wenig erstaunlich, das Heft nicht mehr aus der Hand nehmen. Der eine oder andere Spielzug klappte, das Glück half auch ein wenig dazu, schnelle Gegenzüge waren erfolgreich und die „neuen“ Spieler brachten sich erfolgreich und zielführend ein. So trafen im zweiten Spielabschnitt Philipp Hörner, Matthias Hofmann, Philipp Kellner und Philipp Zinner je zweimal, Axel Eber und Moritz Kellner je dreimal und Jonathan Fabry einmal, ehe es Linkshänder Michael Smolka vorbehalten blieb, mit einem  durch Seitfall- Knickwurf direkt verwandelten Freiwurf nach der abgelaufenen Spielzeit den umjubelten Schlusspunkt zu setzen.

Einen Spieltag vor Schluss der diesjährigen Saison stellt sich für die Hersbrucker Handballfreunde die  Frage, was wohl möglich gewesen wäre, mit der am Samstag gezeigten Leistung und Einstellung, wenn immer diese Besetzung spielen hätte können. Im Abschlussmatch bei TSV Berching muss auf alle Fälle das klägliche Vorrundenergebnis von 25:25 vergessen gemacht werden.

Hersbruck spielte mit Vogel, Stein; Smolka (1), Eber (7), Mo. Kellner (6), Zinner (3), Utz, Ph. Kellner (3), Farr, Fabry (1), Hörner (3), Hofmann (2), Benaburger, Huning.

 

HC – SV Obertraubling   21:20 (10:11)

12.03.2016: (fs) HC Hersbruck- Schatzmeister Gerd Eisenstein stimmte mit vielen Zuschauern des samstäglichen Matches gegen SV Obertraubling überein, als er davon sprach, ein Unentschieden wäre wohl auch gerecht gewesen, aber „so ist es natürlich besser“. Er meinte den buchstäblich in allerletzter Spielsekunde durch eine „Sprungwurfkeule“ von Axel Eber sichergestellten Sieg mit 21:20. Gästebetreuer Dennis Arnold hatte vor der Begegnung gemutmaßt, dass er mit seinem Team die zwei Punkte, zwar „hart erkämpft bei wenigen Toren“, aus dem Sport-zentrum mitnehmen und damit in der Tabelle bis auf einen Zähler an die Hersbrucker heranrücken würde, aber es kam letztendlich anders.

Der Aufwärtstrend der Gäste ist an zwei wiederaktivierten Spielern festzumachen, zusammen immerhin 72 Jahre alt. Patrick Meier stabilisiert die Abwehr und Martin Lingl (früher HG Regensburg) brachte seine gesamte Routine in den Angriff und bei vier  Siebenmetern ein. Alle anderen Spieler haben ein Durchschnittsalter von 20 Jahren. Bei den Hersbruckern stand wieder einmal Philipp Kellner zur Verfügung, was sich enorm positiv auf das Spielgeschehen auswirkte. Am Schluss waren seine Treffer, auch schwierig von Rechtsaußen, sehr wichtig für das Ergebnis. „Spielbestimmend“ in mehrerer Hinsicht war Philipp Zinner, der nach dem Ausfall verschiedener Rückraumakteure hauptsächlich auf Halbrechts eingesetzt wird. Als Rechtshänder muss er immer wieder „gegen“ die Hand aufs Tor ziehen, hat dies aber sehr gut gemacht. Sieben Tore waren der verdiente Lohn, auch wenn er immer wieder hart angegangen wurde. Axel Eber (5 Tore) hat von Trainer Oliver Poeschel die „Wurferlaubnis“,  ja sogar oft die „Wurfpflicht“, war jedoch teilweise vom Pech verfolgt. Er hatte mehrere Lattenkracher, war aber dann als vierter (!) Strafwurfschütze des HC endlich erfolgreich. Mit seinem Schlussakkord setzte er einen persönlich- versöhnlichen Abschluss. Die drei vorher verworfenen Siebenmeter hätten den Einheimischen sicher gut getan. Moritz Kellner gefiel mit einem heutzutage  selten gesehenen Torabschluss  aus dem Lauf heraus und zog die Strippen von der Mittelposition. Jonathan Fabry und Peter Donhauser erzielten jeweils ein Tor, wobei besonders Fabry mehr aus seiner Sprungkraft machen hätte können oder sogar müssen. Immer mehr zu einem nicht mehr verzichtbaren Teil der Mannschaft wird Leon Utz (noch A- Jugendlicher), der auf dem Weg zum Abwehrchef zu sein scheint. Der Angriff/ Abwehrwechsel mit Eber tut  beiden gut. Alex Vogel im Tor hatte  seine besten Szenen gegen Ende der Partie bei Paraden aus dem Spiel heraus und bei der Entscheidung der Begegnung: Den Siebenmeter von Lingl wehrte er ab, den Nachwurf setzte dieser über den Kasten bei 18:19 für die Gäste (56. Minute). Ein zweites Tor Vorsprung hätte wohl die Niederlage für den HC bedeutet. So ergaben zwei Treffer von Philipp Kellner und der besagte von Eber schlussendlich  den Erfolg für Hersbruck, der zwar etwas glücklich, aber doch auch wieder  irgendwie verdient war. Die Obertraublinger lagen zwar während der gesamten Spielzeit häufiger in Führung, kamen aber auch nicht weiter weg als mit zwei Toren. Die Poeschel- Boys mussten immer wieder kräfteraubend dem Vorsprung nachrennen, was dem einen oder anderen Betrachter Böses ahnen ließ, aber die lautstarke Anfeuerung von der Tribüne wirkte sich doch sehr fördernd auf die Anstrengungen  der Schwarzweißen aus.

Für HC Trainer Oliver Poeschel kommt es in dieser Woche darauf an, seine Spieler auf das Heimmatch am Samstag (15.30 Uhr !) gegen den Tabellenvierten HC Forchheim II einzustimmen, der zwar in Obertraubling zuletzt verlor, was aber kein Kriterium sein soll und darf.

Hersbruck spielte mit: Vogel, Ullherr; Smolka, Eber (5), Mo. Kellner (2), Zinner (7), Utz, Ph. Kellner (5), Fabry (1), Hörner, Donhauser (1), Farr.

 

SV Buckenhofen – HC 45:19 (19:8)

06.03.2016: (fs) Eine ganz, ganz bittere Pille hatten die HC- Hersbruck Herren bei ihrem sonntäglichen Besuch des ungeschlagenen Tabellenführers SV Buckenhofen, zu schlucken. Mit 45:19 verloren sie in selten erlebter Höhe und mussten neidlos einen Klassenunterschied anerkennen. Zugegeben, die Voraussetzungen für die Hersbrucker waren abermals nicht gut: Trainer Oliver Poeschel musste passen (er wurde durch Axel Dannhäuser vertreten) und Rückraumstratege Tobias Raum gesellte sich zu den anderen Langzeitverletzten ohne Aussicht auf einen weiteren Einsatz in dieser Saison. So war schon optisch ein großer Unterschied auf den Auswechselbänken festzustellen, die der Gastgeber war fast übervoll besetzt, der HC dagegen hatte nur zwei Feld- Austauschakteure dabei.

Buckenhofens Vorstand Dr. Lauterbach und Trainer Georg Weymann hatten eigentlich ein enges Match erwartet und wollten den Ernstfall für ihr ent-scheidendes Spiel um den Aufstieg in vierzehn Tagen gegen Amberg proben. Doch lediglich bis zum 4:4 konnte der HC mithalten: Fast schon obligatorisch waren Axel Eber mit 2 schönen Sprungwürfen, David Benaburger vom Kreis und Philipp Zinner mit einem Distanzwurf erfolgreich. Doch damit war es mit der großen Herrlichkeit bei den Poeschel- Boys mehr oder weniger vorbei. Besonders der Rechtsaußen der „Buckis“ (wie sie sich selber nennen) Christoph Mach, war Sonderklasse mit seiner Schnelligkeit und Genauigkeit (insgesamt 15! Treffer). Mit Spielmacher Marco Rost (5) besitzen die Buckenhofener einen Dirigenten der Sonderklasse, der die Spielzüge laut und deutlich ansagte. Das hätte eigentlich auch die HC Abwehr hören müssen, doch viel zu oft stand man zu ergeben parallel am eigenen Wurfkreis in Erwartung des da Kommenden, anstatt einmal überraschend quer gegen die Laufrichtung rauszutreten um zu stören. Alex Vogel hielt zwar wieder tadellos, konnte aber gegen teilweise meterweit freistehende SV Angreifer oftmals nichts ausrichten. Sein an der Unterseite der Latte anstoßender Gegenüber nagelte sein Gehäuse fast zu und wäre (wie er nach dem Spiel zugab) wohl am besten mit Flachschüssen zu überwinden gewesen. Mit den angesagten Spielzügen wie 2 Rechts, 1 Links usw. zogen die Einheimischen auf 12:7 bereits in der 17. Minute davon und vergrößerten den Vorsprung bis zur Pause auf 19:8. Etwaige Fehler des HC konterte der Tabellenführer mit teilweise nicht länger als 5 Sekunden dauernden Gegenstößen und auch einem versuchten Doppel- Kempa- Trick, der dann in Halbzeit 2 auch zweimal gelang. Die weiteren Tore der Schwarzweißen gingen auf das Konto von Kellner (7 Meter), Eber, Zinner, Fabry und dem aufstrebenden Leon Utz von Linksaußen.

War es bereits im ersten Spielabschnitt ein fast übertriebener sportlicher Ehrgeiz oder etwa das nicht richtige „Lesen“ der Spielcharakteristik, Hersbruck spielte weiter munter drauf los, ließ sich keine Zeit bei eigenem Ballbesitz und wurde Mal für Mal kalt erwischt bei exzellenten Kontern des SV, der teilweise mit 4 Akteuren blitzartig vorne war. Buckenhofen- Trainer Georg Weymann nutzte die Gelegenheit, seinen „zweiten“ Sturm spielen zu lassen, der sich aber wenig unterschied von den Kameraden. Er nahm auch den Torwarthünen heraus ebenso wie später Axel Dannhäuser den gut haltenden Alex Vogel, für den Jakob Ullherr kam (50. Minute). Der HC versuchte aber immer weiter, mit zu powern, anstatt die Uhr runter zu spielen, hatte aber oftmals die schlechteren Karten und kassierte trotz zufrieden stellenden Einsatzes Tor um Tor, teilweise in verblüffender Art. Die zweite Hälfte ging mit 26:10 verloren, wobei es einfach oftmals zu schnell ging bei dem Wirbel des SV. Gute Aktionen der Schwarzweißen wurden aber von den Fans gerne genommen und bejubelt, zeigten sie doch, was in den Hersbruckern steckt. Buckenhofen ließ sich davon aber nicht beeindrucken und stellten sich auf die verbliebenen Rückraum-schützen durch seitliches Abdrängen gut ein. Zum Schluss ergaben sich dabei noch Chancen für David Benaburger am Kreis und Eber verwandelte einen Strafwurf sicher. In der jederzeit fairen Begegnung (Ausnahme Rot für den HC, 50. Min) zeigten die Einheimischen noch so manch sehr guten Spielzug und die beiden Schiedsrichter aus Nabburg hatten keinerlei Schwierigkeiten.

Der später kontaktierte Trainer Oliver Poeschel meinte, dass auch „kleine Schritte“ zum Ziel führen und dass der Gegner zu Recht (wahrscheinlich) auf-steigen wird. Er wird in dieser Woche die Aufgabe haben, seine Rumpftruppe wieder aufzurichten und auf das Match am Samstagabend gegen den jüngst erstarkenden SV Obertraubling einzustellen, auf dass sie wieder auch „größere Sprünge“ machen können.

HC Hersbruck spielte mit: Alex Vogel, Jakob Ullherr; Michael Smolka, Axel Eber (6), Kellner (1), Zinner (2), Leon Utz (1), Jonathan Fabry (4), Peter Donhauser (1), David Benaburger (4).

 

HC – HSG Erlangen/Niederlindach II  28:24 (12:10)

27.02.2016: (fs) Der erfahrene Trainer der HSG Erlangen/ Niederlindach II, Manfred Rühl, wollte das samstägliche Punktspiel bei den Herren des Handballclubs Hersbruck eher „gelassen“ angehen, ließ aber trotzdem 14 Akteure warmlaufen und orderte zusätzlich einen Zweimeter- Bomber vom Match der Ersten Mannschaft in Sulzbach nach.

Ganz anders die Situation beim heimischen HC: Unter der Woche wurde Oliver Poeschel (Stammverein DJK Taufkirchen) offiziell als neuer Alleinverantwortlicher vorgestellt. Er zeigte dann auch gleich in seinem ersten Spiel ein gutes Händchen, war lautstark an der Außenlinie unterwegs, war sehr engagiert, gab immer wieder Anweisungen und siegte schließlich mit seinen “Poeschel- Boys“ mit 28:24, was auch der Gästecoach danach neidlos anerkannte. Der HC überholte dadurch die HSG in der Tabelle.

Der Aktivposten schlechthin war Moritz Kellner, der mit sieben Treffern erfolgreich war. Vom Abwehrspieler „auswackeln“ bis zum Kreisläuferwurf und einem sensationellen Handgelenksdreher nach Spielzug zeigte er, was er drauf hat und wie gut er die Mittelposition interpretiert. Ihm nahe kam Philipp Zinner (5 Treffer), der im ersten Durchgang auf dem Weg war, zum „traurigen Helden“ zu werden bei drei glasklaren Chancen, die er vergab und sich auch noch eine Zeitstrafe einhandelte. In der zweiten Hälfte zeigte er mit seinen Toren, (als Raum verletzungsbedingt passen musste), wie wichtig er für das Team ist. Tobias Raum (5) war mit einem Stemmschritt- Tor erfolgreich und brachte seine bekannten Qualitäten im Spiel 1 gegen 1 zum Tragen, konnte in der 2. Halbzeit aber nur noch sporadisch eingesetzt werden. Axel Eber (5) wurde für ein Freiwurftor ins Kreuzeck hinter einer Dreimann- Mauer belohnt und glänzte auch mit überraschenden Anspielen an den jeweiligen Kreisläufer. Nachwuchsmann Leon Utz wechselte mit Eber in Angriff/ Abwehr, war aber auch selbst mit 4 Treffern in der zweiten Hälfte erfolgreich, in der 59. Minute mit einem sehenswerten Lupfer. Philipp Hörner und Peter Donhauser waren je einmal Torschützen, während David Benaburger aufopferungsvoll in der Abwehr kämpfte. Erstmals zum Einsatz kam nach langer Verletzungspause Michael Smolka, der evtl. (auf Sicht) das schon lange bestehende Links-händerproblem lösen könnte. Torwart Alexander Vogel hatte wieder einen sehr guten Tag erwischt, fischte auch in brenzligen Situationen gefährliche Würfe der HSG weg und gab Jakob Ullherr keine Chance zum Einwechseln.

Über 1:1, 3:3, 5:5 ging es zum 6:6, ehe der HC durch seine beherzte Abwehrarbeit die Grundlage für eine 12:10 Führung zur Pause legte. Besonders der wurfstarke Hüne Marco Jonas (Nummer 18) wurde gemeinschaftlich bekämpft, wobei er dann letztendlich nur 4 Feldtore erzielen konnte, aber bei 5 Strafwürfen sicher traf. Ansonsten boten die Gäste bestenfalls Hausmannskost, brachten den HC aber trotzdem noch einmal in Verlegenheit. Bei 15:11, 17:12 und 18:15 (42.Minute) sah der HC wie der sichere Sieger aus, als die Gäste vehement aufkamen. Bei 20:20 (45. Minute) hatten sie den Vorsprung der Hersbrucker abgeknabbert, sich dabei aber augenscheinlich „überhoben“. Ihr Shooter Jonas traf nicht mehr, der HC konterte eiskalt und stellte bei 22:20 und 23:11 wieder einen Zweitore- Vorsprung her. In der 55. Minute stand es 25:22 für die Einheimischen. Alex Vogel im Tor legte mit drei Paraden den Grundstein für das Halten des Abstandes und über 27:22 ging es zum 28:24 Endstand.

Hersbruck hatte sich den Sieg auch deswegen verdient, als man in der kritischen Phase bei 20:20 nicht auseinanderfiel, sondern weiterkämpfte und das Match wieder zum Positiven bog. Die Schiedsrichter kamen ihnen etwas entgegen, als sie die engagierte Abwehrarbeit nicht allzu kleinlich bestraften.

HSG Erlangen/ Niederlindach II war jetzt nicht so der starke Gegner wie der kommende, SV Buckenhofen, seines Zeichens ungeschlagener Tabellenführer, zu dem die Poeschel- Boys am Sonntag wohl zu einer „Mission Impossible“ müssen, aber sich beileibe nicht verstecken sollten.

HC spielte mit Vogel, Ullherr; Smolka, Eber (5), Kellner (7), Zinner (5), Utz (4), Hörner (1), Raum (5), Donhauser (1), Benaburger.

 

TS Herzogenaurach II – HC 34:32 (18:12)

13.02.2016: (fs) Zu hoch hingen die Trauben, sprich Punkte, für die HC Hersbruck Herren im samstäglichen Bezirksligamatch bei TS Herzogenaurach II und… schmeckten zum Schluss auch noch bitter. Mit 34:32 setzte es eine Niederlage, die so nicht einkalkuliert war, gewann man doch das Vorspiel und die TS stand drei Tabellenplätze hinter dem HC. Doch die Voraussetzungen für den HC waren wieder einmal schlecht: Aufgrund der Schulferien war zwei Wochen lang kein Trainingsbetrieb möglich. Trotzdem wäre aber auch ein Sieg „drin“ gewesen, wenn nicht ein paar schlechte Fakten zusammengetroffen wären.

Die Zweite Mannschaft der TS war überraschend stark besetzt und hatte mit der regionalen Handballgröße Florian Heimpel (langjährig höherklassig spielend und auch schon 1.FCN Damen- Trainer) einen weit über der üblichen Bezirksligastärke agierenden Spielmacher, der, obwohl sichtlich nicht austrainiert, die Fäden zog und selbst torgefährlich war. Hersbrucks Spielertrainer Lars Buchholz versuchte mit einer Manndeckung, Heimpels Kreise einzugrenzen, doch einen Akteur dieser Güte kann man nicht dauer-haft bremsen. Dazu kam, dass Herzogenaurach zwei ausgesprochen starke Außenspieler in seinen Reihen hatte, die mit insgesamt 12 Toren, teilweise aus extremen Positionen, erfolgreich waren. Alex Vogel und der zwischendurch eingesetzte A- Jugend Hüter Konstantin Stein waren da sichtlich machtlos. Buchholz hatte sich als weiteres Mittel einen Abwehr- Angriff- Wechsel zwischen dem ebenfalls noch A- Jugendlichen Leon Utz und Axel Eber einfallen lassen, wobei Utz einen schweren Stand auf der halbrechten Abwehrposition gegen einen Zweimeter- Schützen der Herzogenauracher hatte, seine Sache aber gut machte. Eber tat das Wechseln augenscheinlich auch gut, war er doch mit neun Treffern abermals erfolgreichster Werfer der Schwarzweißen. Ihm folgte mit 8 Erfolgen der wiedererstarkte Tobias Raum, der sich mit Eber auch immer wieder auf den Halbpositionen im Angriff abwechselte.

Das Spiel begann mit einem 3:1 und 4:2 Vorteil für die Gastgeber, ehe die Schwarzweißen aufkamen und bei 4:5 erst- und einmalig in Führung gingen. Immer wieder war es Heimpel, der seine Mitspieler in sehr gute Stellung brachte. In der 16. Minute hatte die TS bereits einen 3 Tore- Vorsprung bei 8:5 und kurze Zeit später bei 9:6 erreicht, ehe Moritz Kellner einen Strafwurf durch die Beine des Torwarts bei 10:8 versenkte. Im weiteren Verlauf reichten die guten Aktionen des HC aber nicht aus, insgesamt 8 Strafzeiten gegen die Gastgeber (gegenüber einer eigenen) auszunützen und auch Strafwürfe konsequent zu verwandeln. Beinahe zwangsläufig ergab sich ein klarer Sechstore- Rückstand bei 18:12 zur Halbzeit.

Wer allerdings in der spärlich besetzten und engen Halle gedacht hatte, Hersbruck fällt auseinander, sah sich getäuscht. Geduldig knabberte der HC den Vorsprung der TS Tor und Tor ab, die schnellen Jonathan Fabry und Moritz Kellner waren je fünfmal erfolgreich. Immer wieder kam bei einem jeweiligen Zweitore Rückstand Hoffnung auf, dass es jetzt klappen könnte, doch der Gastgeber konterte immer wieder. So ging es über 22:20, 28:26 und 29:27 in die letzten 10 Spielminuten. Der anwesende HC Vorstand Jörg Eckert zeigte sich sehr überzeugt, dass zumindest ein Unentschieden erreicht wird, als sich die Ereignisse überschlugen: Innerhalb einer Zweiminutenfrist gab es glatt „Rot“ für Axel Eber, der den arg Zeit schindenden TS Hüter unelegant mit einem Schimpfwort belegte und für Philipp Zinner, der seinen Gegenstoß laufenden Widerpart ebenso unelegant von der Platte beförderte. Ein letztmaliges Aufbäumen der Schwarzweißen brachte dem HC nur noch eine Ergebnisverbesserung zum 34:32 (Lars Buchholz, David Benaburger).

Zwei Wochen verbleiben nun bis zum nächsten Heimspielgegner Erlangen/ Niederlindach, der unmittelbar vor Hersbruck in der Tabelle steht. Die Zeit sollte genutzt werden, um – aufgrund der dünnen Personaldecke – die Stärken der einsatzbereiten/- willigen Aktiven weiter herauszuarbeiten, um auch mal zu schnellen einfachen Torerfolgen zu kommen. Es bieten sich dazu Freiwurfvariationen an (siehe Nationalmannschaft), der schnelle Gegenzug über Fabry und Kellner oder das uralte „Sperren mit Absetzen“ mit dem wuchtigen Benaburger am Kreis. Zudem sollten die Spieler auch intern die „Köpfe zusammenstecken“ und sie einmal rauchen lassen, um ihre eigene persönlich- individuelle Vorbereitung auf ein Match zu optimieren. Es wäre schade, die zweifelsfrei vorhandenen guten Voraussetzungen und Talente auch in dieser Saison eventuell im Tabellenkeller „vergraben“ zu müssen.

Hersbruck spielte mit: Vogel, Stein; Eber (9), Kellner (5), Zinner (1), Utz, Fabry (5), Raum (8), Benaburger (3), Buchholz (1)

 

HC – TV 1881 Altdorf 20:24 (11:14)

30.01.2016: (fs) Es bleibt dabei: Die Handball- Bezirksliga Staffel West ist eine Zweiklassen- Gesellschaft. Ein weiterer Versuch des HC Hersbruck, gegen eine der vier Mannschaften, die vor ihm in der Tabelle stehen, zu punkten, wurde vom Gast TV 1881 Altdorf mit 24:20 abgewehrt.

Die Altdorfer präsentierten sich dabei keineswegs als Übermannschaft, spielten jedoch einen gefälligen, schnellen und sicheren Handball und hatten zwei, drei Akteure im Team, die von den Schwarzweißen nicht unter Kontrolle gebracht werden konnten. Trotz der Niederlage zeigte sich Spielertrainer Lars Buchholz nach dem Match sehr zufrieden mit dem Einsatz seiner   HC Mannen,   die zur Zeit unter der Woche von Oliver Pöschel und bedarfsweise von Jochen Gast trainiert werden, da Buchholz beruflich verhindert ist. Erste Früchte dieser „neuen“ Arbeit sah man bereits in den ersten Spielminuten: Kleine Schritte, schnelle Beine und „tausend“ Hände und Arme der Hersbrucker in der Abwehr ließen den TV schlecht aussehen und drei Treffer der etatmäßigen Schützen Axel Eber, Robert Lorenz und Tobias Raum ergaben den erfreulichen 3:1 Zwischenstand. Doch dann kam ein Bruch ins Geschehen: Ein von der Tribüne nicht genau auszumachender Disput auf der Bank   der Einheimischen mit anschließender konsequenter Entscheidung des Duos Buchholz/ Pöschl ließ einen der besten Spieler der letzten Wochen während der Restspielzeit nicht mehr auf der Platte erscheinen. Zusammen mit zwei Strafzeiten für Hersbruck und einem schwarzen Tag von Tobias Raum (eigene Aussage nach dem Spiel!) auf der „Königsposition“ halblinks kam Altdorf auf. Besonders der wieselflinke Abraham (immerhin schon 35 Jahre alt) setzte den Hersbruckern zu bei Kontern, einer speziellen Waffe des Tabellendritten. Es folgte ein 3:5 Rückstand, der jedoch von Moritz Kellner und Jonathan Fabry egalisiert werden konnte, ehe der TV auf 6:9 davonzog, bei einem trockenen Gegentor von Kellner. Eine seltene Aktion erlebten die Zuschauer kurz vor der Halbzeit, als der Hersbrucker Torhüter Alex Vogel einen Abwurf seines Gegenüber für einen Konter „belauschte“ , abfing und mit mächtiger Geschwindigkeit selbst mit dem Ball auf seinen Gegenüber zustürmte, die Abwehrspieler verdutzt zurückließ, und diesen auch noch im Altdorfer Tor „versenkte“. Halbzeit 11:14.

Dies hätte eigentlich die Initialzündung für das Spiel der Einheimischen sein können, ja müssen, zumal Alex Vogel in der zweiten Hälfte eine absolute Spitzenleistung bot, die teilweise an den legendären „Hexer“ Andreas Thiel im Tor erinnerte. Dazu kam es aber nicht: Die Hauptlast des Angriffs lag nun auf den Schultern von Moritz Kellner und Axel Eber, da sich Tobias Raum (bis dahin nur ein Treffer) aufgrund von dreimal 2 Minuten Strafen zwischen der 35. Minute und der 45. Minute selbst eliminierte. Die Betreuer beider Mannschaften waren sich nach der Begegnung selten einig in ihrer Beurteilung der Schiedsrichterleistung, die, wie es der Altdorfer Trainer ausdrückte, „dem Spiel und seiner Anlage nicht entgegenkam“. Insgesamt 10 Hinausstellungen der Hersbrucker standen nur drei der Wallensteinstädter entgegen, auch ein Grund zum Nachdenken für die Schwarzweißen trotz allen Einsatzes. Dadurch gab man den Gästen immer wieder Gelegenheit, die Überzahl „gewinnbringend“ durch Konter zu nutzen. Altdorf war routiniert genug, sich in der zweiten Hälfte nicht mehr in Bedrängnis bringen zu lassen und hielt den Abstand bei 11:15, 12:16, 14:20 bis hin zum 20:24. Erwähnenswert sind sicher ein schöner Unterarmwurf von Kellner, der nun in der Angriffsmitte spielte, einige Sprungwurftore von Eber und ein auch im Nachwurf von Vogel gehaltener Strafwurf des TV. Obwohl immer wieder mal das Gefühl aufkam, den Ergebnisvorsprung der Gäste aufholen zu können, blieb es bei der Überlegenheit der Altdorfer, zumal sich auch das gewisse Quäntchen Glück bei erfolgversprechenden Aktionen, z.B. Pfostenwürfen von Eber, nicht einstellen wollte für den HC.

Für die nun verbleibende Spielpause (2 Wochen) bis zum nächsten Match bei der drei Pluspunkte schlechter stehenden TS Herzogenaurach II muss wieder „Klar Schiff“ gemacht, im Training der frische Wind genutzt und die nun erforderlichen individuellen Fähigkeiten jedes einzelnen Akteurs weiter   gefördert werden.

Hersbruck spielte mit Vogel (1), Ullherr; Lorenz (1), Eber (8), Kellner (5), Zinner (1), Huning, Fabry (1), Raum (1), Donhauser (1), Benaburger, Buchholz(1), Hörner.

 

DJK Weiden – HC   18:42 (9:22)

24.01.2016: (fs) Mächtig eingeheizt hat die HC Hersbruck- Männermannschaft dem Gastgeber DJK Weiden   in dessen total ausgekühlter  Halle der Realschule. Auf der Jagd nach der Torquote des Vorspiels (44:25) gegen das Schlusslicht der Tabelle scheiterten die Schwarzweißen nur knapp mit 42:18.

Der Vereinsname DJK heißt „Deutsche Jugendkraft“ und ist in Wikipedia definiert mit der „Summe aller positiven, kraftvollen und kreativen Eigenschaften der Jugendzeit“. Dies alles vermisste man schmerzlich beim Tabellenletzten der Liga (noch kein Pluspunkt nach 11 Spielen) und … noch nicht einmal das mit der Jugend stimmte, denn das Durchschnittsalter der Weidener lag bei über 33 Jahren. Spielerisch, handballtechnisch und körperlich verbreiteten sie eher Anmutungen einer Privatmannschaft. Ihr starkes Bemühen war allerdings deutlich festzustellen, aber etliche unfreiwillige „Slapstickeinlagen“ wechselten sich mit unorthodoxen Würfen oder Anspielen ab. Sie wurden aber immer wieder von den  ca. 35 einheimischen Zuschauern unterstützt und jeder Treffer oder jede Torwartparade wurde mit Paukenschlägen und Gebrüll aufgenommen. Das kann aber auch ein gewisser Galgenhumor wegen der bisher im Schnitt über 38  pro Spiel erhaltenen Treffer gewesen sein.

Das allerdings störte die Hersbrucker nicht: Von der ersten Spielminute an (Siebenmeter Moritz Kellner) lag der HC in Führung und beeindruckte während der gesamten Begegnung durch einen gleichmäßig starken Kampfgeist und guten Einsatz. Das oftmals übliche Nachlassen gegen stark unterlegene Mannschaften war nicht zu spüren, obwohl es nicht leicht war, gegen die nicht ausrechenbaren Weidener das richtige Gegenmittel zu finden. Eines davon war der (auch erweiterte) Gegenstoß, der basierend auf gute Torwartleistungen (Alex Vogel, Jakob Ullherr) fast die Hälfte aller Erfolge der Schwarzweißen ergab. Interimscoach Jochen Gast (Trainer Lars Buchholz war verhindert) feuerte immer wieder von der Bank lautstark an und die Spieler folgten ihm. Über 1:5, 2:7, 2: 12, 3:13 hieß es in der 20. Spielminute schon 5:16, wobei sich besonders der gut aufgelegte Axel Eber, der elegante Robert Lorenz, der wuchtige Tobias Raum und der quirlige Moritz Kellner hervortaten. Moritz Kellner schien der Einsatz seines lange nicht mehr mitspielenden  Bruders Philipp gutzutun und dieser gliederte sich nahtlos mit 4 Erfolgen wieder ein. Der Halbzeitstand hieß 9:22 für den HC, wobei die Treffer für die Einheimischen z.B. durch einen gefausteten Ball oder auch durch Strafwürfe resultierten. Offensichtlich wollten die aus Roding stammenden Schiedsrichter, besonders auch in der zweiten Hälfte, das Schlusslicht etwas voranbringen und sparten auch mit berechtigten Hinausstellungen gegen sie.

Mit dem Wiederanpfiff änderte sich nichts an der Spiel- und Chancenverteilung. Es wurde von den Hersbruckern, trotz verschiedener Änderungen in der Aufstellung, versucht, ihren neun (!) anwesenden Anhängern, gute Aktionen zu servieren. So narrte Peter Donhauser seinen Abwehrspieler auf dem berühmten „Bierfilzl“, Philipp Zinner überlupfte den Hüter und Jonathan Fabry erreichte einen Abwurf von Ullherr im Sprint auf linksaußen und versenkte ihn. Robert Lorenz bekam eine verdiente Pause auf der Bank und der schon verletzt angetretene David Benaburger brauchte nur kurz einzugreifen. So ging es in ungeahnte Ergebnis- Höhen bei 10:24, 12:28, 13:33, und 16:38. Besonders Eber (10 Tore) schien das Match großen Spaß zu machen, den er mit seinen Mitstreitern zu teilen versuchte. Ihm  am nächsten  kam Moritz Kellner (7 Tore), wobei den Beiden ein zwar leicht verunglückter, aber spektakulärer Kempa- Trick gelang. Lorenz (6) war der gewohnt sichere Schütze auch bei Siebenmetern, und Raum buchte fünf Erfolge mit seiner Dynamik und Sprungkraft. Je viermal trafen Ph. Kellner,  Donhauser und  Zinner, Fabry erzielte zwei Tore. Somit war das Match mit 18:42 gewonnen.

Ganz im Gegensatz zum christlichen Grundgedanken der DJK und wohl auch der mangelnden Kondition geschuldet, versuchten sich einige Oberpfälzer in Fouls zu retten, wobei ein grobe Unsportlichkeit mit dem Schlusspfiff passierte: Der Einheimische Kreiter warf nach einer Freiwurfentscheidung dem einen Meter entfernt stehenden Eber wutentbrannt den Ball in den Bauch, worauf sich (obwohl dann bereits abgepfiffen) ein kleineres „Scharmützel“ zwischen den Akteuren entwickelte, was aber dann auch schnell wieder geschlichtet werden konnte angesichts des Ergebnisses.

Für den HC kommt am Samstag ein schwerer Brocken ins Sportzentrum. Einer der „großen Drei“, der TV Altdorf 1881, gibt um 19.30 Uhr seine Visitenkarte ab und wird sicherlich versuchen, den sichtbaren Formanstieg der Hersbrucker einzubremsen und eine eventuell in der Luft liegende  kleine Sensation zu verhindern.

Hersbruck spielte mit Vogel, Ullherr; Lorenz (6), Mo. Kellner (7), Zinner (4), Eber (10), Ph. Kellner (4), Fabry (2), T. Raum (5), Donhauser (4), Benaburger.

 

HC – HG SGS/TV Amberg 26:35 (14:14)

16.01.2016: (fs) Exakt im Rahmen ihrer durchschnittlichen Torquote der Vorrunde blieben beide Mannschaften beim samstäglichen Handballspiel in der Bezirksliga West: HC Hersbruck 26 Erfolge, Gast HG SVS/ TV Amberg 35 Treffer. Trotz des auf den ersten Blick hohen Ergebnisses für den bisher ungeschlagenen Tabellenzweiten zeigte sich der HC- Spielertrainer Lars Buchholz nach Spielende zufrieden: „Gute Mannschaftsleistung, Steigerung aller Akteure“ konstatierte er kurz, „zumal auch diese Woche Axel Eber, Tobias Raum und TW Jakob Ullherr ihr Mitwirken absagen mussten“. Dafür wurden die noch A- Jugendlichen Paul Huning (1 Tor) und Leon Utz eingesetzt, die ihre Sache gut machten und sich nahtlos ins Geschehen eingliederten.

Verwundert rieben sich die Stammzuschauer die Augen wegen der Anfangsformation des HC: Buchholz hatte Robert Lorenz auf Links gestellt, den etatmäßigen Außen Moritz Kellner in die Mitte beordert und Jonathan Fabry auf Halblinks aufgeboten. Während des gesamten Spiels zeigte jedoch besonders Philipp Zinner, wie wertvoll er für die Mannschaft sein kann. Immer wieder auch gefoult, bewies er ein gutes Auge für das Kreisanspiel zu Buchholz und den wuchtigen Kreisläufer bester spanischer Prägung, David Benaburger (4). Robert Lorenz (8) zeigte sich bei 5 Siebenmetern erfolgreich, letztendlich auch mit dem 26. Tor bereits nach der Schlusssirene.

Es darf aber nicht übersehen werden, dass die Gäste das bessere Team waren mit mehr Varianten im Aufbau und Durchführung von Angriffen. So fiel auch bereits das 0:1 durch einen Kempa- Trick. Insbesondere konnten sie eine Tatsache vorweisen, die den Schwarzweißen schon seit langer Zeit fehlt: Sie hatten gleich zwei Linkshänder in der Mannschaft, beide sehr gefährlich und ganz schlecht zu stoppen. Kanonier Patrick Klee erzielte 13 Treffer und der quirlige Nachwuchsmann Kührlings deren 5, besonders in der Schlussphase.

In der ersten Hälfte konnten die Einheimischen nur bei 4:3 einmal in Führung gehen, erzielt durch Jonathan Fabry. Ansonsten hatten die Vilsstädter das faire und gut geleitete Match im Griff und konterten etwaige „Annäherungsversuche“ des HC mit teilweise schön einstudierten und ausgeführten Spielzügen. Die Hersbrucker gaben jedoch nicht nach und versuchten immer wieder, dran zu bleiben. Bei 10: 13 schien alles den erwarteten Gang zu gehen, als sich die HC- Akteure steigerten. Ein Gegenstoßtor von Peter Donhauser, ein verworfener 7- Meter und ein Fehlwurf der Amberger brachten den HC wieder ins Spiel. Benaburger vom Kreis und Kellner mit einem schnellen Gegenzug legten den Grundstein für das 14:14 Halbzeitergebnis, das von Robert Lorenz mit einem Alleingang und kurioserweise von Torwart Alex Vogel mit einem Heber sichergestellt wurde.

Nach der Halbzeit ließ sich der HC nicht so schnell abschütteln. Wären da nicht drei unnötige Ballverluste und drei verworfene Siebener gewesen, wer weiß…? Trotzdem blieben die Hersbrucker bis zum 16:17 dran, ehe sich die HG Amberg doch absetzen konnte bei 16:19 und dann bei 17:22. Hersbruck versiebte zu viele Gelegenheiten, mit „lutschigen“ Würfen war dem sehr guten Gästehüter Feldbauer   nicht beizukommen. Trotzdem bäumten sich die Hersbrucker noch einmal auf und kamen durch Buchholz vom Kreis und Fabry (Gegenstoß in Unterzahl) auf 20:23 heran, ohne dass für die Amberger eine wirkliche Gefahr bestand, denn jetzt kam die Zeit des gegenstoßlaufenden Linkshänders Kührlings. Der HC konterte wohl mit einem Kreisläufertor von Buchholz, einem Strafwurf und einer Einzelleistung von Robert Lorenz, aber der Tabellenzweite zeigte sich der Situation mehr als gewachsen, spielte seinen, zugegeben guten, „Stiefel“ runter. Zinner mit einem Sprungwurf, Kellner mit einem wunderschönen Fallwurf und Lorenz mit dem besagten Schlusspunkt konnten sich noch in die Torschützenliste eintragen, ohne jedoch die Handballgemeinschaft Amberg entscheidend beeindrucken zu können. Eine kleine Fußnote am Rande: Der Hersbrucker Torwart Vogel musste sich kurz vor Ende ebenfalls einem Heber seines Gegenübers geschlagen geben, als er einen Angriff außerhalb seines Kreises abzuwehren versuchte.

Der Sieg für die Gäste war ohne Zweifel verdient, aber um ein paar Tore zu hoch ausgefallen. In seltener Eintracht bedankten sich beide Teams bei den zahlreichen Zuschauern, unter denen sich auch viele Amberger befanden und die sich aufgrund des schönen Spiels gerne lautstark revanchierten.

Die nächste Aufgabe für den HC wartet am nächsten Sonntag in Weiden beim dortigen Tabellenletzten, der noch keinen Punkt auf seinem Konto hat.

Hersbruck spielte mit: TW Alex Vogel (1); Robert Lorenz (8), Moritz Kellner (3), Philipp Zinner (1), Leon Utz, Paul Huning (1), Jonathan Fabry (3), Peter Donhauser (2), David Benaburger (4), Lars Buchholz (3).

 

HC – TSV Berching   25:25 (10:12)

09.01.2016: (fs/ jme) „55 Minuten Krampf, 5 Minuten höchste Spannung“. Kurz und knackig, aber zutreffend, brachte es der eingefleischte HC- Anhänger Christian Gaul auf den Punkt. Soeben war eine der schlechtesten, aber auch kuriosesten Partien der letzten Jahre mit einem 25:25 Unentschieden zwischen dem HC und dem TSV Berching zu Ende gegangen. Gaul war einer von über 100 Zuschauern (unter ihnen diesmal auffallend und erfreulich viele Spieler vergangener Zeiten), die bis zum Schluss warten mussten, um ihr Kommen nicht zu bereuen.
Schon der Beginn des Spiels ließ wenig Gutes erwarten. Es dauerte fast 9 Minuten, bis Tobias Raum mit einem Heber die Führung der Gäste ausglich. Es zeichnete sich bereits da ab, dass die weihnachtliche Pause nicht allen Akteuren gut getan hat. Beiderseits schienen einige ihre Freundschaft zum Spielgerät aufgegeben, die Dimension der Halle nicht mehr im Kopf und die Sportart verwechselt zu haben. Dem Rugby entlehnt, gab es einige „Gedrängesituationen“ nach dem Motto „Wo ist eigentlich der Ball?“ Einen großen Anteil daran hatten die Gäste, die unorthodox und fern jeder Ordnung agierten und ihrem Ruf in der Liga als äußerst unangenehmer Gegner voll gerecht wurden. Dabei bestanden ihre Aktionen meistens darin, die Brüder Daniel und Philipp Hoyer (zusammen 17 Tore) rechtzeitig anzuspielen und in Stellung zu bringen. Dem HC gelang es viel zu selten, die individuell bessere Technik seiner Akteure anzuwenden und den Gästen sein Spiel aufzudiktieren.
Zunächst hatte es allerdings gar nicht so schlecht ausgesehen für die Einheimischen. Alex Vogel parierte die ersten Angriffe und Robert Lorenz sorgte für den 3:1 Vorsprung. Benaburger vom Kreis und Moritz Kellner mit einem schier unmöglichen Treffer von außen erreichten letztmalig eine Führung für den HC bei 5:4. Die konsterniert wirkenden Hersbrucker ergaben sich dann aber fast wehrlos den gewiss nicht glorreich vorgetragenen Angriffen des TSV und lagen zur Halbzeit mit 10:12 zurück (Tore: 2x Benaburger, Raum, Lorenz und Eber).
Zur zweiten Halbzeit erwartete man auf der Tribüne ein Aufbäumen das HC. Doch zunächst trat das Gegenteil ein: Der mittlerweile eingesetzte Torwart
Ullherr war machtlos bei den nicht zu berechnenden Würfen der Berchinger.
Es war dann Axel Eber, der das Heft mehr in die Hand nahm und zum 11:14 und 12:14 erfolgreich war. Davon unbeeindruckt bauten die Gäste das Ergebnis bei 12:16 und 13:17 erstmalig auf 4 Tore aus. Der Funke sprang weder von der Mannschaft auf die Tribüne, noch zurück, über und schöne
Aktionen waren Mangelware, blieben aber auch nicht ganz aus. Jonathan Fabry schloss zwei Gegenstöße erfolgreich ab, Tobias Raum setzte sich auch in Unterzahl zweimal kraftvoll durch, Benaburger und Kellner von außen hielten das Ergebnis zunächst in Grenzen, aber dann waren es plötzlich bei 18:24 doch immerhin sechs Treffer Unterschied. Eigentlich aussichtslos. Lorenz verwandelte wohl 2 Strafwürfe sicher, scheiterte aber danach mit einem am Pfosten. Damit schien die Niederlage für die Einheimischen endgültig besiegelt. Bis diese ominöse und unvergessliche Schlussphase kam: Es standen noch 4 Minuten und 2o Sekunden auf der Spieluhr, als sich Alles, wirklich Alles änderte. Die Berchinger zerfielen in ihre Einzelteile, handelten sich zwei Strafzeiten der sich nun auch mitsteigernden Schiedsrichter ein und waren nicht in der Lage, ihren komfortablen Vorsprung von 21:25 über die Restspielzeit zu bringen. Urplötzlich war auch die Kulisse da, feuerte und
spornte die Mannschaft zusätzlich lautstark an. Man schien sich schlagartig an den eigenen Schlachtruf zu erinnern und erkämpfte sich Ball um Ball und war plötzlich durch zwei Tore von Robert Lorenz und einem von Axel Eber bei 24:25 ganz nah dran. Es waren nur noch ganz wenige Sekunden zu gehen, als es einen Freiwurf für die Schwarzweißen gab: Axel Eber nahm einen großen Anlauf, stieg hoch und wuchtete die Kugel über die Mauer und an dem, gewiss nicht schlechten, verdutzten Gästehüter vorbei ins Gehäuse. Da das Match damit beendet war, wurde er mit großer Freude von seinen Kameraden gleich unter einer Spielertraube im Mittelkreis „begraben“.
Die Reaktion des Publikums danach signalisierte den Spielern die Anerkennung für den fulminanten Schlussakkord und die Versöhnung mit dem mehr als durchwachsenen „Vorgeplänkel“. Bereits am kommenden Samstag (19.30 Uhr) geht es mit einem Heimspiel weiter gegen den Tabellenzweiten HG Amberg, was eine Herkulesaufgabe zu werden scheint.
Hersbruck spielte mit: Vogel, Ullherr; Lorenz (7), Eber (5), Kellner (3), Zinner, Fabry (2), Raum (4), Donhauser, Benaburger (4), Hörner, Buchholz.

 

HC Forchheim II – HC  34:27 (18:12)

12.12.2015: (fs) Siebzehn mitgereiste Anhänger der HC Hersbruck Männermannschaft hofften vergeblich auf eine vorweihnachtliche (Punkte-) Gabe beim Auswärtsspiel bei HC Forchheim II. Die Gastgeber gewannen mit 34:27 und können sich weiter in der Tabelle nach oben orientieren, wogegen die Schwarzweißen auf den siebten Platz zurückgefallen sind.

Bereits unter der Woche hatte es schlecht ausgesehen mit einsatzfähigen Akteuren, hatte sich doch auch noch Tobi Raum für den Spieltag abmelden müssen. Trainer Lars Buchholz hielt sich für den Notfall, der bereits Mitte der ersten Halbzeit eintrat, bereit, da sich da auch noch Philipp Zinner verletzte. Die Forchheimer dagegen hatten ihre letzten zwei Begegnungen gewonnen und dabei 74 (!) Treffer erzielt, wobei sich jeweils alle 10 Feldspieler in die Torschützenlisten eintragen konnten. Man war also gewarnt. Als zusätzlichen Joker, der nicht immer spielt, hatten sie den 18jährigen Stefan Bauer dabei, einen Zweimeter- Hünen, der auch Gewichte stemmt und mit 225kg im Kreuzheben zu Buche steht. Dieser bullige Akteur machte letztendlich auch den Unterschied aus, denn er erzielte 8 Tore selbst und machte durch seine Bindung gleich mehrerer Hersbrucker Abwehrleute auch die Räume frei für seine Nebenspieler, die ihre Chancen dann gut nutzen konnten. Alex Vogel im Hersbrucker Gehäuse hatte zwar abermals einen starken Tag erwischt, hielt sogar einen Strafwurf des HC II einschließlich Nachwurf, konnte aber die Niederlage nicht verhindern. Es teilten sich 8 Forchheimer in die 34 Erfolge.

Es hatte hervorragend für die Hersbrucker begonnen mit einem Sprungwurf von Axel Eber ins rechte obere Kreuzeck und einem Anspiel des selben Akteurs zu David Benaburger an den Kreis, das dieser wuchtig verwertete. Damit war aber leider das Anfangsfeuer erloschen und es führten nur noch die Gastgeber mit der teilweise doppelten Anzahl der Tore, so bei 6:3, 8:4, 10:5, 12:6, 14:7 oder 16:8, Halbzeitstand war 18:12. Robert Lorenz (insgesamt sechs Tore) verwandelte diesmal traumwandlerisch sicher die Strafwürfe für Hersbruck, aber trotz guter Ansätze kamen die Gäste nicht mehr heran. Es fehlte an klaren Pässen, die eingebauten Bodenpässe fanden nicht den Mitspieler und etwas mehr Glück bei vielen Pfosten- und Lattenwürfen hätte den Hersbruckern gut getan. Man hatte aber immer wieder auch schöne Ballgewinne im Halbfeld zu verzeichnen und Moritz Kellner von Linksaußen tauchte wunderbar in den Kreis bei seinen 4 Toren. Der dann eingesetzte Lars Buchholz versuchte die Abwehr zu stabilisieren und Chris Farr zeigte, was er kann, mit insgesamt 5 Erfolgen. Doch immer wieder war es der zitierte auffällige junge Forchheimer, der auch mit seinem kurzen Armzug das Ziel fand. Eine doppelte Unterzahl der Gastgeber brachte den HC nochmal etwas heran, weil sich Paul Huning durchtankte und Peter Donhauser mit Gegenstößen erfolgreich war. In den letzten 10 Minuten kam Jakob Ullherr im Hersbrucker Tor zum Einsatz und zeigte gleich gute Paraden, wodurch sich der Rückstand auf schließlich sieben Tore beim Endstand 34:27 (57. Minute) fixierte.

Letztendlich ließen die Forchheimer Gastgeber nichts mehr anbrennen und spielten ihren Erfolg sicher nach Hause. Hersbruck hatte noch einmal Pech gehabt mit einem schönen Trick zum Kreis hin, was aber von den gut leitenden Schiedsrichtern Koschella/ Koschella hauchdünn im Raum gesehen und abgepfiffen wurde. Für die Schwarzweißen muss es jetzt darauf ankommen, durch verstärkten Trainingseinsatz Aller, der Rückkehr der verletzten Spieler und großem Teamgeist die Begegnungen im neuen Jahr erfolgreich zu gestalten und sich selbst durch Verbesserung des Tabellenplatzes und dadurch automatisch erhöhter Spielfreude zu belohnen.

Hersbruck spielte mit Alex Vogel, Jakob Ullherr; Robert Lorenz (6), Axel Eber (3), Moritz Kellner (4), Philipp Zinner, Paul Huning (2), Chris Farr (5), Peter Donhauser (3), David Benaburger (4), Lars Buchholz.

 

 

HC – SV Buckenhofen 23:33 (11:18)

28.11.2015: (fs) Wie prognostiziert und auch befürchtet, unterlagen die Männer des HC Hersbruck am Samstag dem derzeitigen Tabellenführer SV Buckenhofen mit 23:33 Toren. Die Partie hatte mit einer völlig geräuschlosen Schweigeminute wegen der aktuellen Ereignisse in der ansonsten so lauten Halle begonnen.

Zu Beginn wechselten sich beiderseits Latten- und Pfostenwürfe mit vergebenen Chancen ab, ehe sich sich die insgesamt reifere Spielanlage des letztjährigen Absteigers durchsetzte. Mit 2:6 lag der Favorit in Front, als sich Hersbruck aufrappelte und drauf und dran war, den Vorsprung zu egalisieren. Die geschickt genommene Auszeit des SV- Trainers störte den HC aber gewaltig. Bis zum 5:11 gelang den Einheimischen kein Treffer mehr und diesen Vorsprung hielten die Buckenhofener auch sicher bis zum Schluss. Sie spielten ballsicherer, hatten größere Variationen in den Kreuzungen und verblüfften manchmal mit überraschenden Anspielen an den Kreis. Der glänzend aufgelegte Alex Vogel im HC Gehäuse hatte zwar einen absoluten „Sahnetag“ erwischt und hätte eigentlich, ja eigentlich seinen Vorderleuten viel, viel Auf- und Antrieb geben müssen, doch diese schienen an eine mögliche Sensation nicht so recht zu glauben, obwohl es viele gute Ansätze zu sehen gab. Aber zu selten konnte Einstudiertes bis zum Erfolg ausgeführt werden, zu selten hatte man die beiden „Shooter“ der Gäste stören können und selten konnte man die (zugegeben) sehr guten „Wackler“ des besten Akteurs des SV verhindern. Dabei zeigten starke Aktionen von Robert Lorenz, des jungen Fabian Raum, von Moritz Kellner oder Tobias Raum eindrucksvoll auf, wie es hätte gehen können und müssen. Mit knapp 23 Jahren war man dem SV mit fast 29 Jahren Durchschnittsalter routinemäßig unterlegen, was dieser auch in einem teilweise rasanten Konterspiel zeigte. Alex Vogel hielt immer wieder unmögliche Bälle, vermochte aber auch nicht zu verhindern, dass der Rückstand zur Pause auf sieben Tore bei 11:18 anwuchs.

Direkt nach der Halbzeit musste der HC zwei Zeitstrafen einstecken, konnte jedoch durch Tore von Paul Huning (vom Kreis), Jonathan Fabry (Konter), Philipp Kellner (von außen), Robert Lorenz (überraschender Unterarmwurf und ein Siebenmeter), Tobi Raum (durchgewühlt) und Axel Eber (Alleingang) die Hoffnung am Glimmen halten. Der HC war auf 20:24 herangekommen und hätte, ja hätte fast die Chance auf eine weitere Resultatsverbesserung gehabt. Aber die Buckenhofener zeigten sich der Situation gewachsen und konterten auch noch so gut gemeinte Versuche von David Benaburger oder Philipp Zinner. Bezeichnend dabei, dass der HC die letzten 10 Spielminuten mit 1:7 (!) verloren geben musste. Wie die „Experten“ auf der Tribüne feststellten, ist es dem neuen Trainer Lars Buchholz noch nicht gelungen, einen Spielgestalter zu finden in der Art, wie ihn die Gäste mehrfach vorweisen können, obwohl sich gerade Robert Lorenz auf dieser Position absolut redlich, anerkennenswert und vorbildlich bemühte. Auch zeigten die SV- Akteure, wie man aus einem aussichtsreichen Freiwurf- mit drei Mann „Schirm“ für den Werfer dahinter- eine große Torchance kreieren und erfolgreich abschließen kann. Aufgrund der herausragenden Leistung von Alex Vogel im Tor bestand diesmal für den „zweiten“ Mann Jakob Ullherr keine Möglichkeit eines Einsatzes.

Bis zum letzten Match des Jahres am 12. Dezember beim in der Tabelle auf den dritten Platz aufgerückten HC Forchheim II gilt es die Vorzüge des eigenen Spiels weiter auszubauen, zu verfeinern und selbstbewusst aufzutreten, um eine gute Mittelfeldposition zu festigen.

Hersbruck trat an mit Vogel, Ullherr; Lorenz (4), Eber (2), M. Kellner (3), F. Raum (3), Huning (2), Zinner, P. Kellner, Fabry (2), Benaburger, T. Raum (6).

 

HSG Erl./N’lindach – HC   28:21

22.11.2015: Unsere Herren schaffen es leider nicht mit den Top-Teams der Liga mitzuhalten. Auch gegen die Reserve der Niederlindacher musste der HC eine deutliche Niederlage hinnehmen. Und nächste Woche gegen den ÜBOL-Absteiger Buckenhofen wird die Aufgabe sicherlich nochmal eine Ecke schwieriger.

 

SV Obertraubling – HC   30:36

15.11.2015: Am Sonntag mussten die Männer des  HC Hersbruck in Obertraubling antreten. Ein Sieg sollte Pflicht sein, wenn man den Kontakt zum oberen Tabellendrittel halten wolle. Leider startet man ein wenig ersatzgeschwächt ins Spiel, da mit David Bernaburger nur ein etatmäßiger Kreisläufer zur Verfügung stand. Wieder einmal hatte eine Krankheitswelle einige Spieler erfasst. Ungeachtet dessen startete man mit konsequenten Aktionen ins Spiel und nutzte die sich bietenden Lücken im gegnerischen Deckungsverband. Ab Mitte der ersten Halbzeit war eine gesicherte Führung von 6 Toren herausgespielt worden. Leider wurde dann das Spiel zerfahrener. Die Absprache in der Abwehr ging zurück und aus konsequenten Aktionen im Angriff wurden überhastete Einzelaktionen. Somit gingen die Mannen mit lediglich 3 Toren Führung in die Halbzeitpause. In der zweiten Halbzeit konnte das Spiel auf beiden Seiten nicht neu geordnet werden, so dass die Führung vom HC durchweg erhalten blieb. Erst in der zweiten Hälfte der Halbzeit konnte sich ein weiterer Ausbau erkämpft werden. Leider wurden die zahlreich mitgereisten Fans nicht mit einem furiosen Finale belohnt. Es wurde lediglich das Ergebnis verwaltet. Am Ende des Tages war jedoch der Anschluss an das obere Drittel gehalten und es liegt in den Händen des HC diesen Stand am kommenden Wochenende zu sichern.

Vogel, Ulherr, Lorenz (7), Eber (5), Kellner (6), Zinner (2), Fabry (5), Raum (6), Donhauser (1), Bernaburger (3), Buchholz (1)

HC – TS Herzogenaurach II   24:20

25.10.2015: Leider mussten die HC-Fans im Hersbrucker Sportzentrum viel zu lange zittern, ehe die zwei Punkte unter Dach und Fach waren. Eine anfänglich deutliche Führung verspielten unsere Männer nach und nach, ehe erst wieder kurz vor Ende ein kleiner Vorsprung herausgeworfen werden konnte. Mit 4:4 Punkten rangiert der HC aktuell im Mittelfeld.

TV Altdorf – HC   30:22 (16:14)

18.10.2015: Niederlage des HC im Lokalderby: obwohl der gastgebende BOL-Absteiger unserem HC viele Chancen anbot, die Begegnung ausgeglichen zu gestalten, versäumten es unsere Männer, diese Gelegenheiten zu nutzen. Folglich besannen sich die Wallensteinstädter auf ihre Fähigkeiten und zogen Tor um Tor davon.

HC – DJK Weiden   44:25 (21:13)

10.10.2015: Kaum mehr als ein besseres Trainingsspiel ist der Heimauftakt der Handballer des HC Hersbruck gewesen. Gegen den hoffnungslos überforderten Aufsteiger DJK Weiden warfen die Schützlinge des neuen Trainers Lars Buchholz einen lockeren 44:25-Sieg heraus.

Überspitzt formuliert, hielten die Oberpfälzer gute drei Minuten lang mit – bis zum 1:1. Anschließend bestraften die Hersbrucker die vielen ungenauen Abspiele und technischen Fehler gnadenlos mit Tempogegenstößen über den vor allem in der Anfangsphase wie aufgedreht agierenden Philipp Zinner, Spielgestalter Robert Lorenz und Tobias Raum und führten nach zehn Minuten schon 7:3.

„Das war heute sicher kein Maßstab“, sagte der sportliche Leiter Axel Dannhäuser, der den wegen einer privaten Verpflichtung verhinderten Lars Buchholz als Coach vertrat, nach der ziemlich einseitigen Begegnung. „Aber die Jungs sind die Sache von Beginn an mit dem notwendigen Einsatz und Ernst angegangen.“

Die stimmten in der Tat und blieben wie auch das Tempo trotz der weitgehend eher zurückhaltenden Gegenwehr der Gäste weiter hoch. Auch wenn den Hersbruckern im Angriff nicht jede Aktion gelang, hatten sie Weiden über die gesamte Spielzeit fest im Griff und schraubten ihren Vorsprung mit teils sehenswert herausgespielten Treffern bis zur Pause auf 21:13.

Direkt nach dem Seitenwechsel räumten sie dann auch die allerletzten Zweifel am späteren Sieger aus – binnen fünf Minuten erhöhten Lorenz (mit neun Treffern erfolgreichster Werfer des Tages), Moritz Kellner und Axel Eber auf 28:14. Wobei sich Weidens Keeper Rene Völkl in dieser Phase wohl ziemlich im Stich gelassen fühlte – liefen die HC-Angreifer doch fast ausschließlich allein auf ihn zu.

Ein Kompliment zollte Dannhäuser seinen Spielern dafür, trotz der überaus klaren Führung konzentriert weitergespielt zu haben, und dass sie nicht „zu sehr versuchten zu zaubern“. Zudem konnte er es sich erlauben, den jüngeren Spielern ausreichend Einsatzzeit zu geben. Und die nutzten diese Möglichkeiten mit Freuden, so rückte beispielsweise Jakob Ullherr in der zweiten Hälfte für den etatmäßigen Schlussmann Alex Vogel zwischen die Pfosten und „gewann“ das Fernduell mit 12 zu 13 Gegentoren.

Besonderer Applaus von den Rängen brandete im zweiten Durchgang immer dann auf, wenn Nachwuchsspieler Philipp Hörner eines seiner insgesamt drei Tore (darunter auch ein Siebenmeter) erzielte – eine deutlich vernehmbare Verbeugung vor seinem Vater Thomas, dem im August verstorbenen langjährigen Leiter der damals noch zum 1. FC Hersbruck gehörenden Handballabteilung.

Als dann zweieinhalb Minuten vor Schluss Jonathan Fabry mit einem wuchtigen Wurf das 43:24 markierte, hatten sich alle Feldspieler des HC in die Torschützenliste eingetragen – und so das i-Tüpfelchen auf einen rundum gelungenen Spieltag gesetzt.

Allerdings müssen die Verantwortlichen des HC Hersbruck nach diesem „Spaziergang“ weiter rätseln, wo sich ihre Mannschaft heuer in der Bezirksliga einsortieren wird. Mit dem 44:25 gegen Weiden haben sich die HC-Handballer zumindest für die deutliche 17:32-Abfuhr beim Bezirksoberligaabsteiger HG Amberg rehabilitiert. Die erste „echte“ Standortbestimmung verspricht nun die Partie beim TV Altdorf am kommenden Sonntag (14 Uhr) zu werden.

HC Hersbruck: Vogel, Ullherr; Lorenz (9/1), Eber (7), M. Kellner (4), Zinner (8/1), Hörner (3/1), Huning (1), Fabry (2), T. Raum (3), Donhauser (3), Benaburger (3), Farr (1).

 

Agierte in der Anfangsphase wie aufgezogen und war mit acht Treffern zweitbester Werfer: Philipp Zinner. Foto: Porta

Bericht aus der HZ vom 14.10.2015

 

HG SGS/TV Amberg – HC   32:17

27.09.2015: Auftaktniederlage unserer Männer: gegen den ÜBOL-Absteiger gb es mit einem Rumpfkadernichts zu holen. Punkte müssen gegen andere Gegner geholt werden.

 

POKAL: HC – HSG Nabburg-Schwarzenfeld 28:33 (12:19)

21.03.2015: Nur 15 Minuten im „Pokalmodus“: HC-Handballer verpassen „Final Four“ in eigener Halle

HERSBRUCK — Aus der Traum vom „Final Four“ vor eigenem Publikum: Nach einer ziemlich durchwachsenen Leistung haben die Handballer des HC Hersbruck das Pokalviertelfinale gegen die HSG Nabburg/Schwarzenfeld mit 28:33 verloren – und sind damit beim Finalturnier Ende April in der Dreifachturnhalle nur Zuschauer.

„Wenn wir ehrlich sind, haben wir den Sieg heute auch nicht verdient“, sagte ein auch nach dem Schlusspfiff noch ziemlich angefressener Stefan von Frankenberg. Die Partie gegen den Sechsten der Bezirksoberliga war noch keine zehn Minuten alt, da verlangte der HC-Trainer eine erste Auszeit, um seiner Truppe gehörig die Leviten zu lesen: „Das ist ein Pokalspiel und ihr kämpft nicht“, machte er seinem Ärger lautstark Luft – völlig zu recht, leistete der HC den Gästen in der Anfangsphase doch kaum Gegenwehr und erlaubte ihnen wiederholt aus technischen Fehlern Kapital zu schlagen. Trotz nervenstark abgeschlossener Gegenstöße des ansonsten blassen Philipp Zinner und des gewohnt quirligen Philipp Kellner lag Hersbruck da schon mit 5:7 zurück.

Die klare Ansage änderte jedoch wenig am Auftreten der Hausherren – bis zur Pause baute die HSG ihre Führung kontinuierlich auf 19:12 aus, ohne dabei selbst richtig überzeugen oder gar einen Klassenunterschied deutlich machen zu müssen. „Wir gehen einfach nicht dahin, wo s wehtut“, ärgerte sich von Frankenberg und verwies mit diesem Befund auf den augenfälligsten Unterschied zwischen den beiden Teams. Die Oberpfälzer brauchten meist nur geduldig auf einen Fehler oder übereilten Abschluss der Hersbrucker zu warten, um ihrerseits im Gegenzug zu (einfachen) Toren zu kommen.

Diese „Taktik“ funktionierte nach der Pause zunächst weiter bestens: die HSG schraubte in den Anfangsminuten des zweiten Durchgangs das Ergebnis auf 22:12 – für den HC bahnte sich im letzten Pflichtspiel einer ansonsten recht guten Saison ein regelrechtes Debakel an. Dann aber besannen sich Robert Lorenz – mit sechs Toren erfolgreichster Hersbrucker Werfer – und seine Teamkollegen auf ihre Stärken.

Philipp Kellner und Marco Schmidt sorgten mit zwei Treffern binnen 20 Sekunden für die Initialzündung zu einer grandiosen Aufholjagd, die die Stimmung auf der gut besetzten Tribüne der Dreifach-Turnhalle zum Sieden brachte. Die Abwehr packte jetzt beherzt zu, im Angriff lief das Leder konsequent und schnell durch die Hersbrucker Reihen und auch das Spiel ohne Ball klappte mit entschlossenem Einlaufen und Gegenlaufen auf einmal nahezu perfekt. „Damit können wir auch einen Bezirksoberligisten an seine Grenzen bringen“, freute sich von Frankenberg hinterher über die Vorstellung seiner Mannschaft in ihrer besten Phase der Partie.

Der jetzt endlich pokalwürdige Einsatz machte sich auch an der Anzeigetafel bemerkbar – Tor um Tor rückte Hersbruck näher, verkürzte innerhalb von nicht einmal zehn Minuten von 14:22 auf 22:24. Die Begegnung schien zu kippen, zumal den Gästen nun so gut wie nichts mehr gegen die entfesselten Hersbrucker einfiel. Dann aber kam durch einen „verdattelten“ Pass im Angriff und einen von den Gästen eiskalt verwandelten Siebenmeter das HC-Getriebe urplötzlich wieder ins Stottern und Nabburg legte fast im Handumdrehen zum 22:28 nach. „Schade, schade“, sagte von Frankenberg, „dass diese eine Situation unseren ganzen schönen Lauf kaputt gemacht hat.“ Der Kampfgeist der Hersbrucker war jetzt gebrochen, das ersehnte Halbfinale vor heimischer Kulisse am 25. April endgültig verpasst.

Trotz der letztlich enttäuschenden und wohl auch unnötigen Niederlage zum Saisonausklang zog Stefan von Frankenberg einen positiven Strich unter sein erstes Jahr beim HC Hersbruck – obwohl er fast die gesamte Rückrunde mit „Regisseur“ Viktor Vogel und Kreisläufer David Bena burger auf zwei Schlüsselspieler verzichten musste: „Die Basis ist gelegt.“ Gleichwohl macht der erfahrene Stützpunkttrainer des Bayerischen Handballverbands (BHV), der einst selbst das Trikot der Bayern- und Süddeutschen Auswahl trug, keinen Hehl daraus, dass er von seiner Mannschaft in der kommenden Saison nicht nur zehn Minuten ihres besten Handballs sehen will, sondern 60 und das in jedem Spiel. Sonst wird der HC Hersbruck wohl noch länger auf den ersehnten Aufstieg in die Bezirksoberliga warten müssen…

HC Hersbruck: A..Vogel, Ulherr; Lorenz (6/3), Eber (3), Trescher, Zinner (2), Fabry (2), P..Kellner (5), F..Raum (2), T..Raum (3), Schmidt (4), Donhauser (1), Farr.

Einer der auffälligsten Akteure auf Hersbrucker Seite: Tobias Raum. Foto: K. Porta

Einer der auffälligsten Akteure auf Hersbrucker Seite: Tobias Raum.   Foto und Bericht: K. Porta
 

HSG Erl./N’lindach II – HC   26:35 (12:12)

15.03.2015: Gelungener Saisonabschluss für die HC-Männer: beim Tabellenvorletzten, der HSG Erlangen/Niederlindach II sicherte sich die Mannschaft von Coach Stefan von Frankenberg mit einer überzeugenden Leistung im zweiten Spielabschnitt nach zuletzt drei Niederlagen noch einmal zwei Punkte. Damit rangiert die Mannschaft mit 19:13 Punkten im Abschlussklassement auf einem sehr guten dritten Tabellenplatz.

Der HC legte einen Blitzstart hin und ging schnell mit 2:7 in Führung. Bis zur Mitte der ersten Hälfte konnte diese bis zum 5:10 gehalten werden. Bereits in dieser Phase zeigte sich, dass die Hersbrucker Angreifer oftmals nur durch strafwurfreiche Fouls am Abschluss gehindert werden konnten. Die fälligen Siebenmeter verwandelte Robert Lorenz sicher. Unerklärlicherweise schaltete der HC ab der 18. Minute einen Gang zurück und eröffnete den Gastgebern zahlreiche Möglichkeiten, um ins Spiel zurück zu finden. Diese nahmen die Einladungen dankend an, so dass in der 25. Minute der Ausgleichstreffer zum 10:10 fiel. Durch einen vergebenen Strafwurf sowie eine ausgelassene Tempogegenstoßchance brachte sich Hersbruck bis zur Halbzeit immer wieder selbst in Schwierigkeiten, so dass letztlich unentschieden (12:12) die Seiten gewechselt wurden.

Die Pausenansprache des HC-Trainers muss deutlich gewesen sein, denn was die HC’ler in den letzten 30 Saisonminuten zeigten, war überzeugend. Selten war es einer Hersbrucker Mannschaft gelungen, in einer Halbzeit 23 Treffer zu erzielen. Bereits fünf Minuten nach Wiederanpfiff waren beim Stand von 13:18 die Weichen auf Sieg gestellt. Das Erfolgsrezept lag eindeutig im schnellen Konterspiel. Nahezu die Hälfte der Treffer konnten auf diese einfache Weise erzielt werden. Darüber hinaus gelangen im Angriff auch schöne Kombinationen, welche meist über den Kreis erfolgreich abgeschlossen wurden. Ein weiterer Sieggarant war die nahezu makellose Bilanz von der Siebenmeterlinie – von acht gegebenen Strafwürfen fanden sieben den Weg ins Tor. Zwischen der 45. Und der 50. Minute baute der HC seine Führung so auf komfortable acht Tore aus. Die Gäste schalteten auch in den letzten Minuten nicht zurück, sondern hielten das hohe Tempo bis zum Schlusspfiff aufrecht. Erfreulich, dass sich kurz vor Ende auch noch Konstantin Stein im Tor mit einigen Paraden auszeichnen sowie der erstmalig in der Herrenmannschaft eingesetzte Henry Trescher in die Torschützenliste eintragen konnte.

Trotz des letzten Saisonspiels ist für den HC allerdings die Ruhephase noch nicht eingeläutet: am kommenden Samstag um 16:00 Uhr steht in der Hersbrucker Dreifachturnhalle das Viertelfinale des diesjährigen Bezirkspokals auf dem Programm. Gegner ist die HSG Nabburg/Schwarzenfeld, die derzeit auf dem vierten Platz der Bezirksoberliga rangiert. Sicher ein harter Brocken für den HC, der mit einer beherzten Leistung und der richtigen Einstellung allerdings zu knacken sein sollte. Als Belohnung für einen Sieg stünde die Teilnahme am „Final Four“, welches am 25. April ebenfalls in Hersbruck ausgetragen wird.

HC Hersbruck: Vogel A., Stein K.; Lorenz (8/6), Eber (5), Kellner M. (4), Zinner (4), Fabry (4), Raum F. (2/1), Raum T. (4), Farr (2), Trescher (1), Donhauser (1)

 

HV Herzogenaurach – HC   35:27

07.03.2015: Gegen Ende der Saison sammeln die Jungs der Frankenberg-Truppe leider noch ein paar Minuspunkte ein. Aus der Sportstadt musste der HC  die Heimreise als Verlierer antreten. Trotz der zuletzt kassierten beiden Niederlagen bleibt die Chance, mit einem Sieg am kommenden Wochenende eine insgesamt gute Saison als Tabellendritter zu beenden.

 

HC – TV Erlangen-Bruck  II   30:31 (15:16)

01.03.2015: „Schade, dass wir uns heute nicht selbst belohnt haben.“ Das Fazit von Trainer Stefan von Frankenberg nach der unglücklichen 30:31-Niederlage der HC-Handballer gegen Vizemeister TV Erlangen-Bruck fiel durchweg positiv aus, hatten seine Jungs doch gerade „ihr bislang bestes Spiel unter den denkbar schlechtesten Vorzeichen“ aufs Hallenparkett gelegt.

Von der ersten Minute an präsentierte sich das „letzte Aufgebot“ der Hersbrucker – aus der Wunschformation fehlten wie so oft in der Rückrunde vier Akteure, einige Spieler kamen direkt aus einer längeren Verletzungs- oder Krankheitspause – in bester Spiellaune. Unbeeindruckt von der satten Hinspielniederlage überzeugte der von Rückraummitte Philipp Kellner umsichtig dirigierte HC über weite Strecken mit aufmerksamer Abwehrarbeit und effektiven Gegenstößen über den quirligen Moritz Kellner und führte Mitte des ersten Durchgangs mit 7:6. „Ein Riesenkompliment“, konstatierte von Frankenberg nach dem Schlusspfiff, „wir haben heute fast alles umgesetzt, was wir im Training einstudiert haben.“

Nach und nach aber übernahmen die erfahrenen Gäste, die bis dato nur gegen den überlegenen Meister TSV Winkelhaid verloren hatten, die Kontrolle. Geduldig stießen sie auf die Lücke und brachten so immer wieder ihre treffsicheren Außen in freie Wurfpositionen. Doch Hersbruck ließ sich auch von einem zwischenzeitlichen Zwei-Tore-Rückstand nach gut 20 Minuten nicht aus der Ruhe bringen. Marco Schmidt und A-Jugendspieler Fabian Raum sorgten mit jeweils zwei Toren von der Bank für Entlastung (Halbzeit: 14:15).

Auch nach dem Wechsel tauschten beide Seiten zunächst einige Treffer aus, ehe sich die „Brucker“ nach gut 42 Minuten auf 19:24 deutlich absetzten, weil die Hersbrucker in dieser Phase einige überhastete Würfe nahmen. Doch erneut erlitt das Spiel der Gastgeber keinen Knacks – im Gegenteil: Sehr zur Freude der nun lautstark mitgehenden Fans kämpften sich der mit neun Treffern überragende Tobias Raum und Co. – auch dank einiger Zeitstrafen für die jetzt robust zulangenden Gäste – zurück in die Partie und verkürzten durch einen schönen Heber von Philipp Zinner auf 25:26 (50.).

Ein paar Minuten später explodierte die Halle förmlich – nach einem Ballgewinn in der Abwehr lief Jonathan Fabry allein aufs „Brucker“ Gehäuse zu und vollendete überlegt zum 29:29-Ausgleich. Die Gäste waren nun sichtbar angezählt, warfen überhastet und scheiterten mit einem Siebenmeter am gewohnt starken HC-Schlussmann Alex Vogel. Zum Sieg reichte es dennoch nicht, weil „wir in der entscheidenden Phase nicht clever genug waren und ein paar kleine Fehler gemacht haben“, wie von Frankenberg kritisch anmerkte.

Anders die Gäste: Abgezockt warfen sie eine Zwei-Tore-Führung heraus und ließen sich auch nach Tobias Raums Anschlusstreffer (30:31) und der anschließenden offenen Manndeckung der Hersbrucker die Butter nicht mehr vom Brot nehmen.

Auch nach Moritz Kellnerder unglücklichen Niederlage im letzten Heimspiel fällt das Rückrundenfazit für den HC Hersbruck durchaus positiv aus – mit Ausnahme der deutlichen Klatsche in Winkelhaid und des „Ausrutschers“ gegen Berching (28:28) und trotz der Verletztenmisere. Stefan von Frankenberg hofft jetzt, dass sich seine Jungs jetzt den Lohn für die gelungene Rückserie holen, am besten mit einem Sieg am kommenden Samstag beim HV Herzogenaurach. Dann hätten sie auch im Schlussklassement Rang drei inne – und die beste Saison seit vielen Jahren gespielt.

HC Hersbruck: A. Vogel, Ullherr; Fabry (5), M. Kellner (6), Zinner (2), Farr, P. Kellner, F. Raum (4), Schmidt (4/1), Donhauser, T. Raum (9/3).

 

Quelle: HZ vom 05.03.2015

 

Moritz Kellner war einer der Top-Schützen des HC Hersbruck. Foto: R. Schmidt

 

POKAL: HG Eckental – HC   20:27 (10:15)

14.02.2015: Gewonnen – das ist das einzig positive Fazit nach einer mäßigen Pokalpartie beim Tabellendritten der Bezirksklasse West. Lediglich in der Anfangsviertelstunde konnte der HC ein gefälliges Kombinationsspiel aufs Parkett bringen, danach ging der Spielfluss fast völlig verloren. Gegen den Gastgeber, dessen Mannschaft zur Hälfte aus Spielern „jenseits der 40“ bestand, fanden unsere Jungs im Angriff zu wenig Mittel und luden die HG mehrfach dazu ein, die Löcher in der Abwehr zu Treffern vom Kreis zu nutzen. Zwar konnte der Gastgeber zu keiner Zeit das Ergebnis so gestalten, dass man um den Hersbrucker Sieg zittern musste, doch war die mangelhafte Chancenauswertung des HC, besonders bei Tempogegenstößen, sehr auffällig. Positive Aspekte dem Spiel abzugewinnen fällt schwer – dennoch ist die Leistung von Konsti Stein, der die komplette zweite Hälfte zwischen den HC-Pfosten stand, erwähnenswert. Ebenso erfreulich das Debüt von Philipp Hörner, der in der 54. Minute auf der Rechtsaußenposition eingewechselt wurde, in der „Ersten“.

HC: Vogel A., Stein; Lorenz (5/1), Eber (5), Kellner M. (5), Zinner (6), Hörner, Raum F., Raum T. (3/1), Fabry, Donhauser (3)

 

TSV Winkelhaid – HC   35:22 (20:11)

07.02.2015: Beim verlustpunktfreien Spitzenreiter, dem TSV Winkelhaid, gab es für die HC-Männer nichts zu holen. Erwartungsgemäß mussten beim 35:22 (20:11) dem Gastgeber beide Punkte überlassen werden, wodurch dieser die Meisterschaft so gut wie „in der Tasche“ hat.

Lediglich in der Anfangsviertelstunde konnte der HC das hohe Tempo der Winkelhaider noch halbwegs mitgehen. Bereits zu dieser Zeit war das Spiel allerdings auf beiden Seiten geprägt von zahlreichen Ballverlusten und ausgelassenen Chancen. Dass es zu diesem Zeitpunkt dennoch bereits 9:7 für die Gastgeber stand zeigt, welches Tempo in der Partie war. Der Spitzenreiter konnte auch in der Folgezeit dieses Spiel weiterführen. Auf Hersbrucker Seite musste man dem rasanten Spiel allerdings schnell Tribut zollen, standen doch nur zwei Auswechselspieler zur Verfügung. Winkelhaid stabilisierte sein Spiel und erzielte eine Vielzahl seiner Treffer durch Tempogegenstöße nach technischen Fehlern der HC-Angreifer. Auch im formierten Angriffsspiel war der Gastgeber eine Klasse besser: immer wieder stießen die TSV-Akteure in die Hersbrucker Lücken und spielten den Ball gekonnt bis auf die Außenpositionen durch, wo meist erfolgreich abgeschlossen werden konnte. So stand zur Halbzeit bereits ein deutliches 20:11 auf der Anzeigetafel.

Die erste Hälfte des zweiten Abschnittes konnte der HC bis zum 27:18 wieder ausgeglichen gestalten, ehe der Kräfteverschleiß zu einem erneuten Einbruch führte. Die seit einigen Wochen neu formierte offensive Abwehrvariante des HC hat der Gastgeber ein ums andere Mal durch Rückraumwechsel und Anspiele an den Kreis gekonnt ausgespielt. Eine Hersbrucker Auszeit brachte nicht den gewünschten Umschwung und der TSV konnte durch fünf Treffer in Serie entscheidend davonziehen. Lediglich die letzten acht Minuten konnte wieder ausgeglichen gestaltet werden, so dass am Ende ein klares 35:22 zu Buche stand.

Ein effektiveres Ausnutzen der Möglichkeiten, besonders durch Tempogegenstöße im ersten Abschnitt, sowie ein konsequenteres Angriffsspiel hätte sicherlich das Ergebnis etwas freundlicher aussehen lassen. Letztendlich ist die Überlegenheit der Winkelhaider aber neidlos anzuerkennen. Die noch benötigten Punkte zur Sicherung des dritten Tabellenplatzes müssen gegen andere Gegner geholt werden.

HC: Vogel A., Ullherr; Lorenz (5/3), Eber (3), Kellner M. (4), Zinner, Raum T. (4), Fabry (4), Donhauser (2), Kellner P.

 

HC – TSV Berching   28:28 (13:12)

31.01.2015: Im zweiten Heimspiel der Rückrunde in der Handball Bezirksliga West, empfing der HC-Hersbruck den Tabellensechsten TSV Berching.

Vor großer Zuschauerzahl startete die Heimmannschaft sehr gut in die Partie und ging zunächst durch Tore von Robert Lorenz und Axel Eber sowie Moitz Kellner mit 4.1 in Führung. Diese bauten die schwarz-weißen bis zur Mitte der Ersten Hälfte durch weitere Treffer von Philip Zinner und Peter Donhauser auf 7:3 aus. Alles deutete auf ein überlegenes Spiel der Hersbrucker hin, als der spielerische Faden beim HC riss und auch die Abwehrarbeit, die in den letzten Spielen Basis des Erfolges war, nicht mehr sicher funktionierte. Die Folge waren vier Tore in Serie, des nun stärker werdenden Gegners, der vor allem vom Kreis und bei beherzten Durchbruchsaktionen zum Erfolg und zum 7:7 Ausgleich kam. Erneut war es Alex Vogel, der seine Mitspieler durch Klasseparaden im Spiel hielt und dadurch zu mehr Engagement anspornte. Der HC kam zurück ins Spiel und ging durch   Moriz Kellner,dem mit 7 Toren besten Torschützen, dem A-Jugendlichen Chris Farr sowie Marco Schmidt wieder mit 13:11 in Führung, die die Berchinger bis zur Pause noch auf 13:12 verkürzen konnten.

In der zweiten Hälfte stellte Trainer Stefan von Frankenberg auf den Rückraumpositionen um und brachte mit der Einwechslung des schnellen Jonathan Fabry dem Angriff   mehr Schwung. Gerade als der HC im Begriff war das Spiel wieder in die Hand zu nehmen, kam es bereits in der 41.Minute während eines Angriffs zu einer unglücklichen Aktion im Kampf um den Ball, die von den Schiris mit der roten Karte für Marco Schmidt geahndet wurde. Kurz darauf gerieten die Hausherren erstmalig mit 16:17 in Rückstand, den kurz darauf Moritz Kellner mit einem sehenswerten Gegenstoßtor ausgleichen konnte. Danach gewannen die Berchinger nochmals die Oberhand und gingen sogar mit 18:21 in Führung. Es spricht für die Moral der jungen Mannschaft, dass sie nun mit fünf Toren in Folge das Spiel abermals drehte, als vor allem Jonathan Fabry mehrfach traf und der zweite A-Jugendliche Fabian Raum eine Einzelaktion erfolgreich zum 24:22 abschloss. Doch durch zwei Gegentore glich der TSV Berching wiederum aus. Ein weiteres Aufbäumen verhalf den Spielern um den starken Robert Lorenz, der insgesamt vier von fünf Siebenmetern verwandeln konnte , zu einer erneuten drei Tore Führung zum 28:25. Doch die Hersbrucker waren an diesem Abend nicht abgeklärt genug das Spiel sicher zu Ende zu bringen und   so gelang es den nie aufgebenden Gästen nochmals bis zum 28:28 Endstand auszugleichen.

Hersbruck spielte mit: A.Vogel, J.Ullherr, R.Lorenz 7/4, A.Eber 1, M.Kellner 7, P.Zinner 1, J.Fabry 6, F.Raum 1, T.Raum, M.Schmidt 2, P.Donhauser 1, C.Farr 2

 

HC Forchheim 2011 II – HC   24:29

Leicht ersatzgeschwächt mussten die HC-Männer bei der BOL-Reserve in Forchheim antreten. Neben Viktor Vogel und David Benaburger fiel noch Phillip Kellner aus und somit musste vornehmlich die „Junge Garde“ ran, um die sicher eingeplanten Punkte gegen den Vorletzten einzufahren.

Die gelang zu Beginn gleich vorzüglich. Die neu einstudierte 3/2/1 Abwehr griff und brachte die wurfstarken, aber eher trägen Gastgeber in große Schwierigkeiten. Die Folge waren Ballverluste, und schnelle Tore des HC. Nach wenigen Minuten betrug die Führung des HC 2:7. Dann jedoch schlich sich ein gewisser Schlendrian u bei Tobi Raum und Co ein, vor allem die Abwehr agierte nun zu zaghaft, und so bot sich für die Forchheimer eine Chance nach der Anderen. Der Halbzeitstand von 10:10 ist allein der hervorragenden Leistung von Keeper Alex Vogel zu verdanken, der im zweiten Teil der ersten Hälfte mindestens ein halbes Dutzend unhaltbarer Bälle der Forchheimer entschärfte. Das Gleiche Bild zeigte sich zu Beginn der zweiten Hälfte:

Im Angriff agierten die HC-Männer zu zaghaft, genauso wie in der Defensive. So stand das Spiel bis zum 17:17 auf der Kippe, und wieder war es Vogel, der immer wieder Topchancen des Heimteams zunichte machte. Mitte der zweiten Hälfte dann fasste Robert Lorenz all seinen Mut zusammen, traf 3 Angriffe hintereinander, und konnte so die erste Zwei-Tore-Führung in der zweiten Hälfte herauswerfen. In der Schlussphase glänzten dann Chris Farr als Jüngster mit einigen Rückraumtoren sowie Jonny Fabry, der von Rechtsaußen sicher traf, und führten so Ihr Team zu einem doch noch deutlichen aber lange umkämpften 29:24 – Sieg.

Vogel, Lorenz (6/1), Eber (2), Kellner (1), Fabry (5), Raum (6/1), Schmidt (2/1), Donhauser (1), Farr (4).

 

HC – SV Buckenhofen II   29:21 (13:10)

17.01.2015: Im ersten Heimspiel der Rückrunde in der Handball Bezirksliga West, empfing der HC-Herbruck den Tabellenvierten SV-Buckenhofen II.

Die Hersbrucker , die bis auf den verletzten Victor Vogel komplett antraten , begannen sehr konzentriert und gingen vor gut gefüllter Halle, durch Treffer von Robert Lorenz und Tobias Raum schnell mit 2:0 in Führung. Anschließend wurden im Angriffsspiel einige Möglichkeiten, sowohl vom Kreis als auch vom 7 m Punkt , nicht genutzt, was dem Gegner ermöglichte den Rückstand bis zur 16.Minute nicht nur aufzuholen, sondern ihrerseits mit 5:6 in Führung zu gehen. Zu diesem Zeitpunkt nahm der Hersbrucker Trainer Stefan v. Frankenberg ein Team Time out, um seine Mannschaft neu einzustellen. Dies zeigte sofortige Wirkung – die Abwehr, die nun noch konsequenter eine offensive 3:2:1 Deckung spielte, setzte den Gegner ständig unter Druck und zwang ihn immer wieder in Zeitspielsituationen und zu Ballverlusten. Alex Vogel im Tor entschärfte außerdem mit einigen sehenswerten Paraden die wenigen klaren Torchancen des Gegners und leitete das schnelle Umschaltspiel des HC ein. Der konnte   durch Tore von Marco Schmidt und Jonathan Fabry das Blatt wieder wenden und eine 9:8 Führung erarbeiten. Bei noch besserer Chancenverwertung wäre sogar mehr als die 3 Tore Führung zum Halbzeitstand von 13:10 drin gewesen.

Auch in der zweiten Hälfte setzte der HC Hersbruck seine offensive und gut abgestimmte Deckungsarbeit nahtlos fort und ließ dem SV Buckenhofen auch im weiteren Spielverlauf kaum eine Möglichkeit zum Aufbau von druckvollen Angriffen. Die Kellnerzwillinge , die eine sehr gute Leistung in der zweiten Hälfte mit insgesamt 9 Toren krönten sowie Axel Eber mit einem fulminanten Rückraumtreffer und Peter Donhauser vom Kreis , waren im Angriff erfolgreich.

Bis zur 50.Minute bauten die Hausherren die Führung zur Freude der zahlreichen Zuschauer und Fans auf 24:17 aus. Kurz darauf bekam Jakob Ulherr im Tor noch Einsatzzeit und nutzte die Chance sich mit guten Reaktionen ebenfalls auszuzeichnen bevor der zweikampfstarke Tobias Raum mit seinem insgesamt 4. Treffer den 29:21 Endstand herstellte. Philip Zinner und Peter Donhauser verletzten sich bedauerlicherweise noch kurz vor Spielende. Beide Schiedsrichter hatten aber mit der Leitung eines insgesamt sehr fairen Spieles keinerlei Probleme.

Alles in allem ein vor allem in der zweiten Hälfte von den Hersbruckern überlegen geführtes Spiel , in dem die größeren Kraftreserven, die solide Deckungsarbeit und die sehr geschlossene Mannschaftsleistung   ausschlaggebend für den verdienten Sieg waren.

Der HC spielte mit: A.Vogel, J.Ulherr, T.Raum (4), J.Fabry (2), M.Schmidt (6/2), M.Kellner (5), P.Kellner (4/1), A.Eber (3), P.Donhauser (2), P.Zinner (1), R.Lorenz (2)

 

HC Erlangen IV – HC   22:32

09.01.2015: Souverän haben unsere Männer die Aufgabe zum Rückrundenstart gelöst: beim Tabellenletzten, der HC Erlangen IV, konnten die Männer von Coach Stefan v. Frankenberg mit zehn Toren gewinnen und festigen damit Tabellenplatz drei. Der TSV Winkelhaid zieht nach dem Sieg in Forchheim weiterhin einsam seine Kreise – lediglich der TV Erl./Bruck bleibt dem Spitzenreiter auf den Fersen.

 

HC – HSG Erlangen/Niederlindach II   29:20 (16:11)

06.12.2014: Mit einer überzeugenden Vorstellung verabschiedeten sich die HC-Handballer in die Winterpause. Im letzten Heimspiel der Hinrunde konnte der Gegner der HSG Erlangen/Niederlindach II mit 29:20 (16:11) klar in Schach gehalten werden.

Von der ersten Minute an setzten die Männer von Coach Stefan von Frankenberg die zuletzt kritisierte Geschlossenheit im Abwehrverbund erfolgreich um. Der Gast aus der Hugenottenstadt tat sich über die gesamte Partie schwer, Löcher in der Hersbrucker Abwehr zu finden. So kamen die Gäste anfänglich vorwiegend über die Außenpositionen zu Torerfolgen. Effektiver agierte der HC-Sturm, besonders durch stete und konsequente Durchbrüche über die beiden Halbpositionen. So war es abermals der momentan in beeindruckender Form agierende Marco Schmidt und sein Rückraumpartner Tobi Raum, die den HC von der ersten Minute an auf die Siegesstraße brachten. Auch das Umschalten von Abwehr auf Angriff klappte hervorragend und Moritz Kellner konnte einige Gegenstöße verwandeln. Die Gäste konnten nur noch bis zum 8:7 mithalten, bedingt durch die auf Hersbrucker Seite mangelhafte Quote bei Strafwürfen. Die Endphase der ersten Spielhälfte gehörte eindeutig den Gastgebern, die das Ergebnis nach 30 Minuten auf 16:11 hochschraubten. Der oftmals erlebte Einbruch zu Beginn des zweiten Abschnitts blieb diesmal zur Freude der zahlreichen Zuschauer gänzlich aus und der HC zog auf 20:14 davon. Beeindruckend in Spielabschnitt zwei waren besonders die Hersbrucker Nachwuchsspieler: so setzte sich Jonathan Fabry auf der Rechtsaußenposition mehrfach durch und trug vier Treffer zum Erfolg bei. Auch Chris Farr und Fabian Raum, beide noch A-Jugendspieler, kamen zum Einsatz und brachten im Rückraum immer wieder neue Impulse. Beide konnten sich auch in die Torschützenliste eintragen. Ab der 50. Minute ersetzte Jakob Ullherr beim Spielstand von 25:17 den Stammkeeper Alex Vogel und fügte sich gleich mit einem gehaltenen Strafwurf in das erfolgreiche Hersbrucker Spiel ein. Auch in der Folge konnte er noch einige Würfe parieren. Das Spiel war längst entschieden, die letzten Minuten waren es dann die Gäste, die das Ergebnis durch drei Treffer in Folge noch etwas freundlicher gestalten konnten. Durch diesen 29:20-Erfolg steht somit zur Saisonhalbzeit mit 10:6 Punkten Tabellenplatz drei zu Buche und die Erkenntnis, dass der HC mit Ausnahme des souveränen Tabellenführers Winkelhaid mit jedem Gegner mithalten kann. Die Rückrunde startet am 09.01.2015 mit einem Auswärtsspiel beim Tabellenletzten HC Erlangen IV.
 
A. Vogel, J. Ullherr; Lorenz, Eber (2), Kellner M. (5), Benaburger, Zinner (2), Fabry (4), Farr (2), Raum T. (2/1), Schmidt (7), Vogel V. (1/1), Raum F. (1/1)

 

HC – HV Herzogenaurach   26:25 (11:14)

29.11.2014: In einem Samstagabend-Krimi haben die Männer des HC Hersbruck nach den beiden Niederlagen gegen die Tabellenführer aus Winkelhaid und Erlangen-Bruck am Wochenende zwei wichtige Punkte geholt. Der Gast aus Herzogenaurach startete wesentlich effektiver in die Partie und ging schnell mit 4:1 in Führung. Leider setzte sich das zu harmlose Angriffsspiel der Gastgeber über weite Phasen der ersten Hälfte fort. Eine zeitweise Umstellung der Abwehr auf Manndeckung brachte einige Ballgewinne, die der HC dazu nutzte, in der Partie zu bleiben (9:9). Gegen Ende des ersten Abschnitts stellten die Gäste, bedingt auch durch einige unglückliche Pfosten- und Lattentreffer des HC, den Drei-Tore-Vorsprung der Anfangsphase wieder her. Der Start in die zweiten Hälfte gelang den HC-Akteuren mit drei schnellen Treffern zum erneuten Ausgleich. Mit fortwährendem Spielverlauf erwiesen sich die Gäste jedoch als das cleverere Team. Eine unnötige Zwei-Minutenstrafe für Torhüter Alex Vogel acht Minuten vor Ende konnten die Tabellennachbarn dazu nutzen, einen vermeintlich vorentscheidenden Vier-Tore-Vorsprung herauszuwerfen. Nachdem Vogel nach seiner Rückkehr ins Tor zwei klare Chancen der Gäste vereiteln konnte und Marco Schmidt im Gegenzug traf, verwandelte sich die Halle in ein Tollhaus. Die Zuschauer trieben den HC mit lautstarker Anfeuerung zu weiteren Treffern, so dass eine Minute vor Ende die Anzeigetafel 25:25 vermeldete. Es hielt keinen Zuschauer mehr auf den Sitzen, als Johnny Fabry kurz darauf von Rechtsaußen zum 26:25 traf. Noch einen Angriff musste der HC überstehen. Noch einmal kamen die Gäste von Linksaußen frei zum Abschluss, in den Wurf ertönte allerdings die erlösende Schlusssirene. Trotz der erfreulichen zwei Punkte betrachtet Trainer Stefan von Frankenberg den Spielverlauf sachlich: “Ein Kompliment an die Mannschaft, dass sie bis zum Schluss an sich geglaubt hat. Dennoch müssen wir noch konstanter werden und vor allem in der Abwehr als Verband stehen. Auch das Umschaltverhalten von Abwehr auf Angriff ist noch lange nicht automatisiert.” An diesen Punkten wird die Mannschaft arbeiten und dem Publikum hoffentlich bereits im nächsten Heimspiel am kommenden Samstag um 19:30 Uhr die nächsten Fortschritte präsentieren können.

HC Hersbruck: Vogel A., Stein; Lorenz (4/1), Eber (1), Kellner M. (2), Benaburger (2), Zinner, Fabry (1), Farr, Raum F. (3), Schmidt M. (8), Vogel V. (5)

 

TV Erlangen-Bruck II – HC   35:24

21.11.2014: Auch gegen den Tabellenzweiten aus der Hugenottenstadt waren unsere Männer ohne Chance. Obwohl das Ergebnis doch sehr deutlich aussieht, wäre diesmal doch wesentlich mehr drin gewesen. Aber Stefan’s Mannen machten den Gastgebern das Torewerfen doch meist zu einfach und ließen im Angriff spielerische Ideen vermissen. Im Heimspiel nächsten Samstag gegen den Tabellennachbarn aus Herzogenaurach geht es nun darum, am Führungstrio dranzubleiben und ein kleines Loch zum Mittelfeld aufzumachen.

 

HC – TSV Winkelhaid   28:38 (11:19)

15.11.2014: Chancenlos waren unsere Männer gegen eine von der ersten Minute an konzentriert und zielstrebig agierende Mannschaft aus Winkelhaid. Das mit fünf ehemaligen Bayernligaspielern gespickte Gästeteam hatte zu jeder Zeit das Heft sicher in der Hand. Nur zwischen der 15. und 25. Minute konnten die HC-ler die zahlreichen Fans in leichte Hoffnung versetzen, als der Rückstand zwischenzeitlich auf drei Tore reduziert werden konnte. Bis zur Pause konnte der TSV aber wieder ein vorentscheidendes 8-Tore-Polster aufbauen. Zwei rote Karten für den HC (Philipp Kellner bereits im ersten Abschnitt und Phillip Zinner nach 40 Minuten) sowie der krankheitsbedingte Ausfall von Tobi Raum machten es den „Übriggebliebenen“ umso schwerer, sich einigeraßen im Spiel zu halten. Zwar hatten die Gäste durch ihr schnelles Spiel auch auf gelungene Hersbrucker Aktionen immer eine passende Antwort parat, dennoch bleibt festzuhalten, dass sich Victor Vogel und seine Nebenmänner halbwegs achtbar aus der Affäre gezogen haben. Im zweiten Abschnitt fielen besonders Aktionen über den Kreis positiv auf. Da der HC im 1:1-Spiel aber sowohl im Angriff als auch in der Abwehr dem routinierten Gegner deutlich unterlegen war, stand am Ende ein hochverdienter Erfolg für den Tabellenführer.

Nicht wesentlich einfacher wird sicherlich die nächste Aufgabe am kommenden Freitagabend beim Tabellenzweiten, dem TV Erlangen-Bruck II, einer Mannschaft gespickt mit zahlreichen ehemaligen HC Erlangen-Akteuren.

Vogel A., Ullherr; Lorenz (4), Eber (2), Kellner M. (4), Kellner P. (1), Benaburger (7), Zinner (1), Fabry (1), Farr, Raum F. (1/1), Schmidt (4), Vogel V. (3)

 

TSV Berching – HC   27:31

02.11.2014: Auswärtserfolg für unsere Männer am Sonntagnachmittag. Bei den bislang punktlosen Gastgebern ließen die Jungs nichts anbrennen und nisten sich mit nunmehr 6:2 Punkten im oberen Tabellendrittel ein.

 

HC – HC Forchheim II  25:23 (11:14)

11.10.2014: Dank einer deutlichen Leistungssteigerung nach der Pause haben die Handballer des HC Hersbruck ihr zweites Heimspiel gegen den HC Forchheim II hochverdient mit 25:23 gewonnen – trotz eines zwischenzeitlichen Sechs-Tore-Rückstands.

Die Handschrift des neuen Trainers Stefan von Frankenberg ist schon deutlich auszumachen, auch wenn sein Team gegen den Tabellenletzten spielerisch noch einige Wünsche offen ließ. „Im Training sind wir schon viel weiter“, sagt der 42-jährige Cadolzburger, „allerdings können wir es im Spiel derzeit noch nicht umsetzen.“ Wie schon bei der unnötigen Niederlage in der Woche zuvor beim SV Buckenhofen II begann der HC nervös – trotz des schnellen Führungstreffers von Robert Lorenz nach gerade einmal 45 Sekunden.

Zwar hatten auch die Gäste so ihre Anlaufschwierigkeiten – der Ausgleich gelang erst nach fünf Minuten – , in der Folge aber setzten sie sich schnell auf 2:6 ab. Dabei profitierten sie von technischen Fehlern der Hausherren ebenso wie von deren Pech bei dem ein oder anderen Aluminiumtreffer. „Spielt Handball, Leute“, forderte von Frankenberg seine Jungs immer wieder lautstark auf. Doch auch wenn seinem Team nun die ein oder andere Aktion gelang – wie ein Treffer des wunderbar freigespielten Rechtsaußen Philipp Zinner -, die Forchheimer blieben am Drücker und hatten sich nach 23 Minuten einen Sechs-Tore-Vorsprung herausgeworfen (6:12 bzw. 7:13). Dann aber legten die Hersbrucker ihre Nervosität endgültig ab und kämpften sich in die Partie zurück: Das starke Rückraumtrio Victor Vogel, Marco Schmidt und Lorenz (zusammen 17 Tore) brachte den HC bis zur Pause mit 11:14 wieder in Schlagdistanz.

Direkt nach dem Seitenwechsel dann die wohl vorentscheidende Phase der Partie. Während die Gastgeber trotz einer zeitweise doppelten Unterzahl ihr eigenes Tor „vernagelten“ (und der gewohnt sichere Torhüter Alex Vogel sogar einen Siebenmeter parierte), schlugen sie selbst gnadenlos zu, als bei den Gästen wenig später ebenfalls zwei Spieler weniger auf dem Parkett standen. Innerhalb von nicht einmal vier Minuten drehten Schmidt und Lorenz das Spiel von 14:15 auf 17:15.

Zwar gelang den Forchheimern Mitte des Durchgangs immer wieder der Ausgleich, doch der HC gab die Begegnung nun nicht mehr aus der Hand und brachte die beiden Punkte in der Schlussphase gegen nun müde werdende Gäste sehr zur Freude der vielen begeistert mitgehenden Zuschauer sicher nach Hause. „Die Jungs haben heute gezeigt, dass sie das Spiel unbedingt gewinnen wollten“, lobte von Frankenberg seine Schützlinge nach dem Schlusspfiff für ihre Energieleistung.

Trotz des verdienten Sieges, daraus machte der nach eigenen Angaben „ungeduldige“ Trainer allerdings kein Hehl, war er mit der Vorstellung seiner Mannschaft nicht ganz zufrieden. „Wir leben zu sehr von unserer Athletik, spielerisch ist noch vieles Stückwerk. Wir sind nicht geduldig genug, begonnene Aktionen auch konsequent zu Ende zu spielen.“

Gute Noten verdienten sich gleichwohl die immer wieder erfolgreiche schnelle Mitte, die Torausbeute und die in den wichtigen Phasen energisch zupackende Abwehr. Und bis zum nächsten Härtetest beim TSV Berching am 2. November haben Stefan von Frankenberg und seine Jungs nun fast drei Wochen Zeit für das weitere spielerische Feintuning.

HC Hersbruck: A. Vogel, Stein; Lorenz (7/1), M. Kellner (2), P. Kellner (2), Benaburger, Eber, Zinner (3), Raum (1), Schmidt (6), V. Vogel (4)

robert

– Bericht übernommen aus der HZ vom 16.10.2014

 

SV Buckenhofen II – HC  21:20 (11:9)

05.10.2014: Zum zweiten Saisonspiel mussten die HC-Männer beim SV Buckenhofen II antreten. Der HC fand erst langsam in die Partie, so dass nach einer Viertelstunde ein 3:6-Rückstand zu Buche stand. Im Anschluss an eine Hersbrucker Auszeit entwickelte sich eine sehr temporeiche und kampfbetonte Partie. Der HC konnte im weiteren Spielverlauf den Rückstand zwischenzeitlich auf einen Treffer reduzieren. Gegen Ende des ersten Spielabschnittes wurde die Begegnung zunehmend emotionaler geführt, spielerische Elemente blieben dabei oftmals auf der Strecke. Der alleine leitende Referee hatte häufig Mühe, das Spiel in einem sportlich fairen Rahmen zu leiten. In Folge der zunehmend ruppigen Spielweise sah Phillip Zinner kurz vor der Halbzeitpause nach einem Foul die rote Karte. Die Seiten wurden beim Spielstand von 9:11 zugunsten der Gastgeber gewechselt. Der zweite Abschnitt begann beiderseits diszipliniert und es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Treffern der Buckenhofener konnte der HC oftmals durch schnelles Anspiel kontern, so dass der Rückstand nie größer als drei Tore geriet. Als drei Minuten vor dem Ende beim Spielstand von 18:20 die Chance zum Anschlusstreffer durch einen Konter vergeben wurde und im Gegenzug Buckenhofen abermals den Drei-Tore-Vorsprung herstellen konnte, schien die Partie entschieden. Doch die niemals aufsteckenden HC-Männer erkämpften sich durch offensives Abwehrverhalten noch zweimal den Ball und konnten bis zum Anschlusstreffer auf 20:21 verkürzen. Die Angst vor einem drohenden Punktverlust lies wohl die Sicherungen eines Buckenhofener Abwehrspielers durchbrennen, als er David Benaburger abseits des Spielgeschehens mit den Fäusten in den Rücken schlug. Als Reaktion darauf ging Phillip Kellner den betreffenden Spieler an. Der Schiedsrichter ahndete beide Vergehen mit jeweils einer roten Karte. Hersbruck gelang es in den verbleibenden Sekunden leider nicht mehr, den aufgrund der kämpferischen Leistung verdienten Ausgleichstreffer zu erzielen.

 

HC – HC Erlangen IV   27:14 (13:7)

27.09.2014: Einen eindrucksvollen Saisonauftakt liesen die HC Herren die zahlreichen Zuschauer am vergangenen Samstag im Hersbrucker Sportzentrum erleben, als sie den HC Erlangen iV als Gastmannschaft begrüßten.

Die ersten 10 Minuten der Partie waren von großer Nervosität auf beiden Seiten geprägt, sowohl Erlanger als auch HC-Spieler kamen durch Abwehrunachtsamkeiten frei zum Wurf, einzig Torwart Alex Vogel vereitelte in dieser Phase 4 hundertprozentige Chancen der Gäste. Auf der anderen Seite vergaben die Hersbrucker Stürmer ein ums andere Mal frei am Kreis, so dass es trotz deutlicher HC-Dominanz nach 13 Spielminuten lediglich 4:3 für die Gastgeber stand. Nach einer Auszeit des neuen HC-Trainers Stefan von Frankenberg kam deutlich mehr Zug ins Hersbrucker Spiel. Zunächst waren es nun Phillip und Moritz Kellner, die den HC auf 8:4 davonziehen liesen. Die offensive, aggressive Abwehrarbeit der Jungs um Viktor Vogel klappte nun perfekt, und Erlanger Angriffe wurden bereits in der Aufbauphase unterbrochen. Dadurch kam der HC zu einigen schönen Gegenstoßtoren und zum komfortablen Halbzeitstand von 13:7.

Nach dem Pausentee gelang es den Gastgebern, den Druck auf die Unistädter noch mal zu erhöhen, und leisteten sich vor allem keine Schwächephase. Vor allem durch die weiterhin starke Abwehrarbeit und die nun sich nun stark in Szene setzenden Rückraumspieler Tobi Raum und Robert Lorenz war das Spiel bereits nach 45 Minuten mit einem Stand von 23:10 entschieden. Doch auch in der Schlussphase leisteten sich die Hausherren keine Schwäche, Trainer Frankenberg wechselte eifrig durch und konnte etliche Angriffsformationen testen bis zum leistungsgerechten Endstand von 27:14.

A. Vogel, R. Lorenz(8), A. Eber (1), M. Kellner (3), P. Kellner (4), D. Benaburger(1), P. Zinner (2), C. Farr, T. Raum (3), J. Ulherr, M. Schmidt (2), V. Vogel (3)

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Männer:   HC – HSG Erl./Niederlindach II  22:18

22.03.2014: Beim Saisonfinale gegen die HSG Erlangen-Niederlindach II mussten die Herren des HC Hersbruck auf ihren verhinderten Coach Jürgen Schmidt verzichten, kurzfristig nahm daher in der Partie gegen den Tabellenvorletzten Jochen Gast als „Ersatztrainer“ auf der Auswechselbank Platz.

Nach ausgeglichenem Beginn (3:3) zeigten die Hersbrucker Handballer phasenweise gute Kombinationsvarianten, waren mit Gegenstößen erfolgreich und zogen auf 10:3 davon. Auch die Abwehr, dirigiert von Mannschaftsführer und Torwart Alex Vogel, spielte effektiv und störte die Gegner schon im Ansatz. Trotz eines „Zwischentiefs“ mit technischen Fehlern und unglücklichen Fehlwürfen, bei dem die Gäste Mitte der zweiten Halbzeit von 18:11 auf 20:17 herankamen, war der 22:18-Sieg nie in Gefahr. Mit 17:19 Punkten und Rang sechs im Schlussklassement der Bezirksliga West schließt das „HC-Chamäleon-Team“ die Saison 2013/2014 positiv ab.

HC Hersbruck: Vogel, Ulherr, Lorenz (2), Farr (1), P. Kellner, Balasus, Zinner (2), Fabry (8/1), Weinecke (4), Schmidt (2), T. Raum (1), Benaburger, Eber (2), M. Raum

Männer:   HC Sulzbach-Rosenberg II – HC  26:17

15.03.2014 (kp): „Wir sind eine Chamäleonmannschaft“, kommentierte Jürgen „Jo“ Schmidt, Trainer der Handballer des HC Hersbruck, die klare 17:26-Niederlage gegen Tabellennachbarn HC Sulzbach-Rosenberg II. Ausgerechnet im vorentscheidenden Spiel um Platz fünf der Bezirksliga West und ein positives Punktekonto zum Saisonschluss hatten sich seine Jungs wieder einmal von ihrer eher farblosen Seite gezeigt. „Uns fehlt einfach die Konstanz“, sagte der von den vorangegangenen 60 Minuten reichlich angefressene Coach Schmidt, „wir schlagen zu neunt Spitzenreiter Buckenhofen, und verlieren dann in Bestbesetzung gegen Mittelfeldmannschaften wie Sulzbach.“ Obwohl er den Gastgebern durchaus „hohen Respekt“ zollte, vor allem weil sie über die gesamte Spielzeit eine hohes Tempo aufs Parkett gelegt hatten.
Mit einem einfachen taktischen Manöver – Sulzbach spielte über weite Strecken der Partie mit einem leicht vorgezogenen Verteidiger – brachten die Gastgeber den HC von Beginn an aus dem Konzept. Hersbruck, das nur auf den an der Schulter verletzten Dominik Gross verzichten musste, ließ im Angriff den Ball zwar sehr flüssig durch den Rückraum laufen, der entscheidende Block für einen Wurf oder der öffnende Pass an den Kreis wollte gegen die aufmerksame und flinkbeinige Abwehr der Sulzbacher aber nicht gelingen.
So hatten sich die Hausherren nach nicht ganz acht Minuten bereits auf 5:0 abgesetzt, ehe Regisseur Robert Lorenz mit zwei Siebenmetern den Abstand etwas verkürzte. Auf ihr erstes Feldtor durch einen plat- zierten Wurf von Axel Eber zum zwischenzeitlichen 3:6 mussten die Hersbrucker gar bis zur zwölften Minute warten. Wenig später dann der nächste Tiefschlag für die Gäste, als das nicht immer sattelfeste Schiedsrichtergespann bei einem Tempogegenstoß einen Rempler von Philipp Zinner als grobes Foul wertete und den HC-Außen mit einer roten Karte vorzeitig zum Duschen schickte.
Es spricht für die Hersbrucker, dass sie durch je zwei Treffer von Marco Schmidt (beide in Unterzahl) und Kreisläufer David Benaburger nach tollen Anspielen aus dem Rückraum weiter im Geschäft blieben und den Rückstand bis zur Halbzeit (11:16) nicht noch größer werden ließen.
Nach dem Wechsel hatten die Gäste dann ihre beste Phase des Spiels. Die von Matthias Abrell lautstark lobte Schmidt die engagierte Aufholjagd seiner Truppe. Und Hersbruck hielt weiter munter dagegen. Torwart Alex Vogel bekam kurz darauf aus kurzer Distanz den Ball voll ins Gesicht, spielte aber nach wenigen Minuten weiter, als wäre nichts geschehen. Reihenweise entschärfte er jetzt selbst klarste Wurfmöglichkeiten der Hausherren, darunter auch einen Siebenmeter. Doch auf der anderen Seite des Feldes legte das Hersbrucker „Cha- mäleon“ nun peu a peu wieder sein bunt schillerndes Gewand ab – und ließ seinerseits einige hundertprozentige Chancen liegen. „Da haben wir zu schnell resigniert, statt es weiter entschlossen zu probieren“, kritisierte Schmidt. So blieb Axel Ebers 17:21 der letzte Hersbrucker Treffer und Sulzbach kam gegen immer mehr aufsteckende Gäste noch zu einem viel zu deutlichen Erfolg.
Bleibt zu hoffen, dass sich Robert Lorenz und Co. am Samstag beim Saisonfinale gegen die HSG Erlangen-Niederlindach (19.30 Uhr, Dreifach-Turnhalle) noch einmal von ihrer besten Seite präsentieren und ihren Coach „Jo“ Schmidt den Abschied von der Trainerbank mit einem überzeugenden Spiel und einem doppelten Punktgewinn versüßen.

HC Hersbruck: Vogel, Lorenz (4/2), M. Kellner, P. Kellner, Balasus, Zinner, Fabry (4), Weinecke, Schmidt (2), Raum (1), Benaburger (2), Abrell, Eber (4)

Männer:   HC – TV Erlangen-Bruck II  22:15 (8:8)

22.02.2014: Im vorletzten Heimspiel  der Saison empfing die Männermannschaft des Handballclubs Hersbruck den TV Erlangen Bruck II. Noch im Hinspiel unterlagen die Hersbrucker mit 22 : 25 und stellten sich daher auf eine schwierige Aufgabe ein. Anfangs agierte die Abwehr, die diesmal ohne Matthias Abrell antreten musste, viel zu zögerlich und kassierte folglich einige „leichte“ Gegentore. Im Angriff lief der Ball zwar schnell und sicher durch die Reihen, doch es wurde zu früh der Abschluss gesucht und einige gute Torchancen vergeben. So entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, indem es keinem der beiden Teams gelang sich einen Vorsprung zu erarbeiten. Zur Pause hieß es dann auch 8 : 8 unentschieden. In der Kabine forderten Trainer und Mannschaftsführer  gleichermaßen mehr Einsatz und  Leidenschaft von der Mannschaft, um das Spiel noch zu gewinnen. Nach einigen Minuten Anlaufzeit und einem Spielstand von 10 : 10 legte die junge Truppe dann den Schalter um und erzwang durch sehr gute Abwehrarbeit immer öfter Ballverluste der Gäste, die in schnellen Gegenstößen dann zu einer 14 :10 Führung genutzt werden konnten. Vielleicht schönster Treffer des Spiels war eine Co-Produktion der beiden schnellen Außenspieler Moritz und Philip Kellner die  P.Kellner nach gekonntem Zuspiel quer durch den Strafraum ebenso gekonnt verwandelte. Auch Rückraumschütze Marco Schmidt kam immer besser in Fahrt und erzielte trotz Manndeckung, drei Treffer in Folge. Torhüter Alex Vogel zeigte in der zweiten Hälfte eine sehr starke Leistung und vereitelte unter anderem einen Siebenmeter und einige klare Torchancen der Brucker. Dies führte zu einer mittlerweile deutlichen 17 : 13 Führung, die noch auf 20 : 13 ausgebaut werden konnte. In der Schlussphase ließen sich die HC ler den letztlich aufgrund der guten zweiten Halbzeit verdienten 22 : 15 Sieg nicht mehr nehmen.

Durch diesen Sieg zieht der HC in der Tabelle auf Platz 6 wieder an Winkelhaid vorbei und kann nun in der nächsten Begegnung gegen den HC Sulzbach Rosenberg sogar noch einen Platz gutmachen.

Der HC spielte mit: A.Vogel, J.Ulherr, R.Lorenz (2), M.Kellner , P.Kellner (5), P.Weinecke (2), M.Schmidt (7/2), T.Raum (4/1) C.Farr, J.Fabry, A.Eber, D.Benaburger (2), 

 

Männer: SV Buckenhofen – HC   29:23 (14:10)

16.02.2014: Am vergangenen Wochenende traten die Herren des HC Hersbruck beim SV Buckenhofen an. Mit hohem Tempo und  großer Ballsicherheit setzten die Buckenhofener die Hersbrucker von Anfang an unter enormen Druck. In der Abwehr ging die Heimmannschaft mit einer Härte zur Sache, die in einigen Situationen  das erlaubte Maß überschritt. Dies bekam Tobias Raum zu spüren, als er nach einem Ellbogencheck auf die Nase nach zehn Minuten aus dem Spiel genommen werden musste. Trotzdem hielt der HC dagegen und es entwickelte sich nach der schnellen 4 : 1  Führung ein intensiv geführtes   Spiel, was auch die Spielstände von  5 : 4 und 11 : 9 bis zum 14 : 10 zur Pause, verdeutlichen.

In der zweiten Hälfte konnte sich der HC Hersbruck noch einmal steigern und kämpfte sich auf 18 : 20 nochmals heran. Als beim Stand von 26 : 22 auf Seiten des HC  zwei Strafwürfe vergeben wurden, setzte sich der souveräne Spitzenreiter der Tabelle endgültig auf sechs Tore Vorsprung ab und gewann verdient mit 29 : 23. Zu erwähnen ist noch, dass Torwart Jakob Ulherr zum Schluss der zweiten Hälfte seinen ersten Einsatz erhielt. Zum wiederholten Mal aber, bewies  das junge  Hersbrucker Team eine erfreulich gute Moral und kann hoffentlich am nächsten Samstag im vorletzten Heimspiel der Saison, gegen Erlangen-Bruck davon profitieren.

Der HC spielte mit: A.Vogel, J.Ulherr, R.Lorenz (3/1), M.Kellner (1), P.Kellner (2), P.Weinecke (2), M.Schmidt (5), T.Raum, D.Benaburger (2), J.Fabry (2), P.Zinner (2/1), Chris Farr (3/1), M.Abrell

 

Männer: HC – TSV Winkelhaid II   29:22 (12:9)

09.02.2014: Im zweiten Heimspiel der Rückrunde empfing die Männermannschaft des Handballclubs Hersbruck den TSV Winkelhaid II.Die Hersbrucker starteten konzentriert in die Partie und von Anfang an machte es sich für das HC Team positiv bemerkbar, dass Matthias Abrell in der Abwehrmitte das Kommando mit seiner Erfahrung und Entschlossenheit übernahm. Er wechselte bei jedem Angriff mit dem A-Jugendlichen Chris Farr, der wieder, wie bereits im letzten Spiel, auf der Mitte-Position eingesetzt wurde. Es entwickelte sich ein temporeiches Spiel, bei dem nur der starke Gästetorwart verhinderte , dass der Vorsprung der heimischen Mannschaft auf mehr als zwei Tore anwuchs. Drei Minuten vor Halbzeit, beim Spielstand von 9 : 7 nahm Trainer Joe Schmidt eine Auszeit und wechselte beide Kreisspieler ein , um die Winkelhaider Abwehr mehr unter Druck zu setzen. Die Halbzeit endete dann mit einem 12 : 9 für Hersbruck und einem unschönen Gerangel, nach einer Tätlichkeit eines Winkelhaider Spielers – nach dem Pausenpfiff.

Zu Beginn der zweiten Hälfte waren die Hersbrucker hellwach und konnten nach einigen Balleroberungen erfolgreiche Gegenstöße laufen und so hieß es unter dem Jubel der zahlreichen und begeisternd mitgehenden Zuschauern, nach knapp vierzig Minuten Spielzeit 17 : 11 für die Hausherren.  Durch Hinausstellungen und Verletzungen bedingt, musste nun auf Hersbrucker Seite ständig umgestellt werden. Es folgte eine Drangperiode der Gäste, die den Rückstand auf vier Tore zum 24 : 20 verkürzen konnten. In der spannenden Schlussphase konnten die HC ler noch zulegen und P.Zinner  krönte seine sehr starke Leistung  mit einem sehenswerten Treffer von der ungewohnten rechten Rückraumposition zum 26 : 21. Als P.Weinecke in der 56.Minute nach schönem Zuspiel an den Kreis noch auf 27 :21 erhöhte, war das Spiel entschieden. Daran konnte auch die Tätlichkeit des Winkelhaiders in der 58.Minute nichts mehr ändern, die mit glatt rot von den souverän leitenden Schiris geahndet wurde. C.Farr, der mit sechs Treffern nicht nur bester Werfer sondern auch unermüdlicher Antreiber und Ballverteiler auf der Mitte  war, leistete wie der immer besser werdende Tobias Raum,  einen großen Beitrag  zum letztlich deutlichen 29: 22 Heimsieg des HC. In der Tabelle rutscht die Mannschaft durch diesen Sieg auf Platz 5 vor und am nächsten Samstag  erwartet sie mit der Partie beim Tabellenführer  SV Buckenhofen gleich die nächste Herausforderung.

 Der HC spielte mit: A.Vogel, Alex Smolka, , M.Kellner (2), P.Kellner (3), P.Weinecke (2), M.Schmidt (5/1), T.Raum (3/1), D.Benaburger (3), Jonathan Fabry (1), P.Zinner (4) C.Farr (6),M.Abrell

 

Männer: HC Forchheim 2011 II – HC   X:0

01.02.2014: Nur noch 4 gesunde Feldspieler – das reichte nicht, um beim Tabellenführer HC Forchheim II antreten zu können. Ohne Spiel musste der HC die Punkte nach Forchheim schicken.

 

Männer: HV Herzogenaurach – HC   28:27

25.01.2014: Die Handballer des HC Hersbruck fuhren am vergangenen Samstag  zum zweiten Auswärtsspiel der Rückrunde zum HV Herzogenaurach. Aufgrund des weiter geschrumpften Spielerkaders erklärten sich die beiden Routiniers Matthias Abrell und Axel Dannhäuser bereit das Team zu unterstützen.

Die Herzogenauracher hatten den deutlich besseren Start und gingen schnell in Führung. Die Hersbrucker erspielten sich in der Anfangsphase zwar etliche klare Torchancen, scheiterten aber immer wieder am glänzend haltenden Torhüter der Heimmannschaft und gerieten so über 5:3 bis 10:4  in einen klaren Rückstand. Bei der Heimmannschaft liefen die Angriffe fast ausschließlich über den Rückraumspieler und Spielmacher auf der halblinken Position, der trotz heftigster Bemühungen der HC Abwehr immer wieder erfolgreich den Abschluss suchte oder , nachdem er 2 Abwehrspieler auf sich gezogen hatte, sehr präzise den zwangsläufig freien Mitspieler am Kreis oder auf der Außenposition freispielte. Ab Mitte der 1. Hälfte versuchten die Hersbrucker diesen Spieler mit Manndeckung aus dem Spiel zu nehmen. Diese Maßnahme und der die Abwehr führende und vorbildlich kämpfende Matthias Abrell ließen die  Moral nicht sinken, sondern bewirkten auch im Angriff eine Leistungssteigerung. Das Spiel wurde nun ausgeglichener und der Rückstand konnte von 13 : 4 mit 18:10 zur Pause noch etwas reduziert werden. Auch nach der Pause funktionierte der ständige Wechsel von M.Abrell in der Abwehrmitte und dem erst 17-jährige Chris Farr in der Angriffsmitte sehr gut.Chris Farr löste seine Aufgabe nicht nur mannschaftsdienlich ausgezeichnet, sondern nach schönen Einzelaktionen sogar 2 Tore erzielte. Torhüter Alex Vogel hatte jetzt seine stärkste Phase und unterstützte die „Aufholjagd“ des HC mit einigen Klasseparaden. Im Angriff wares es vor allem Marco Schmidt, der sich in 1:1 Situationen immer wieder erfolgreich durchsetzten konnte und mit 8 Feldtoren stärkster Werfer der Hersbrucker war sowie Tobias Raum, der neben steigender Form auch noch Nervenstärke bei 6 verwandelten Strafwürfen bewies. Die Härte der Herzogenauracher, (zehn Zeitstrafen und eine glatt rote Karte gegenüber fünf Zeitstrafen für Hersbruck) beeindruckte das HC-Team genauso wenig, wie einige zweifelhafte Entscheidungen des sehr bemühten aber nach eigener Aussage , noch unerfahrenen Schiedsrichtergespanns.  Der Vorsprung der Herzogenauracher schmolz  weiter von 23:14 auf 24:20, was zur Folge hatte, dass die Hausherren nun zunehmend den Faden verloren. In der 56. Minute, bei einer Überzahl von 5:3 Spielern und mittlerweile nur noch einem Tor Rückstand sowie eigenem Ballbesitz, wäre  beinahe das Unentschieden möglich gewesen. Das Spiel endete schließlich denkbar knapp mit 28:27 für den HV Herzogenaurach. Die wieder zahlreich mitgereisten Anhänger sahen aber vor allem in der zweiten Hälfte eine beherzt kämpfende, nie aufgebende Mannschaft , die einem scheinbar überlegenen Gegner das Spiel um ein Haar noch entrissen hätte.

Ein weiteres schweres Auswärtsspiel beim Tabellenzweiten HC- Forchheim steht am kommenden WE an.

Der HC-Hersbruck spielte mit: A. Vogel, A. Smolka, J. Ulherr, M. Kellner (1), P. Kellner (1), C. Farr (2), J. Fabry (1), P. Weinecke (3), D. Benaburger (3), M. Schmidt (8), T. Raum (8/6), M. Abrell, A. Dannhäuser

 

Männer: HC – HG SGS/TV Amberg II   30:22 (15:10)

18.01.2014: Im ersten Heimspiel der Rückrunde empfing die Männermannschaft des Handballclubs Hersbruck die HG  SGS/TV Amberg II. Der heimische HC begann vor einer gut besuchten Zuschauerkulisse das Spiel in der Abwehr höchst konzentriert und so konnten die ersten Angriffsbemühungen der Gäste frühzeitig unterbunden werden. Das schnelle Umschalten in die Angriffsbewegung ermöglichte den Hersbruckern einige sehr gute Tormöglichkeiten, die sich nach etwas mehr als 12 Minuten bereits in einer deutlichen 7 : 2 Führung niederschlugen. Der HC dominierte zunehmend das Spiel und baute die Führung sogar noch auf 9 : 2 aus, ehe es die Spieler um Robert Lorenz, der von der Mitte aus die Angriffe mit Übersicht  einleitete, etwas ruhiger angehen ließen. Letzter Höhepunkt der ersten Hälfte war der auf der Tribüne viel umjubelte Treffer von Routinier Daniel Schiller aus schier „aussichtslosem“ Winkel. Bis zur Halbzeit konnten die Amberger den Rückstand noch auf 10 : 15 verringern.

In der Pause mahnte Trainer Joe Schmidt jetzt nicht nachzulassen und durch engagierte Deckungsarbeit Balleroberungen zu erreichen und in schnellen Gegenstößen den Vorsprung weiter auszubauen. Dies setzte die Mannschaft auch konsequent um und konnte außerdem durch kluge Anspiele aus dem Rückraum, die mit gutem Stellungs- und Laufspiel erfolgreich agierenden Kreisspieler Philipp Weinecke und David Benaburger  oder die beiden glänzend aufgelegten Außenspieler Philip und Moritz Kellner in Szene setzen. Auch aus dem Rückraum waren die Hersbrucker durch die  wurfstarken Dominik Gross und Marco Schmidt mit einer hohen Trefferquote höchst effektiv. Beim Stand von 23 : 15 erzielte Julian Balasus, der seinen ersten längeren Einsatz auf der Rechtsaußenposition bekam, gleich sein erstes Saisontor.

Auch Torhüter Alex Smolka bekam nun die Chance sein Können unter Beweis zu stellen und der bis dahin absolut fehlerfrei  haltende Alex Vogel sah von der für ihn ungewohnten Perspektive sein Team auf 28 : 17 davonziehen. Das Spiel endete letztlich mit einem nie gefährdeten 30 : 22 Sieg für den HC Hersbruck und so kann die Mannschaft mit gestärktem Selbstvertrauen am kommenden Samstag zum Auswärtsspiel nach Herzogenaurach fahren.

Der HC spielte mit: A.Vogel,Alex Smolka, R.Lorenz (4/1), M.Kellner (4), P.Kellner (5), J.Balasus (1), P.Weinecke (2),D.Gross (2), M.Schmidt (8/1), T.Raum, D.Schiller (1), D.Benaburger (3), 

Männer: TV Altdorf – HC   26:25

 

Männer: HC – HC Sulzbach-Rosenberg 23:25 (13:11)

07.12.2013: Im letzten Spiel der Hinrunde empfingen die Hersbrucker Handball Herren den HC Sulzbach-Rosenberg II. Der heimische HC begann äußerst konzentriert und ließ durch äußerst engagierte Deckungsarbeit kaum Torgelegenheiten für die Gastmannschaft zu. Die Folge war eine schnelle 4 : 1 Führung, die noch auf 7 : 3 ausgebaut werden konnte. Anschließend  war es mit der anfänglichen Souveränität jedoch vorbei  und die Sulzbacher kamen fünf mal in Folge zum Torerfolg, weil auch Im Angriff der Hersbrucker die Chancen nun nicht mehr konsequent genutzt wurden. Die Gäste aus Sulzbach-Rosenberg führten erstmalig gegen Ende der ersten Hälfte mit 8 : 7 . Nach Team Time out und Umstellungen im Rückraum fingen sich  die Hersbrucker wieder und so stand es zur Pause 13 :12 für den HC Hersbruck.

In der zweiten Hälfte entwickelte sich weiter ein schnelles, intensives Spiel in dem zunächst die Vorteile beim HC Hersbruck lagen, die sich durch schöne Treffer von Moritz Kellner im Gegenstoß oder von Dominik Gross  und Victor Vogel aus dem Rückraum auf zwischenzeitlich auf 21 : 16 absetzen konnte. In der nun folgenden Phase ab der 46. Minute kämpften sich die Gäste aber durch harten Einsatz in Abwehr und Angriff, Tor um Tor heran und nahmen das Heft immer mehr in die Hand. In der 51.Minute nahm Trainer Joe Schmidt nochmal eine Auszeit um seine offensichtlich erschöpfte Mannschaft noch einmal aufzurichten und durchschnaufen zu lassen. In den letzten Minuten hatten sie den weiterhin mit toller Moral kämpfenden und effektiv im Abschluß agierenden Sulzbachern aber auch kräftemäßig nichts mehr entgegenzusetzen.

Somit verliert der HC Hersbruck  gegen den HC Sulzbach-Rosenberg mit 23 :25 und rutscht mit 9 : 9 Punkten erstmal in das Mittelfeld der Tabelle ab.

A.Vogel, M.Kellner(3), Daniel Schiller(3), Jonathan Fabry(2), P.Weinecke, V.Vogel(5/2), D.Gross(5), M.Schmidt(2/1)T.Raum, J.Raum, D.Benaburger(2)

 

Männer: TV Erlangen-Bruck II – HC 25:22 (11:11)

29.11.2013: Die Anfangsphase stand ganz im Zeichen der Heimmannschaft, die mit sicheren Ballstafetten ihre Außen- und Kreisspieler geschickt in aussichtsreiche Wurfpositionen brachte. Die Abwehr der Hersbrucker tat sich gegen die äußerst sicher und präzise vorgetragenen Angriffe  enorm schwer und es dauerte bis zum Spielstand von  8 : 5 bis die HC-Deckung sich besser darauf einstellte. In der Schlußphase der ersten Hälfte konnte sich  auch der Angriff der Hersbrucker bei einigen schnellen Gegenstößen  besser in Szene setzen und so stand es zur Pause 11 : 11 unentschieden. 

Zu Beginn der zweiten Hälfte fand die nach längerer Verletzungspause wieder von Victor Vogel auf der Mitteposition angeführte Hersbrucker Truppe jetzt besser ins Spiel und konnte sich sogar einen drei Tore Vorsprung zum zwischenzeitlichen 14 : 17 erkämpfen. Anschließend wurden die Angriffe zunehmend konzeptlos und ohne Druck. Die wenigen Chancen, die erspielt wurden konnten außerdem nicht genutzt werden. Die Hausherren kamen nun nochmals stärker auf und 10 Minuten vor Schluß stand es 20 : 20.

In der nun folgenden sehr hektischen Schlußphase  kassierte zudem Trainer Joe Schmidt nach lautstarkem Protest erst die gelbe Karte und kurz darauf sogar eine Zeitstrafe, was die Hersbrucker Bemühungen um den Anschluss noch zusätzlich erschwerte. Das Spiel endete kurz darauf mit 25 : 22 für den TV Erlangen Bruck. Die junge Truppe aus Hersbruck mußte ernüchtert feststellen, dass  sie am heutigen Abend weder die spielerischen noch die taktischen Mittel aufbieten konnte, um die routinierten und cleveren Brucker zu schlagen.

Der HC empfängt am kommenden WE zum Abschluss der Hinrunde den HC Sulzbach II und wird alles daran setzen ihren insgesamt positiven Trend wieder  fortzusetzen.

A.Vogel ,A.Smolka ,M.Kellner(4), D.Schiller(2), J.Fabry(1), P.Weinecke, V.Vogel(3), D.Gross(5), M.Schmidt(1), T.Raum(1), D.Benaburger(4), J.Raum

 

Männer: HC – SV Buckenhofen 24:21 (14:8)

24.11.2013: Im vorletzten Heimspiel der Hinrunde in der Handball Bezirksliga West war der SV Buckenhofen zu Gast im heimischen Sportzentrum.

Mit einem Rumpfteam aus gerade mal 9 Spielern taten sich die Hersbrucker anfangs schwer gegen die bisher verlustpunktfreien und mit schnellem Laufspiel imponierenden Buckenhofener.  Beim Spielstand von 0 : 3 traf Jonathan Fabry nach Klassezuspiel von Moritz Kellner erstmalig zum Anschlusstreffer. In der Folgezeit war es vor allem David Benaburger , der als Kreisspieler mit enormem Einsatz die Gegenspieler immer wieder zu unfairen Mitteln greifen ließ, was die Schiris konsequent mit Zeitstrafen ahndeten. So kämpfte sich die HC-Truppe wieder auf 4 : 4 heran und ging anschließend  mit 7 : 4 in Führung in Führung. Die Gegner waren so sehr mit den Schiris und ihrem Frust beschäftigt , dass die junge Heimmannschaft, die wieder von zahlreichen Fans unterstützt wurde, ihren Vorsprung durch clevere Spielweise bis zur Pause auf ein respektables 14 : 8 ausbaute.

Als Robert Lorenz mit Daumenverletzung kurz vor der Pause ausfiel gab es für Trainer Joe Schmidt in der zweiten Halbzeit endgültig keine großen taktischen Mittel mehr um auf das Spiel Einfluß zu nehmen. Nach kurzer Schwächephase anfangs der zweiten Hälfte, fingen sich die Hersbrucker beim 15 :12 wieder und hielten leidenschaftlich dagegen. Es war vor allem  Marco Schmidt, der mit klugen Zuspielen und fulminanten Sprungwürfen und insgesamt 8 Toren seine Mannschaft im Angriff antrieb und führte, sowie Alex Vogel im Tor, der mit seinem bisher besten Spiel in dieser Hinrunde der große Rückhalt im gesamten Spiel war.  In der 51. Minute beim 20 : 17 nahm der Hersbrucker Trainer dann die Auszeit, um sein Team auf die verbleibenden  9 Minuten einzustimmen. Als dann der Treffer zum 21 : 17 fiel, glaubten selbst die größten Skeptiker an einen möglichen Heimsieg. Der Gegner versuchte nun mit schnellen Abschlüssen zum Erfolg zu kommen und stellte bereits frühzeitig auf offensive Deckung um. Die mit toller Moral kämpfenden HC ler ließen sich jedoch auch davon nicht aus dem Konzept bringen und hielten den SV Buckenhofen bis zum Endergebnis von 24 : 21 immer auf ausreichende Distanz.

Nach der enttäuschenden  Auswärtsniederlage in Winkelhaid melden sich die Hersbrucker Handballer eindrucksvoll zurück und haben es nun am kommenden Freitag beim Auswärtsspiel in Erlangen-Bruck selbst in der Hand, sich auf dem dritten Platz der Tabelle zu behaupten.

Der HC-Hersbruck spielte mit: A.Vogel, R.Lorenz (3/1),M. Kellner (2), J.Fabry (4), P.Weinecke, M.Schmidt (8/2), T.Raum (2), D.Benaburger (3), D.Schiller (2)

 

Männer: TSV Winkelhaid II – HC 29:22 (11:10)

18.11.2013: In einem weiteren Auswärtsspiel traf die Männermannschaft des HC Hersbruck auf das Team des TSV Winkelhaid. Den besseren Start hatten, wie so oft, die Hersbrucker und gingen mit Treffern von Marco Schmidt, Dominik Groß und Robert Lorenz mit 3:0 in Führung. Nach ca.5 Minuten verletzte sich P.Zinner so schwer, dass er ausscheiden musste. Als ein Spieler des TSV nach grobem Foul an Debütant Jochen Raum in der zwölften Minute die rote Karte gezeigt bekam, wurde es zunehmend  hektischer auf dem Spielfeld. Der HC spielte weiter unbeirrt und baute seine Führung  bis zur 21.Minute sogar auf 7:4 aus. Das zahlreiche Heimpublikum verlor endgültig jegliche Fairness und  Objektivität. Die Schiris wurden von den Zuschauern ständig beschimpft und die Athmosphäre wurde ständig aufgeheizter. Die HC’ler konnten sich aber daraus und dem häufigen Überzahlspiel  keinen Vorteil erarbeiten, sondern kassierten ihrerseits trotz des wieder hervorragend haltenden Torhüter Alex Vogel, noch 7 Treffer in knapp 10 Minuten, zum Pausenstand von 11:10 für den TSV Winkelhaid. In der Pause forderte  Coach Joe Schmidt seine Mannschaft auf,  den Kampf mit der notwendigen Konzentration anzunehmen und wollte vor allem über den Kreis und die Außenpositionen zum Torerfolg  kommen. Anfangs der zweiten Hälfte agierte die junge Hersbrucker Mannschaft aber zu unentschlossen und ließ sich sichtlich von dem frenetischen Publikum sichtlich beeindrucken – und so gingen die Hausherren gleich mit 15:12 in Führung. Obwohl ein weiterer Spieler der Hausherren in der 41.Spielminute die rote Karte sah, gelang den Winkelhaidern nun beinahe alles  und  in der Abwehr verursachten die Hersbrucker  eine Vielzahl an Strafwürfen (insges.9!), die vom Gegner jetzt sicher verwandelt wurden. So war das Spiel war beim Stand von 19 : 13 und nur noch 12 Minuten zu spielen schon fast entschieden. Auch  Marco Schmidt , der eine starke zweite Hälfte spielte, konnte mit seinen insgesamt 8 Toren und einer engagierten Abwehrleistung, dem Spiel keine Wende mehr geben. So verlieren die so gut in die Saison gestarteten Männer des HC Hersbruck gegen clevere und leidenschaftliche  Winkelhaider in einem „Tollhaus“ mit 29:22 Toren und müssen sich am kommenden Sonntag zuhause  gegen den neuen Spitzenreiter Buckenhofen  deutlich steigern, um nicht weiter in der Tabelle abzufallen.

A.Vogel, R.Lorenz (5/2), M.Kellner (1), D.Schiller, P.Zinner, J.Fabry (2), P.Weinecke (1), D.Gross (3), M.Schmidt (8/1), T.Raum, D.Benaburger (2), J.Raum

 

Männer: HSG Erlangen/N’lindach – HC 18:18 (8:8)

10.11.2013: Punkteteilung in Niederlindach. Erste Halbzeit unentschieden, zweite Halbzeit ebenfalls – am Ende gab es (leider nur) einen Punkt für unsere Jungs. Immerhin genügt der, um sich im oberen Tabellendrittel zu behaupten.

 

Männer: HC – HC Forchheim II 22:27 (12:14)

Im 4.Saisonspiel in der Bezirksliga West kam es für die Hersbrucker Handball Herren zum Aufeinandertreffen mit dem derzeitigen Spitzenreiter HC Forchheim. Bis auf zwei erkrankte Spieler liefen die Hersbrucker zum Aufwärmen mit der fast gleichen Besetzung, wie letzte Woche auf – unglücklicherweise verletzte sich jedoch Victor Vogel unmittelbar vor dem Spiel und fiel aus. Von Beginn an ließen sich die  Hersbrucker aber nicht beeindrucken und trugen konzentrierte, druckvolle und meist erfolgreich abgeschlossene Angriffe vor. Der Gegner hatte sichtlich Mühe sich auf die schnell und entschlossen durchbrechenden Halbspieler Dominik Gross und Marco Schmidt und vor allem den glänzend aufgelegten Mittespieler Robert Lorenz, dem mit 8 Feldtoren und einem Siebenmeter erfolgreichsten Schützen,  einzustellen. Die Abwehr der HC-Truppe hatte in der ersten Viertelstunde  ihrerseits Schwierigkeiten sich auf den starken Rückraum der Gäste einzustellen. So wechselte die Führung  ständig . Bei einer zwischenzeitlichen 2-Tore Führung von 8:6 versäumten es die Hausherren den Vorsprung weiter auszubauen und so zogen die Forchheimer bis zur Pause auf 12:14 wieder vorbei.

In der zweiten Hälfte stellte sich die Abwehr des heimischen HC zwar immer besser auf ihre Gegner ein und erzwang mehrmals ein Zeitspiel mit anschließendem Fehlwurf der Gegner, doch in den folgenden Angriffen scheiterten die Hersbrucker ein ums andere Mal z. T. frei vor dem Tor am gegnerischen Torhüter und den eigenen Nerven. Auch der Kräfteverschleiß der sehr intensiv aber immer fair geführten Partie machte sich nun bemerkbar. Zu allem Überfluss schied 10 Minuten vor Schluss auch noch Philip Kellner nach Verletzung vorzeitig aus. Torhüter Alex Vogel , der mit 3 gehaltenen Siebenmeter-Würfen und weiteren tollen Paraden den Torabstand nicht größer werden ließ, hielt sein Team im Spiel. Auch Kreisspieler David Benaburger brachte mit seiner bisher besten Leistung und 3 Treffern seine Mannschaft näher heran.

Am Ende mobilisierte das von Jürgen Schmidt geführte, und aufopferungsvoll kämpfende Team die letzten Kräfte und es wurde beim Stand von 22:25 noch einmal etwas knapper, doch letztlich konnten sie dem Spiel keine Wende mehr geben. Die Gäste gewinnen dieses Spiel nicht unverdient mit 27:22 und bleiben weiterhin verlustpunktfrei an der Spitze. Drei Wochen Zeit bis zum nächsten Spiel in Erlangen/Niederlindach  bleiben der jungen Hersbrucker Mannschaft, die über weite Strecken dem Tabellenführer durchaus ebenbürtig war, um sich im Training weiter zu verbessern und den verletzten Spielern sich wieder zu regenerieren.

Hersbruck spielte mit: Vogel, A.Smolka, Lorenz (9/1), P.Kellner, Balasus, Zinner (1), M.Kellner, Gross (6), Schmidt (3)Benaburger (3), Eber, Weinecke

 

Männer: HC – HV Herzogenaurach 27:25 (12:11)

Bericht aus der HZ vom 16.10.2013:

HERSBRUCK (kp) — Ist das die Geburtsstunde einer neuen, schlagkräftigen Mannschaft gewesen? Nach dem Schlusspfiff ihres mit 27:25 erfolgreich beendeten „Krimis“ gegen den HV Herzogenaurach tanzten die Bezirksliga-Handballer des HC Hersbruck ausgelassen im Kreis, und auf den Tribünen skandierten ihre Fans begeistert „Sieg, Sieg!“ Lang vermisste Szenen im neuen Sportzentrum, ebenso wie die zurückliegenden 60 Minuten.

„Die Jungs haben heute tollen Mannschaftsgeist bewiesen“, sagte Trainer Jürgen „Jo“ Schmidt freudestrahlend im Anschluss an die nervenaufreibende Begegnung. Gerade einmal drei Monate ist es her, da hätten sich die Verantwortlichen des Handballclubs eine solche Euphorie nicht vorzustellen gewagt. Gerade hatte der eben erst verpflichtete Jürgen Heubeck das Handtuch geworfen, die Spieler standen mitten in der Vorbereitung ohne Trainer da. Die aber machten aus der Not eine Tugend – bereiteten sich kurzerhand in Eigenregie auf die neue Saison vor, und wuchsen dabei ganz offensichtlich zu einer eingeschworenen Gemeinschaft zusammen.

Nach ihren beiden Auftaktsiegen gegen Altdorf und Amberg gingen die Schützlinge des erst kurz vor Saisonstart eingesprungenen „Jo“ Schmidt auch gegen den starken Vorjahresdritten von Beginn an selbstbewusst und entschlossen zu Werke. In der beweglichen Abwehr half jeder dem anderen, der Verbund ließ wenig zu und provozierte immer wieder Ballverluste der Gäste. Und die wurden des öfteren in „leichte“ Tore umgemünzt – so schloss Philipp Weinecke einen Tempogegenstoß zur frühen 1:0-Führung ab, einen weiteren Konterangriff nutzte der an diesem Abend mit elf Treffern überragende Dominik Gross nach einer tollen Kombination über Philipp Zinner und Victor Vogel zum zwischenzeitlichen 9:6 nach gut 20 Minuten.

„Wir waren heute mental sehr stark“, lobte Schmidt. Das zeigte sich schon in der ersten Hälfte, als die Hersbrucker auch dann völlig unbeeindruckt blieben, wenn die Herzogenauracher einen Zwei- oder Drei-Tore-Vorsprung egalisierten oder zumindest verkürzten. Im Angriff zogen die Hausherren weiter in aller Ruhe ihr Spiel auf und warteten geduldig auf die sich durch geschicktes Einlaufen, Kreuzen oder Freisperren öffnenden Lücken – und nutzten ihre Chancen zumeist auch kaltschnäuzig aus. Waren gegen Amberg noch die Außen Philipp und Moritz Kellner erfolgreich, zeigte sich an diesem Abend vor allem die Halbachse sehr treffsicher. „Unsere Geschlossenheit macht uns heuer besonders stark“, sagt Schmidt. Hoch verdient führten denn seine Schützlinge zur Halbzeit mit 12:11.

Seine „Reifeprüfung“ aber legte das mit einigen Nachwuchsspielern verstärkte HC-Team nach dem Seitenwechsel ab. Herzogenaurach legte in punkto Härte eine Schippe drauf und versuchte mit einer nun phasenweise ziemlich robusten Spielweise die Hausherren aus dem Konzept zu bringen – führte dieses Rezept doch in den letzten beiden Partien gegen den HC zu klaren Siegen. Dieses Mal allerdings blieb es wirkungslos – weil das Schiedsrichtergespann konsequent durchgriff und gleich zehn Zwei-Minuten-Strafen gegen die Gäste aussprach. Und weil die Hersbrucker trotz Schlägen ins Gesicht oder Griffen an den Hals unbeirrt weiterspielten.

Mitte des zweiten Durchgangs hatte sich der HC beim 17:14 erneut auf drei Tore abgesetzt. Erst jetzt besannen sich die Gäste wieder auf ihre spielerischen Fähigkeiten und glichen die Partie gegen die in dieser Phase nicht mehr ganz so sattelfeste Hersbrucker Abwehr zum 18:18 und wenig später zum 20:20 wieder aus – der ein oder andere Zuschauer rutschte da wohl schon nervös auf seinem Platz hin und her.

Dann aber wurde der vom Team neu bestimmte HC-Kapitän Alex Vogel zum „Matchwinner“ – „zum genau richtigen Zeitpunkt“, so Schmidt. Zwischen der 47. und 50. Minute entschärfte der exzellent aufgelegte Schlussmann gleich drei Siebenmeter hintereinander und zog damit den Gästen endgültig den Zahn. „Hol’ mer uns des Ding“, gab er seinen Vorderleuten nach seiner dritten Großtat noch schnell mit auf den Weg.

Und die setzten diese Aufforderung prompt um: Dominik Gross verschaffte dem HC wieder einen beruhigenden Drei-Tore-Vorsprung (23:20), den anschließend Axel Eber, Jonathan Fabry und der schon in der ersten Halbzeit angeschlagene Marco Schmidt mit ihren Treffern sicher nach Hause brachten. „Das war allein der Sieg der Mannschaft“, sagte Coach Jürgen Schmidt, „die Jungs haben sich heute selbst belohnt.“ Und damit für nächsten Samstag (19.30 Uhr) gleich das nächste Spitzenspiel „gebucht“ – gegen den bis dato ebenfalls drei Mal siegreichen HC Forchheim II.

HC Hersbruck: A. Vogel, Lorenz (4/3), M. Kellner, Balasus, P. Kellner, Zinner, Fabry (1), Weinecke (2), V. Vogel (3), Gross (11/4), Schmidt (2), Benaburger (3), Eber (1).

a_vogel benaburger eber gross v_vogel

 

Männer:   SGS/TV Amberg II – HC   19:29 (9:13)

Zu ihrem zweiten Saisonspiel trat die Männermannschaft des HC Hersbruck bei der SGS/TV Amberg an. Nachdem im letzten Spiel noch einige Spieler verletzt oder angeschlagen waren, konnte diesmal fast vollständig angetreten werden.

Von Anfang an begannen die Hersbrucker mit druckvollen Angriffen, scheiterten jedoch häufig am glänzend disponierten Torhüter der Amberger. In der Abwehr agierten die HC ler anfänglich noch zu unentschlossen und kassierten vor allem aus dem starken Rückraum der Gegner zu viele Gegentore. Doch die junge Truppe kam immer besser in Fahrt und setzte sich auch durch einige schöne Aktionen von Dominik Gross und Victor Vogel bis zur Halbzeit auf 13:9 ab.

In der zweiten Hälfte versuchten die Hausherren das Spiel noch einmal zu wenden und konnten den Rückstand verkürzen. Doch dank einer Energieleistung in der Abwehr, die nun immer besser wurde und einer in der zweiten Hälfte herausragenden Torhüterleistung von Alex Vogel hielten die Hersbrucker gut dagegen und bauten ihren Vorsprung nun kontinuierlich aus. Ein Indiz für die Spielfreude und das wachsende Selbstvertrauen dieser Mannschaft, war ein gelungenes Kempa-Tor der beiden Kellnerbrüder. Auch als Philipp Zinner in der 48.Minute aufgrund von fraglichen Schiedsrichterentscheidungen nach der 3. Zeitstrafe auf die Bank musste, kam keine Hektik auf, sondern in der Schlussphase sorgten vor allem  Marco Schmidt und Axel Eber mit schönen Treffern für die Vorentscheidung und das 29:19 Endergebnis.

Coach „Joe“ Schmidt konnte am Ende hochzufrieden mit der Leistungssteigerung,  aber primär mit der  Geschlossenheit und Einstellung seines Teams, sein. Man darf gespannt sein, ob sich der positive Trend am kommenden Samstag zuhause gegen den TV Herzogenaurach fortsetzt.

A.Vogel, Benaburger (2), Lorenz (3), Vogel V. (4), Eber (2), Schmidt (5), Gross(3), Weinecke (2), Kellner P.(4), Kellner M.(2),  Zinner(1)

 

Männer:   HC – TV Altdorf II   25:22 (12:12)

Im ersten Saisonspiel der Bezirksliga West empfingen die Männer des HC-Hersbruck die Mannschaft des TV 1881 Altdorf. Den besseren Start erwischten die Gäste, die mit schneller und routinierter Spielweise die Abwehr der Hersbrucker, vor allem über die Außen- und Kreisspieler, vor große Probleme stellte. Es entwickelte sich ein offenes Spiel, in dem keines der beiden Teams sich absetzen konnte. Zur Halbzeit stand es dann auch 12:12 Unentschieden.

Anfangs der zweiten Hälfte liefen die HC-ler wiederum einem Rückstand hinterher und konnten erst zum 16:16 wieder den Ausgleich durch einen verwandelten 7 m Strafwurf von Robert Lorenz, erzielen. Jetzt hatten die Hersbrucker ihre stärkste Phase, in der die  Abwehr einige Bälle erobern konnte und durch schnelle Gegenstöße und gelungenes freispielen der Außenspieler den Vorsprung auf 20:16 ausbaute. Auch in den letzten 10 Minuten ließ sich die HC Truppe den Vorsprung nicht mehr entreißen. Torhüter Alex Vogel, der immer stärker wurde, sowie Philip und Moritz Kellner, mit ihren insgesamt 8 Treffern machten ein sehr gutes Spiel und hatten großen Anteil an dem 25:22 Schlussergebnis.

Allen Spielern kann eine gute kämpferische Leistung bescheinigt werden, was auch die Anzahl von insgesamt 8 Torschützen bei 9 eingesetzten Feldspielern noch unterstreicht. Bleibt zu hoffen, dass durch diesen Sieg der Teamgeist in dieser jungen Mannschaft  weiter gestärkt wird, denn schon am kommenden Samstag tritt man auswärts  beim SGS/TV Amberg an.

Alex Vogel, Robert Lorenz(6/4), Moritz Kellner(4), Philip Kellner(4), Philipp Zinner(1), Philipp Weinecke(2), Dominik Groß(2), Marco Schmidt(3), David Benaburger(3),Axel Eber

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